NL Saison 25/26

Pippi Langstrumpf Post oder was? Da wird niemand als Sündenbock hingestellt. Man hat an Liniger und seine Ideen geglaubt, hat ihm - im vollen Bewusstsein, dass es ein Risiko ist - das Vertrauen ausgesprochen, hat ihn gerade in der Zeit der vielen Verletzungen unterstützt und musste dann eben feststellen, dass er irgendwann die Mannschaft nicht erreicht.

Für den wirtschaftlichen Erfolg ist der CEO verantwortlich. Er muss vor dem VR unde der GL den Geschäftsgang erklären... für den sportlichen Erfolg ist der GM (mit)verantwortlich. Am Ende muss er eben diesen vor dem VR rechtfertigen. Denkt jemand hier drin, die kacken extra ab oder was?

Ja, da wurden Fehler gemacht und dem sind sich diese Leute ganz genau bewusst. Aber das "Versagen" von Spielern wie Michelis, Oloffson oder Carlsson (welche in ihren jetzigen Jobs plötzlich wieder performen) dem GM anzuhängen ist jetzt schon ziemlich verkürzt

Echt... selten sowas dämliches gelesen hier drin.
Es stellt sich halt die Frage, warum in letzter Zeit so viele Spieler in Zug nicht mehr performen können oder nach kurzer Zeit so stark abbauen.

Lags an Liniger/Tangnes und dem System?
Liegts am OYM mit Training und Ernährung?
Gibt es Spieler, die das Klima vergiften und deshalb die Motivation abhanden kommt, sich den Arsch aufzureissen?
Liegts nochmal an was ganz anderem?

Gibts zu viele Häuptlinge im Team und zu wenig Krieger? Zug hat keine "nervenden" Spielertypen mehr. Leute wie Klingberg, Cadonau, Bachofner gibt es nicht mehr. Nur noch Voze, aber der darf ja schon in die Kühlbox, wenn er einen Gegner nur anschaut.

Ich bin gespannt und hoffe, dass der neue HC als Impulsgeber dienen kann, damit die Spieler den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen. Und im Fall der Fälle möchte ich glaub als Qualisieger nicht auf den EVZ treffen in den POs.

Natürlich wollen Kläy und Lengwiler erfolgreich sein, aber das würde man von den Spielern und vom HC auch sagen, und trotzdem wirkte es zuletzt alles andere als so. ;)
 
Pippi Langstrumpf Post oder was? Da wird niemand als Sündenbock hingestellt. Man hat an Liniger und seine Ideen geglaubt, hat ihm - im vollen Bewusstsein, dass es ein Risiko ist - das Vertrauen ausgesprochen, hat ihn gerade in der Zeit der vielen Verletzungen unterstützt und musste dann eben feststellen, dass er irgendwann die Mannschaft nicht erreicht.

Für den wirtschaftlichen Erfolg ist der CEO verantwortlich. Er muss vor dem VR unde der GL den Geschäftsgang erklären... für den sportlichen Erfolg ist der GM (mit)verantwortlich. Am Ende muss er eben diesen vor dem VR rechtfertigen. Denkt jemand hier drin, die kacken extra ab oder was?

Ja, da wurden Fehler gemacht und dem sind sich diese Leute ganz genau bewusst. Aber das "Versagen" von Spielern wie Michelis, Oloffson oder Carlsson (welche in ihren jetzigen Jobs plötzlich wieder performen) dem GM anzuhängen ist jetzt schon ziemlich verkürzt

Echt... selten sowas dämliches gelesen hier drin.
Sorry dido, aber ihre Erklärung tönt ja schon sehr nach "wir haben den Job super gemacht, Liniger hats verkackt" das ist halt einerseits schon nur die halbe Wahrheit und ist meiner meiner Meinung nach auch ein unnötiges Nachtreten...
Das soll nicht heissen, dass ich gegen die Entlassung bin, aber es fehlt mir halt schon etwas die Selbstkritik der beiden Herren...
Ist meine Meinung, und wenn Du das auch als selten dämlich ansiehst, ist es halt so...
 
Es stellt sich halt die Frage, warum in letzter Zeit so viele Spieler in Zug nicht mehr performen können oder nach kurzer Zeit so stark abbauen.

Lags an Liniger/Tangnes und dem System?
Liegts am OYM mit Training und Ernährung?
Gibt es Spieler, die das Klima vergiften und deshalb die Motivation abhanden kommt, sich den Arsch aufzureissen?
Liegts nochmal an was ganz anderem?

