Medienberichte

Come on EVZ 😂

Vermutlich ist es bei den guten Trainern wie bei den schönen Frauen. Sie haben die Wahl. Sie zieren sich etwas. Sie wollen umworben werden.

Und aus der Sicht von Klay lässt er sich lieber etwas Zeit. Der nächste Schuss muss sitzen!

Das gleiche gilt für den neuen Center!

Auch gut, dass man nicht hört, wer gehen muss. Das drückt den Preis und erhöht die Kosten (Übernahme Lohndifferenz) für den EVZ.

Mein Frust hat sich bereits wieder etwas gelegt. Das Volk vergisst schnell.

Come on Klay!

Keine Angst dass der SC sich keine Zeit nimmt 😂 Kläy sagt es seit Jahren, dass er sich Zeit nimmt, um das perfekte Puzzleteil auf dem Eis und in der Kabine zu finden. Das Resultat davon sehen wir seit Jahren. Noch spannend, im Frauen Forum klingt es wie es so oft beim Herren Forum klang. Ob da keine Zeit mehr für die Frauen gibt falls mal 1 Spieler verpflichtet werden soll wie 1 Coach für die Herren?
 
Also Lars Leuenberger würde ich gerne sofort nehmen. Fast bei jeder Station hat er die Mannschaft besser gemacht. Leider hat er bisher nicht die Chance bekommen sein eigenes Team aufzubauen, mit diesen länger zu trainieren und daher hoffe ich, dass er die Chance beim EVZ bekommt. Krisenerfahrung hat er wohl am Meisten von allen Anwärtern und genau dies könnte unseren Divas helfen, wobei ich das Gefühl habe, dass den Divas die Starallüren im Saisonabschlussgespräch ausgejagt wurde. Ja die Teamchemie muss wohl wieder harmonisiert werden.
Kläy sagte, der schweizer Trainermarkt gebe nichts her. Von dem her wirds wohl ein ausländischer Coach.

Aber Leuenberger hat mir bis jetzt immer gefallen. Trotzdem glaube ich nicht daran...
 
ich mal läuten hören, das L.Leuenberger kein einfacher Charakter ist. Waren gemäss Insider Fans einige Spieler froh das ein Trainer Wechsel stattfand. Aber wie in jeder Beziehung ist nicht immer nur der eine Schuld das nicht giget
 
Den hatte ich definitiv nicht auf meiner Bingo Card.
Marjamäki? Wirklich?
Warum?
Ich stelle mal eine Gegenfrage warum nicht? Ich kann nicht urteilen was für Coaches auf dem Markt sind und wer am besten zu uns passen würde, aber Coach bei Kapät und Jokerit, Trainer des Jahres, finnischer Naticoach tönt für mich jetzt nicht direkt nach Niete. Und er hat es mit Kloten mit einem doch eher bescheidenen Kader in die Playoffs geschafft in seiner ersten Saison.
 
Die 1. Saison bei Chlote hat er definitiv geliefert. Diese Saison wollte es aber nicht mehr so...wird wohl von beiden Seiten ein Grund haben, weshalb er trotz Vertrag weg kann.
 

Vor Wochen war er beim EVZ noch kein Thema – mit Überraschungsmann Lauri Marjamäki soll die Rückkehr zu stabileren Zeiten gelingen​


Von Lauri Marjamäki, 48, erhofft sich der EV Zug das Ende der Schaffenskrise. Die sportliche Führung erklärt, weshalb die Trainerwahl auf ihn gefallen ist.

Die Meldung drang am Donnerstag um 9 Uhr an die Öffentlichkeit. Der Inhalt: Lauri Marjamäki wird Trainer des EV Zug. Ein Name, den man so nicht auf dem Radar hatte und fast alle überraschte. Denn der Finne war vertraglich noch eine weitere Saison an den EHC Kloten gebunden, weshalb er gar nicht auf dem Markt war. Dazu später mehr.

Die EVZ-Spieler wurden eine Stunde zuvor informiert. Der 48-Jährige befindet sich derzeit in seiner Heimat. Ein erstes persönliches Kennenlernen mit der Mannschaft gibt es nächste Woche. Diese befindet sich seit ein paar Tagen in der ersten Vorbereitungsphase auf nächste Saison.

