Medienberichte


Dann kann ihn Kläy heute persönlich anflehen bei uns zu Unterschreiben.
Er könnte ja vielleicht auch gleich Kläys Posten übernehmen.
Vielleicht würde sein Bruder dann auch ab und zu ein paar Krümmel nach Zug senden.
 
Es sind unangenehme Zeiten in Zug. Spätestens am Tag nach der 0:4-Abreibung gegen Krisen Klub Ambri-Piotta dürften bei den sportlichen Entscheidungsträger sämtliche Alarmglocken schrillen. Der EV Zug irritiert auch 2026. Die Klubführung muss sich mit vielen Fragen beschäftigen: Wo sind die Grunde für den fürchterlichen Ruckfall zu verorten? Welche Sofortmassnahmen können wirken? Kommen Präsident Hans-Peter Strebel, CEO Patrick Lengwiler und Sportchef Reto Kläy zum Schluss, dass die Mannschaft mit einem anderen Chef an der Bande erfolgreicher ist?
Und: Muss EVZ-Coach Michael Liniger gehen? Die Antwort auf die letzte Frage ist schnell gegeben. Nein, er darf vorerst bleiben und auch heute gegen Fribourg-Gottéron Regie führen. Die Vorgesetzten halten noch an ihm fest.Ein Torverhältnis von 1:13 aus den letzten drei Spielen, für ein Team mit der nominellen offensiven Feuerkraft ein kümmerlicher Wert. Der Ist Zustand:18 Siege, 18 Niederlagen, Rang 8; Zug steht auf dem Halteverbot. Trotz all der Begleitumstände (Verletzungen von wichtigen Spielern)
ist es eine unrbefriedigende Ausbeute,einem Aspiranten auf einen Platz in der nationalen Beletage nicht würdig: Sportehef Reno Kläy formulierte beim Saisonstart gegenüber CH Media deutliche Ziele:
”Wir streben Natonal wie europäisch nach dem Titel. Alles andere wäre gelogen.”Das Stimmungsbarometer im Umfeld sinkt drastisch. Dabei hatte das Pendel nach dem Sieg gegen Leader Davos zum Jahresende in die andere Richtung ausgeschlagen. Vom wahren Gesicht war die Rede, intern
wie auch extern, das der EVZ endlich zeige.Rückblickend muss man von einem kurzzeitigen Strohfeuer sprechen.Das Klima zwischen Team und Trainer scheint nach wie vor gut zu sein. Zumindest gibt es keine Anzeichen, dass willentlich gegeneinander gearbeitet wird, die Beziehung belastet, oder gar zerrüttet wäre. Jeder scheint viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Aber auf dem Eis, dort wo es wirklich zählt, gibt es wenig Anhaltspunkte dafür, dass in die gleiche Richtung gerudert wird. Auf die Frage, ob die Spieler hinter dem Coach stehen würden, sagt Captain Jan Kovar: ”Absolut. Wir sind eine grosse Familie. Wir lassen uns gegenseitig nicht im Stich.”
Liniger übernahm im Sommer die Nachfolge von Dan Tangnes. Er trat aus seinem Schatten, wurde vom Assistenz zum Cheftrainer befördert. Eine der attraktivsten und spannendsten Aufgaben in ganz Europa, aber auch ein Job, in dem der 46-Jährige nach den beiden Meisterwerken von Tangnes fast nur verlieren kann.Dass Liniger die Herausforderung annahm, spricht für ihn und sein Selbstbewusstsein.

Schonfrist dank starker europäischer Kampagne?

Linigers Vertrag läuft noch bis Ende Saison 2026/27. Er weiss, wie die Mechanismen im Trainergeschäft funktionieren. Die nächsten Tage werden für ihn zum ultimativen Stresstest. Er weiss, dass er auf kurzfristigen Erfolg angewiesen ist, um den Trainerjob noch über eine längere Zeit ausüben zu dürfen. Liniger sagt, er schlafe weniger gut als auch schon. ”Als Trainer spürt man immer Druck. Ich habe
mich auf ein solches Szenario vorbereitet, das ist Teil des Business. Es bringt nichts, wenn ich unruhig und nervös werde. So trage ich nur noch mehr Unsicherheit ins Team.”
Hält sich Liniger dank des bisher Erreichten in der Champions League über Wasser? Die Chancen auf den «Europameistertitel sind intakt. Doch in dieser Verfassung ist es utopisch zu glauben, die Halbfinalhürde
(die Schweden aus Lulea)
zu überspringen.Sportchef Reto Kläy ist nicht bekannt dafür, in der Krise aktionistisch zu agieren. Doch wie viel Geduld haben die EVZ-Bosse? Ein flammendes Plädoyer für Liniger vermeidet Kläy, aber:”Alle haben ihren Anteil an der Situation. Wir nehmen sie ernst.Ich glaube daran, es gemeinsam aus dem Tief zu schaffen. Jetzt braucht es einen Effort.”