Gibts zu viele Häuptlinge im Team und zu wenig Krieger? Zug hat keine "nervenden" Spielertypen mehr. Leute wie Klingberg, Cadonau, Bachofner gibt es nicht mehr. Nur noch Voze, aber der darf ja schon in die Kühlbox, wenn er einen Gegner nur anschaut.

Ich bin gespannt und hoffe, dass der neue HC als Impulsgeber dienen kann, damit die Spieler den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen. Und im Fall der Fälle möchte ich glaub als Qualisieger nicht auf den EVZ treffen in den POs.

Natürlich wollen Kläy und Lengwiler erfolgreich sein, aber das würde man von den Spielern und vom HC auch sagen, und trotzdem wirkte es zuletzt alles andere als so. ;)

Einige Möglichkeiten sind es und viele könnten auch miteinander verknüpft sein.

Weiterer Punkt:
Gibt es keine Leistungskultur? Wurde zusätzlich das Image seines eigenen Arbeitgebers gestört weil gewisse als Sündenböcke hingestellt wurden oder und gewisse bevorzugt/ benachteiligt werden?

Zu den nervenden Spielern: ich fand Klingberg nicht wirklich nervig.. Kriegte aufs Dach und machte grosse Augen :oops:
Es gibt verschiedene Arten von Nervig. Ein Wingerli z.B. ist ein enorm mühsamer und lästiger Gegenspieler, er ist überall und geht auch rein dazu noch richtig gut. Ein O´Neill war auch so einer, nur auf einem höheren Niveau und Leader. Ein Sklenicka verteilt Checks wie wir seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen haben mit Ausnahme von Abdelkader Lauf 1.
Ein Wey ist auch mühsam denke ich, gibt ja vermutlich Gründe weshalb Gegner mit ihm jeweils ein Problem haben, sehr cool fand ich z.B. dass er mit Stransky immer wieder Duelle hatte. Lindenmann ist auch mühsam. Ist jedoch auch nicht ganz vergleichbar ob der Mühsame ein Wey ist oder eben ein brocken wie B. Lemieux.
 
Sorry dido, aber ihre Erklärung tönt ja schon sehr nach "wir haben den Job super gemacht, Liniger hats verkackt" das ist halt einerseits schon nur die halbe Wahrheit und ist meiner meiner Meinung nach auch ein unnötiges Nachtreten...
Sorry ich weiss nicht welche Meldungen gelesen oder gehört hast, aber so eine Aussage habe ich nicht gehört. Lengwiler hat in den Interviews klar gesagt, dass Liniger nicht alleine verantwortlich ist für die Situation, sondern dass auch andere. Letztendlich ists halt aber im Sport meistens so, dass die Hunde nicht den letzten sondern den Trainer beissen 😉
 
Sorry ich weiss nicht welche Meldungen gelesen oder gehört hast, aber so eine Aussage habe ich nicht gehört. Lengwiler hat in den Interviews klar gesagt, dass Liniger nicht alleine verantwortlich ist für die Situation, sondern dass auch andere. Letztendlich ists halt aber im Sport meistens so, dass die Hunde nicht den letzten sondern den Trainer beissen 😉
Diese Aussage :
Wir haben Michael Liniger unterstützt und gestützt, wie wir es konnten. Letztlich stand er als Head Coach jedoch in der Verantwortung für das Team und dessen Leistung. Es ist ihm leider nicht genügend gelungen, das Team voranzubringen und ihm Stabilität zu geben

geht halt für mich schon in die Richtung, zumindest finde ich, dass man es so verstehen kann...

@Morant74 Glaubst Du immernoch, dass ich Derzmä bin ? ;)
 
Unterschreibe ich.
Im Statement steht eigentlich, der Club hat ihm alle Mittel zur Verfügung gestellt, aber er ist gescheitert.
Das ist zwar nicht per se falsch, aber es ist auch nicht ganz korrekt.

In erster Linie war es ein Versagen von Lengwiler und Kläy, das überhaupt so aufgezogen zu haben.

Man hat sich Anfangs Saison (respektive Ende 24/25) hingestellt und klar gesagt, dass der Meistertitel das deklarierte Ziel ist. Fair enough.
Allerdings hat man dann einen Trainer ohne echte Erfahrung engagiert, der dieses Ziel hätte erreichen sollen. Per Definition von oben wäre somit eigentlich alles unterhalb einer Halbfinalqualifikation als "nicht erreicht" zu markieren gewesen.
Wer das erklärte Ziel hat, um den Titel zu spielen, muss alle entsprechenden Auflagen erfüllen. Da ist zum einen das Spielermaterial, welches durchaus vorhanden ist, aber auch der Staff.
Ein Rennwagen alleine gewinnt mit Motor, Rädern und einem Chassis kein Rennen; sondern es braucht auch einen entsprechenden Piloten der kein Rookie ist. Und das war hier nicht gegeben.