Coach seit dem 17. Lebensjahr

Wer ist Lauri Marjamäki, der einen Vertrag über zwei Jahre bis 2028 unterschrieben hat und die Nachfolge von Benoît Groulx antritt? Ein Blick auf seine sportliche Vita zeigt: Er kann nicht auf eine illustre Spielerkarriere zurückblicken. Marjamäki hat nie auf Profistufe gespielt. Dafür ging er seinen Weg in der Trainerkarriere von der Pike auf – und machte Schritt für Schritt.

Er coachte bereits mit 17 Jahren, als 34-Jähriger amtete er erstmals als Headcoach einer ersten Mannschaft. Erfahrung mit jungen Spielern hat Marjamäki reichlich gesammelt. Während acht Jahren arbeitete er als Cheftrainer im Juniorenbereich. Durch den Gewinn der finnischen Meisterschaft mit Kärpät aus Oulu (2014 und 2015) weckte er Begehrlichkeiten. Auch wegen seines erfolgreichen Wirkens wurde er ins Amt des finnischen Nationaltrainers gehievt (2016 bis 2018).

Seine erste Trainerstation ausserhalb Finnlands wurde 2024 der EHC Kloten. Anlaufzeit benötigte er keine: Nach sieben Spielen stand Kloten sensationell an der Spitze. Es war zwar nur eine Momentaufnahme, aber die beständigen Leistungen haben ligaweit imponiert. Mit dem Fokus auf Disziplin brachte Marjamäki die Zürcher Unterländer in den Playoff-Viertelfinal. Diese Pace in seinem zweiten Jahr aufrechtzuerhalten, war auch aufgrund der bescheidenen Mittel ein Ding der Unmöglichkeit. Der 12. Platz lag im Rahmen der Erwartungen.

Beim EVZ weiss man, was Marjamäki in Kloten geleistet hat. Selbstredend sind die Ambitionen in Zug ganz andere. Der neue Mann soll dafür sorgen, dass die Leistungskurve nach einer enttäuschenden Saison wieder nach oben zeigt. Der EVZ verspricht sich von Marjamäki viel. Sportchef Reto Kläy sagt: «Er hat uns mit seinen Vorstellungen überzeugt. Er verfügt über internationale Erfahrung, eine klare Spielidee und eine ebenso klare Herangehensweise in der täglichen Arbeit.» Kläy, der die «kommunikative und offene Art» hervorstreicht, spricht von der Fähigkeit Marjamäkis, Spieler für ein gemeinschaftliches Ziel zu inspirieren. Kläy: «Lauri steht für strukturiertes, aber ebenso intensives, leidenschaftliches Hockey. Es ist das, was wir benötigen.»

Marjamäki ist sich im Klaren, welch grosse Herausforderungen ihn erwarten. Im Communiqué lässt er sich unter anderem so zitieren: «Wir haben viel Arbeit vor uns.» Marjamäki soll einerseits das Team aus der Schaffenskrise führen und ihm die dringend benötigte Stabilität und Konstanz verleihen. Andererseits soll der in Gang gesetzte Umbruch und Verjüngungsprozess vorangetrieben werden.

Liniger kann von der Gehaltsliste gestrichen werden

Vom «Wunschkandidaten» Marjamäki zu sprechen, wäre allerdings vermessen. Denn vor mehreren Wochen hatte Kläy den Namen gar noch nicht auf dem Zettel. Erst als ihm zugetragen wurde, dass Marjamäki Wechselgedanken hege, wurde er auf ihn aufmerksam. Auch Headcoaches aus Nordamerika seien im Rennen um den Job gewesen, erläutert Kläy. Eine Absage habe es gegeben. Bei einigen Trainern in Nordamerika seien familiäre Umstände oder eine schwierige Vertragssituation Hindernisse für eine Verpflichtung gewesen.

Den umgekehrten Weg von Marjamäki geht der in Zug geschasste Michael Liniger, der ab sofort in Kloten das Traineramt übernimmt. Dass Liniger Teil des Deals ist, habe sich erst im Verlauf der Gespräche abgezeichnet, habe aber den Prozess erleichtert, heisst es beim EVZ.