LZ
 

EV Zug zeigt Interesse an Kevin Pasche​

Gemäss Klaus Zaugg ("Watson") hat sich EVZ-Sportchef Reto Kläy bei dessen Agent Gaëtan Voisard erkundigt. Kevin Pasche besitzt beim Lausanne HC einen Vertrag bis 2027. Gemäss Klaus Zaugg ("Watson") soll der 22-Jährige über die Arbeitsteilung mit seinem Konkurrenten Connor Hughes unzufrieden sein und es scheint nicht ausgeschlossen, dass Pasche seinen Vertrag bei den Waadtländern nicht verlängern wird.
Beim EV Zug befasst man sich derweil bereits mit einem möglichen Nachfolger von Leonardo Genoni. Das Arbeitspapier des 38-Jährigen endet ebenfalls 2027. Wie Zaugg schreibt, hat sich der Zuger Sportchef Reto Kläy bei Pasches Agenten Gaëtan Voisard erkundigt und sein Interesse hinterlegt.

Pasche bestritt in der laufenden Saison bislang 22 Spiele und verzeichnete dabei eine Fangquote von 91.4 Prozent. Genoni kam bislang zu 27 Einsätzen und verbuchte dabei eine Fangquote von 91.8 Prozent.
 

EV Zug zeigt Interesse an Kevin Pasche​

Gemäss Klaus Zaugg ("Watson") hat sich EVZ-Sportchef Reto Kläy bei dessen Agent Gaëtan Voisard erkundigt. Kevin Pasche besitzt beim Lausanne HC einen Vertrag bis 2027. Gemäss Klaus Zaugg ("Watson") soll der 22-Jährige über die Arbeitsteilung mit seinem Konkurrenten Connor Hughes unzufrieden sein und es scheint nicht ausgeschlossen, dass Pasche seinen Vertrag bei den Waadtländern nicht verlängern wird.
Beim EV Zug befasst man sich derweil bereits mit einem möglichen Nachfolger von Leonardo Genoni. Das Arbeitspapier des 38-Jährigen endet ebenfalls 2027. Wie Zaugg schreibt, hat sich der Zuger Sportchef Reto Kläy bei Pasches Agenten Gaëtan Voisard erkundigt und sein Interesse hinterlegt.

Pasche bestritt in der laufenden Saison bislang 22 Spiele und verzeichnete dabei eine Fangquote von 91.4 Prozent. Genoni kam bislang zu 27 Einsätzen und verbuchte dabei eine Fangquote von 91.8 Prozent.

Sollte das stimmen, so ist das eine gute Idee. Ausser natürlich, man hätte noch eine Option aus dem eigenen Nachwuchs... Da kommt mir allerdings höchstens Kirsch in den Sinn und weiss ich nicht, wo er im Moment spielt.
 
Aber an Einsatz und Wille hat es gemäss CEO Patrick Lengwiler in den letzten beiden Duellen sowieso nicht gemangelt.

Ich zähle mich nicht zur hau-drauf-Fraktion aber come on, solche Aussagen kannst du nicht machen... Es hat schon bei viel zu vielen Duellen an Einsatz gemangelt und ganz ehrlich, das sollte bei keinem Duell passieren. Aber bei den letzten zwei wars ja in Ordnung, dann müssen wir den Jahresstart auch nicht aufarbeiten.
 
Tjo, und er hat recht...es wird immer schwieriger im Hockey, da sich vieles ändert. Jetzt müssten nur noch gewisse User hier die Reslität sehen und begreifen...