Hätte man von Beginn weg kommuniert, dass man mit Michael Liniger etwas neues aufbauen möchte und sich die direkte PO Qualifikation als Ziel setzt, hätte das natürlich im ersten Moment für Häme gesorgt. Ein Club wie Zug, der nur die POs als Ziel definiert? Was soll das? Aber unter Liniger wäre genau diese Erwartungshaltung die einzig richtige gewesen und wäre man tatsächlich weiter vorgestossen, hätte man dies als dankbares Geschenk genommen.
Siehe die soeben bekanntgemachte Verpflichtung von Dubé seitens EHC Biel. Das Ziel ist, das Team wieder auf Kurs zu bringen, weg von Platz 11. Es wird nichtmal direkt kommuniziert, dass man die direkten PO erreichen ode rnächstes Jahr um den Titel spielen will. Es geht nur um eine Kurskorrektur.
Lugano wollte mit Gianninazzi auch nicht ganz vorne mitmischen, es war klar dass dies nicht realistisch ist. Aber man wollte etwas versuchen und hat dies über einen erstaunlich langen Zeitraum durchgezogen und erst abgebrochen als man die Stagnation einsehen musste.

Hätte man Ziele und Erwartungshaltung unter Liniger anders definiert, wäre er wahrscheinlich noch hier, inklusive nächster Saison. Aber dann hätte man auch nicht die Unsummen für Tatar und Kuba ausgeben müssen.

Michael Liniger hat getan was er konnte. Sein Skillset war schlicht noch nicht ausgereift genug um in der NL als Coach eines Clubs wie dem EVZ standzuhalten und dabei nicht nur um die PO sondern sogar um den Titel mitzuspielen. Und ich fände es extrem seltsam, wenn sich Lengwiler und Kläy dessen nicht bewusst waren.
Man darf Experimente eingehen, klar. Aber dann lasst alle wissen, dass es ein Experiment und ein Umbruch werden wird.
Liniger wird nun als Sündenbock hingestellt und die Clubführung spricht sich in erster Instanz der Schuld frei. Find ich überhaupt nicht in Ordnung. Die Verpflichtung des Coaching Staffs geht auf eure Kappe, Liniger wird euch kaum bestochen haben damit er den Job haben kann.

Er wurde zum falschen Zeitpunkt von den falschen Leuten für den falschen Club engagiert.
Wir haben uns über das Spiel unter ihm geärgert und uns auch mehr Leidenschaft, Emotion und Kommunikation seinerseits gewünscht. Aber Schuld an dieser Misere ist er nicht.
Für mich siehst du das ganze schon etwas einseitig. Liniger wusste bei Antritt der Stelle ja auch, was die Erwartungen sind und es scheint das er es sich zugetraut aht diese Erwartungen erfüllen zu können. Somit müsste man zum schluss kommen, dass beide Seiten die Situation nicht richtig eingeschätzt haben und die Schuld nicht nur auf die Managementseite schieben oder nicht?
Ich sehe es auch nicht so, dass Lini als alleiniger Sündenbock dargestellt wird, auch wenn er, im Moment zumindest, natürlich der einzige ist, der die Konsequenzen tragen muss. Ich habe mehreren Aussagen gelesen, dass es nicht nur Linigers Schuld sei, dass wir jetzt da stehen wo wir sind, aber im Mannschaftssport ist halt meist der Trainer der einzige Punkt an welchem kurzfristig angepackt werden kann. Ein Wechsel des Sportchefs hätte wohl für JETZT kaum einen Einfluss, sondern höchstens längerfristig, aber es braucht JETZT einen Impuls und nicht später.
 
Diese Aussage :
Wir haben Michael Liniger unterstützt und gestützt, wie wir es konnten. Letztlich stand er als Head Coach jedoch in der Verantwortung für das Team und dessen Leistung. Es ist ihm leider nicht genügend gelungen, das Team voranzubringen und ihm Stabilität zu geben

geht halt für mich schon in die Richtung, zumindest finde ich, dass man es so verstehen kann...

@Morant74 Glaubst Du immernoch, dass ich Derzmä bin ? ;)
Ja dies kann man durchaus so verstehen, dass Liniger allein schuld sein soll. Man kann aber auch verstehen WIR haben es gemeinsam nicht geschafft. Schlussendlich ist es wie bei einem Schiff auch wenn die gesammte Mannschaft im Sturm kämpft, trägt schlussendlich der Kapitän die Hauptverantwortung dafür, dass das Schiff nicht untergeht, auch wenn der eine oder andere Matrose vielleicht nicht sein bestes gegeben hat oder die Reederei auch Fehler gemacht hat.
 