Der Zuger CEO Patrick Lengwiler sagt, es habe viel Austausch benötigt, um die Verhandlungen dieser nicht unkomplizierten Viereckbeziehung zwischen Zug, Kloten, Marjamäki und Liniger zu finalisieren. «Wir haben mit Kloten und den beiden Coaches stets transparent kommuniziert. Letztlich ist es ein Benefit für alle Parteien.» Über die finanziellen Details des Trainertauschs wurde Stillschweigen vereinbart. Weil aber Marjamäki noch einen weiterlaufenden Vertrag besass, musste der EV Zug eine Ablösesumme bezahlen. Im Gegenzug gibt es für Zug einen finanziell willkommenen Nebeneffekt: Linigers bis 2027 laufender EVZ-Vertrag wurde aufgelöst, der 46-Jährige steht ab sofort nicht mehr auf der Gehaltsliste.

Den Blick nach vorn gerichtet, meint Lengwiler: «Wir wollen die Mannschaft wieder an die Spitzenteams heranführen.» Lengwiler drückt sich bewusst defensiv aus. Auch weil zuletzt die Spielweise und die Ergebnisse nicht mehr den Erwartungen entsprachen, die der Klub selbst erzeugt hatte. «Wir alle wollen Erfolg haben und unseren Fans Freude bereiten. Wir sind aber nun zweimal in Folge im Viertelfinal ausgeschieden und gehören damit sportlich klar nicht mehr zu den besten Klubs. Das ist Fakt», sagt Lengwiler. «Dass der neue Trainer nicht alle Probleme von heute auf morgen lösen kann, ist uns bewusst.» Der Nordländer soll den EVZ in ruhigere Gewässer lotsen und etwas Nachhaltiges aufbauen. Ob ihm das gelingt, darüber lässt sich erst in Zukunft ein erstes Resümee ziehen.
 
Der EVZ tat sich vor dreieinhalb Monaten schwer, Michael Liniger den Laufpass zu geben. Doch die fortwährende Krise liess dem Klub keine andere Wahl. Nun haben die Zuger im Trainer-Tausch mit Kloten die optimale Lösung für den 46-Jährigen gefunden, von dessen Qualitäten man einst überzeugt gewesen ist.
Die Entlassung in seiner Debüt-Saison als Headcoach nach nur wenigen Monaten und in der ersten grossen Misere hätte in Linigers Palmarès einen fetten Klecks hinterlassen und ihn als nicht krisenresistent abstempeln können. Doch mit Kloten wechselt der vorletztjährige Nati-Assistent zu einem Klub, dessen Werte er kennt und versteht – was, viel wichtiger, umgekehrt auch der Fall ist.

Liniger erlebte zwischen 2007 und 2016 als Stürmer schwierige und herausfordernde Jahre inklusive Liga-Quali mit. Nach Ende seiner Spieler-Karriere 2018 bildete er sich kontinuierlich als Trainer weiter und bereitete sich auf grössere Aufgaben vor. Auf dem Weg dahin schlug er schon mal ein Angebot aus der National League (SCL Tigers) aus, weil er sich dafür noch nicht bereit fühlte. Von Zugs Meistertrainer Dan Tangnes wurde 2025 seine Beförderung zum Cheftrainer befürwortet – im Wissen um Linigers erlangte Fähigkeiten.

Von denen ist man auch bei Kloten überzeugt. Dass der Klub ihn mit einem Zweijahresvertrag ausstattet, gründet nicht nur auf der gemeinsamen Vergangenheit. Sondern in der Auffassung, dass Liniger den angepeilten Weg zur Kontinuität besonnen mittragen kann. Sportchef Ricardo Schödler nennt ihn einen Wunschkandidaten, der «optimal zur strategischen Ausrichtung des EHC Kloten passt».

Die Frage nach dem Initiator des Tauschgeschäfts​

Bei aller Romantik – im Umkehrschluss müsste man sich fragen: Tat dies Linigers Vorgänger Lauri Marjamäki, über dessen Ablösesumme Stillschweigen vereinbart wurde, demnach nicht? Der Finne war in seiner Heimat ein erfolgsverwöhnter Trainer mit zwei Meistertiteln (2014, 2015 mit Kärpät) sowie einer WM-Silber- und Olympia-Bronzemedaille (beide 2014) als Nationalcoach Finnlands. Bei seiner Anstellung im Zürcher Unterland – der ersten ausserhalb der Heimat – schwärmte der 48-Jährige 2024 noch von der neuen Herausforderung bei einem Klub ohne Titel-Ambitionen.