Die harte Realität ist, dass wir so richtig schlechtes und konzeptloses Offensivhockey präsentiert bekommen... Wer dafür verantwortlich ist...🤷🏽‍♂️

Was müssen wir da begreifen? Dass man mit Sklenicka, Bengtsson, Riva, Kubalik, Kovar, Tatar, Hofmann, Wingerli, Künzle, Herzog, Senteler, Voze usw. als Coachingstaff wirklich nichts auf die Reihe kriegt..??

Kubalik - Kovar - Tatar
Hofmann - Wingerli - Künzle
Herzog - Senteler - Voze
Wey - Leuenberger - Eggenberger

Das war die offensive Aufstellung gestern Abend gegen die Lions... Also meiner Meinung nach gewaltige Power, aber eben... Wenn man mit dem Werkzeug nicht umgehen kann....

Aber dann kämpfen wir halt mit diesem teuren Kader um die Pre-Playoffs.. Ja Holla, die Waldfee... Glaube Liniger denkt, er sei bei den Tigers oder Kloten...Lengweiler spricht von Titel und wieder den Topteams näher kommen, und der HC lässt diesen Quark raus ich zitiere:

" Es herrscht eine grosse Erwartungshaltung in der Kolinstadt, diese sollte allerdings nicht zu hoch sein..."

Ja was jetzt??

Einfach Herrlich...😂🤷🏽‍♂️

Na dann Guet Nacht!!!
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein schwieriger Winter setzt dem erfolgsverwöhnten EV Zug zu – die Kritik am Trainer Michael Liniger greift zu kurz​

Noch immer hat der EV Zug 2026 kein Spiel gewonnen. Die Baisse steht diametral zu den hochtrabenden Erwartungen, die der Klub teilweise selbst geschürt hat. Die Probleme sind vielschichtiger Natur.


Nicola Berger
12.01.2026, 05.30 Uhr
4 min


Wieder schlägt es im Zuger Tor ein: Der EVZ hat 2026 noch keine Partie gewonnen.

Wieder schlägt es im Zuger Tor ein: Der EVZ hat 2026 noch keine Partie gewonnen.​

Peter Klaunzer / Keystone
Es ist lange her, dass der EV Zug eine Qualifikationsphase mit mehr Niederlagen als Siegen beendet hat. 2013/14 war das, in der Abschiedssaison des kanadischen Feuerkopfs Doug Shedden. Seither hat der EVZ die Play-offs nie mehr aus einer schlechteren Position als Platz 6 in Angriff genommen. In zehn von elf Jahren schaffte es der Klub in die Top vier.




Hinter dem EVZ liegt eine sehr erfolgreiche Dekade. Sie gipfelte in zwei Meistertiteln, und das Publikum, das Umfeld und die Organisation haben sich daran gewöhnt, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Es ist nicht zuletzt diese Erfolgsvertrautheit, die einen Teil des EVZ-Kosmos in diesen Tagen glauben lässt, dass sportlich gerade die Welt untergeht. Nach 18 Siegen und 20 Niederlagen liegt Zug auf Platz 8, das Team hat 2026 noch keine Partie gewonnen. Trotzdem fehlen für die direkte Play-off-Qualifikation nur fünf Punkte.

Es gibt Teile der Fanbasis, die gerade alles kritisieren. Dass der EVZ ein starkes Frauenteamaufgebaut hat. Dass im Februar ein neues Logo präsentiert werden wird. Es wird suggeriert, dass der Chefetage alles andere wichtiger geworden sei als das Flaggschiff, die erste Mannschaft. Es ist Unsinn, aber so ist das im Sport: Jeder emotionale Blitzableiter ist willkommen.

Der Trainer Liniger hospitierte im Operationssaal und im Flugzeugcockpit​

Bei den Personen zentriert sich der Zorn auf den Trainer Michael Liniger. Liniger, 46, hat im Sommer die Nachfolge des zweifachen Meistertrainers Dan Tangnesangetreten – zuvor hatte er als dessen Assistent gewirkt. Liniger ist eine kluge, zurückhaltende Person, die sich gewissenhaft auf diese Aufgabe vorbereitet hat. Im Sommer hospitierte er in einem Operationssaal bei Eingriffen eines befreundeten Chirurgen und flog in einem Cockpit mit. Er wollte ergründen, wie Menschen in anderen Berufsfeldern mit Drucksituationen umgehen. Wie sie sicherstellen, im entscheidenden Moment bereit zu sein.