Der anhaltende Misserfolg jedoch nagte letzte Saison zusehends an Marjamäkis Gemüt. Weil noch mit einem Vertrag bis 2027 ausgestattet, setzte er sich für einen Wechsel seiner Assistenten ein. Die Verträge von Kimmo Rintanen und Benjamin Winkler – beide spielten mit Liniger in Kloten – wurden nicht verlängert. Stattdessen die von Marjamäki portierten Finnen Juhamatti Yli-Junnila (45, 2025 Headcoach in Lahti) und Markus Korhonen (51, für Goalie-Coach Tim Bertsche) angestellt. Marcel Jenni (52), ebenfalls ein Ex-Teamkollege von Liniger in Kloten, ist Schödlers Kandidat gewesen.

So drängt sich die Anschlussfrage auf: Wer hat diesen Trainer-Tausch initiiert? Die Antwort lautet Marjamäki, der nach erfolgsversprechenderen Engagements Ausschau gehalten und sich beim EVZ ins Rennen gebracht hat. Trotzdem sind beide Coaches die Gewinner des Trades. Marjamäkis Wunsch ging in Erfüllung, was für Liniger die beste zweite Chance eröffnete.
 
nzz.ch

Der EV Zug holt Klotens Trainer Lauri Marjamäki: überraschende Rochade


Erstmals seit 1986 gibt es in der National League wieder eine Trainerrochade – schon damals hatte Zug den Coach eines Zürcher Klubs übernommen. Mit der Anstellung des Finnen Lauri Marjamäki zaubert der EVZ eine überraschende Lösung aus dem Hut.

Nicola Berger
30.04.2026, 12.14 Uhr
Fliegender Wechsel nach Zug: der Trainer Lauri Marjamäki.

Vakanzen auf den Trainerposten in der National League sind international attraktive Jobs mit Strahlkraft bis nach Nordamerika. Wer eine zu besetzen hat, kann aus Dutzenden von Bewerbern auswählen, unter ihnen Kandidaten von internationalem Renommee. Bei Zug gilt das besonders, einem Klub mit grossem Budget, einer beneidenswerten Infrastruktur und einem Luxuskader. Als EVZ-Management bei dieser Qual der Wahl zu der Überzeugung zu gelangen, lieber unter Kostenfolge den Coach abzuwerben, der in der Saison 2025/26 den EHC Kloten auf Platz 12 geführt hat: Das ist ein, sagen wir, kreativer Gedankenansatz.


Aber noch ungewöhnlicher war die Herangehensweise von Lauri Marjamäki, dem Coach, der jetzt von Kloten nach Zug übersiedelt. Marjamäki, 48, bat in Kloten um die Erlaubnis, sich im EVZ in den Bewerbungsprozess einklinken zu dürfen. So schildert es der Zuger Sportchef Reto Kläy. Eingefädelt wurde die Rochade einmal mehr geschickt von der einflussreichen Zuger Beratungsagentur 4Sports, die im EVZ seit 2003 jeden Trainer gestellt hat.

Marjamäkis Beteuerungen der letzten Jahre, wie viel ihm an Kloten liege; die Liebeserklärungen, wonach er dort seine Freude am Eishockey wiedergefunden habe: offenbar Makulatur. Alle Parteien können von Glück sagen, dass Marjamäki sich überraschenderweise gegen die teilweise sehr prominenten Mitbewerber durchsetzte. Unter ihnen befanden sich Trainer mit NHL-Erfahrung, etwa der Kanadier Jeremy Colliton. Denn was, wenn Marjamäki nicht zum Handkuss gekommen wäre? Kloten hätte einen Trainer behalten müssen, von dem das Management wusste, dass er offenkundig lieber anderswo tätig wäre.
Michael Liniger kehrt nach Kloten zurück

Nicht nur darum ist es für den Klub ein Glücksfall, dass im Gegenzug Michael Liniger nach Kloten wechselt. Liniger, 46, war in Zug im Januar entlassen worden. Er hat eine lange Kloten-Vergangenheit als Spieler –zwischen 2007 und 2016 stürmte er im Schluefweg und gehörte zu den Führungsspielern. Liniger kennt die DNA des Klubs, die Limiten und das anspruchsvolle Umfeld. Seine Identifikation und Loyalität werden tiefer verwurzelt sein als jene des Vorgängers.