Liniger steht für einen Führungsstil, der darüber hinausgeht, in der Kabine im Misserfolg zornig das Mobiliar zu zertrümmern. Oder an der Bande medienwirksam den Hampelmann zu spielen nach dem Vorbild von Fussballtrainern wie Mattia Croci-Torti in Lugano oder Peter Zeidler in Lausanne. In diesen Tagen wird ihm das in manchen Kreisen als Passivität ausgelegt. Diese übertrage sich auf die Mannschaft.

Es ist eine gar steile These, aber die Stunde des Misserfolgs ist die Zeit für einfache Antworten. Linigers Team gibt seit längerem Rätsel auf, es hat eine Reihe von denkwürdigen Auftritten abgeliefert, zuletzt unter anderem ein 0:7 bei Lausanne, ein 0:4 in Ambri und ein grotesk schwaches letztes Drittel beim 2:3 nach Verlängerung gegen Gottéron. 3:25 lautete das Schussverhältnis – obwohl Zug vier Minuten in Überzahl agieren konnte. Abende wie dieser haben die Geduld rund um den Verein strapaziert; auch die Lokalzeitung hat den Coach inzwischen angezählt, sie titelte vergangene Woche «Jetzt geht es um Linigers Job».

Liniger hat einen Vertrag bis 2027, und der EVZ hat seit Shedden 2014 nie mehr einen Coach während der Saison entlassen. Es entspricht nicht dem Stil der Führung um den schwerreichen Präsidenten Hans-Peter Strebel. Und es fragt sich auch, was das eigentlich bewirken sollte; Zug erweckt nicht den Eindruck, ein Trainerproblem zu haben. Die Schwierigkeiten sind tiefer gelagert. Die Absenz der Langzeitverletzten Lukas Bengtsson, Lino Martschini und Raphael Diaz würde jedem NL-Team zu schaffen machen – auf den Meister ZSC Lions gemünzt ist es ungefähr das Äquivalent, dauerhaft ohne Sven Andrighetto, Mikko Lehtonen und Yannick Weber kutschieren zu müssen.


Der Captain Jan Kovar ist nur noch ein Schatten seiner selbst an besten Tagen​

Bei numerischem Gleichstand agiert der EVZ derzeit enorm harmlos, es fehlt an fast allem: Automatismen, Spielfreude, Kreativität. Und das, obwohl sich der Verein ein Luxuskader leistet, das im Sommer noch einmal aufgewertet wurde. Mit Dominik Kubalik wurde der Torschützenkönig verpflichtet, mit Tomas Tatar leistete sich Zug eine NHL-Stammkraft. Es sollten Signale des Aufbruchs sein, nachdem der Klub den Sommer über das Büssergewand getragen hatte. Der CEO Patrick Lengwiler publizierte nach dem Out im Play-off-Viertelfinal auf der Klub-Website ein Entschuldigungsinterview mit 17 000 Zeichen.

Um Platz für die namhaften Verstärkungen zu schaffen, verabschiedete der Klub drei Ausländer unter Kostenfolge aus laufenden Verträgen heraus. Dafür wurden bei den Schweizern die Nationalspieler Dario Simion und Attilio Biasca nicht ersetzt. In der Quersumme ist das bestenfalls ein Nullsummenspiel. Vor allem aber stellt sich die Frage, ob der EVZ sich anstatt vom schwedischen Trio nicht besser von Jan Kovarverabschiedet hätte.

Der Vertrag mit dem bald 36-jährigen tschechischen Center ist im Dezember 2024 bis 2027 verlängert worden, aber Kovar ist derzeit Lichtjahre vom Rendement seiner besten Tage entfernt. In den Meisterjahren war er der überragende Dirigent und Antreiber der ersten Linie. Kovar ist der Captain dieses Teams, menschlich ist er weitherum geschätzt, kder neue Zweijahresvertrag war nicht zuletzt eine Form der Anerkennung des Klubs für seine Verdienste der letzten Jahre.

Doch das Alter, Verletzungen und persönliche Probleme haben ihn um den Furor von einst gebracht, er hat kaum noch Einfluss auf die Spiele. Vielleicht ist das Michael Linigers grösste Aufgabe: den alternden Taktgeber wieder in die Spur zu bringen. Gelingt das nicht, könnte es in Zug ein so kurzer Frühling werden, dass die nächsten umfassenden Renovationsarbeiten in der Organisation unabdingbar werden.
 
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