Liniger ist trotz dem verunglückten Intermezzo in Zug einer der hoffnungsvollsten Trainer im Land. Und er passt zum Klotener Kurs, der aus finanziellen Zwängen auf den Nachwuchs setzt. Liniger ist über all die Jahre in Wallisellen wohnhaft geblieben, sein neuer Arbeitsweg gleicht einem Katzensprung: einmal durch den Hardwald. Er wäre schon vor ein paar Jahren beinahe Kloten-Coach geworden. Die Anstellung scheiterte, weil sein damaliger Arbeitgeber, die Organisation der ZSC Lions, die Freigabe verweigerte.

Liniger gegen Marjamäki, das ist der erste Trainertausch in der National League seit 1986. Damals initiierte der Zürcher SC eine Rochade mit dem in der Nationalliga B darbenden EV Zug: Der Schwede Dan Hobér, zuvor zweifacher Meistercoach des HC Davos, wechselte ins Hallenstadion. Und Andy Murray, der spätere langjährige NHL-Headcoach, nach Zug. Der ZSC wurde mit Hobér nicht glücklich: Er blieb nur wenige Monate. Murray dagegen führte den EVZ 1987 zum Aufstieg – und zwar ausgerechnet gegen den ZSC.

Während der Belle in der alten Hertihalle kam es zu den wildesten Ausschreitungen in der Geschichte des Schweizer Eishockeys. Murray sagte unlängst: «Für das entscheidende Spiel in Zug hat der Klub keine Tickets an ZSC-Fans verkauft. Wir führten im letzten Drittel komfortabel, als die ZSC-Hooligans das Stadion stürmten. Es waren üble Szenen, wir mussten in die Kabinen flüchten, und auf dem Eis richteten Ordnungshüter Feuerwehrschläuche auf die Unruhestifter.» Die Ausschreitungen dauerten vielleicht vierzig Minuten. «Dann kamen wir wieder raus und haben den Match zu Ende gespielt.»
Die EVZ-Führung betreibt fleissiges Erwartungsmanagement

Es waren andere Zeiten, die Wildwest-Jahre der Nationalliga. In der Gegenwart scheint der seit den Meistertiteln von 2021 und 2022 beständig enttäuschende EVZ seinen Anhang auf weitere schwierige Winter vorzubereiten. Der Zuger CEO Patrick Lengwiler lässt sich so zitieren: «Lauri Marjamäki hat in vielen seiner Trainerstationen mit jungen Spielern gearbeitet und erfolgreiches Eishockey gespielt. Wir werden den EVZ in den nächsten Jahren gemeinsam durch den bereits gestarteten Rebuild-Prozess der ersten Mannschaft führen und ihn wieder näher an die Spitzenteams der National League bringen.»

Das klingt nicht nach Angriff oder Titelambitionen. Trotz einem prominent besetzten, teuren Kader, zu dem unter anderem der Torhüter Leonardo Genoni gehört, der im August 39 wird und nicht übertrieben viel Musse für Mittelmass besitzen dürfte.

Marjamäki wurde in Finnland einst zweimal Meister, 2014 und 2015 mit Kärpät Oulu. In Kloten leistete der ehemalige finnische Nationaltrainer zwei Jahre lang gute Arbeit, die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, vor allem in der Premierensaison 2024/25, als sein Team sensationell das Play-off erreichte. Doch es gab durchaus auch Misstöne, hier und dort war zu vernehmen, dass hinter der Sozialkompetenz Marjamäkis ein Fragezeichen zu setzen sei. Im Hinblick auf die kommende Saison hat der gesamte restliche Klotener Trainerstaff den Klub verlassen.
 
Man muss ich einfach der folgenden Gleichung bewusst sein: Wenn du schon vor der Saison auf unbestimmte Zeit vorderes Mittelmass kommunizierst, wird es schwer werden Spitzenpersonal (wir brauchen ja immer noch einen Center dieses Schlags) zu verpflichten. Und ob das bereits bei uns spielende mutmassliche Spitzenpersonal unter solchen mittelfristigen Zukunftsaussichten bei uns bleiben wird, dürfte ebenfalls fragwürdig sein.
 
Hmm aber es gab absage aus nordamerika und andere die aus familiären gründen nicht klappten inkl NHL coach etc. naja hört sich nicht danach an als wäre dies wirklich der wunschkandidat gewesen!!
Soll nicht heissen dass ich dagegen bin oder ihn abschreibe etc. aber schon spannend dass man anscheinend mehrere präferenzen hatte aber die nicht überzeugen konnte.
 
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