Sorry dido, aber ihre Erklärung tönt ja schon sehr nach "wir haben den Job super gemacht, Liniger hats verkackt" das ist halt einerseits schon nur die halbe Wahrheit und ist meiner meiner Meinung nach auch ein unnötiges Nachtreten...
Das soll nicht heissen, dass ich gegen die Entlassung bin, aber es fehlt mir halt schon etwas die Selbstkritik der beiden Herren...
Ist meine Meinung, und wenn Du das auch als selten dämlich ansiehst, ist es halt so...
Das kann man auf Grund der ersten Erklärung so interpretieren. In den nachfolgenden Statements tönt es aber schon etwas anders...
 
Wie gesagt: Es geht mir ja nicht darum zu hinterfragen, ob die Entlassung sinnvoll oder nötig war. Ich denke da herrscht sogar hier grosse Einigkeit, dass dieser Schritt unumgänglich war. Ich finds halt zumindest unglücklich, wenn man dieses Zitat dann auch noch so prominent platziert...

Wie dem auch sei: lassen wir es gut sein und hoffen, dass es wieder aufwärts geht...
 
Also bitte, Liniger hatte anscheinend schon die Möglichkeit in Langnau trainer zu werden, hatte dies damals abgesagt weil er sich wohl noch nicht bereit fühlte oder weil andere Dinge nicht gepasst haben... Einige Zeit später hat er nun eine Stelle als Headcoach bei dem Club angetreten, bei dem er schon zwei Jahre Assistent war und damit bestens vertraut ist. Er kannte einen grossteil des Kaders und den Club und wollte die Herausforderung annehmen. Er war Captain dieses Schiffes (mit einem sehr schwierigen Start durch die vielen Verletzen!!) und konnte den Kurs ehrlicherweise in keinster Weise halten oder verbessern. Er hat selber zugegeben das er nun mit dem Latein am Ende ist. LEIDER hat das ganze nicht so gut funktioniert. Das man ihm diese Chance gab fand ich super. All jene die letzten Frühling schon eine deutlichere Styl und Luftveränderung im Trainerstab wünschten verstehe ich aber auch.

Mit Kläy war der deutlich grössere Teil im Sommer sehr zu frieden. Im Herbst wurde im Zusammenhang mit der Verletztenliste gut reagiert. Einige Stimmen haben zwar den fehlenden Vollblut Center Superstar bemängelt, die Freude an den Zuzügen hat aber klar überwiegt. Die Mannschaft auf dem Papier ist eine Top 4 Truppe, fehlender Center hin oder her, abgang Biasca und Johnson hin oder her.

Das sich über all die Jahre eine Freundschaft zwischen CEO und Sportchef entwickelt ist wohl auch logisch und sehe ich eher als Vorteil. Ist mir doch scheissegal ober der eine am anderen Trauzeuge ist oder nicht.

Nachdem der Trainerwechsel nun Vollzogen ist hoffen wir doch das es wirklich an ihm gelegen ist (das er einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war). Die Mannschaft kann sich jetzt beweisen ob sie die Millionen wert ist oder nur heisse Luft.
 
hier noch ein interessanter Kommentar vom Watson Forum zum OYM:

Ich finde seine Ansichten halt bedenklich, aber das kann jeder anders sehen. Vier Stunden Schlaf genügen, jeder der mehr braucht sei faul. Ernährungswissenschaften sind heilig, während Mentalcoaching optional und Privatsache sei (weil nicht wissenschaftlich). Es gibt Leute, die nicht mehr bei uns spielen, weil sie trotz Verletzungen und Schmerzen ein unheimlich hohe Pensum trainieren mussten. Und ja, das finde ich persönlich halt problematisch, du darfst das gerne anders sehen.

hat der einer von Euch geschrieben und kann mehr dazu sagen? :)
 
Nun also ist unser neuer Übungsleiter angekommen und wird wahrscheinlich noch heute zur Mannschaft sprechen. Dabei gilt die Vergangenheit als geschehen und der Fokus innerhalb des Teams gilt dem Erreichen der (Pre)-Playoffs. Es dürfte sehr zügig ein neuer, anfänglich wahrscheinlich auch kalter Wind durch die Katakomben wehen aber ich gehe schwer davon aus, dass er mit seiner Erfahrung und Autorität sehr schnell klare Verhältnisse hinsichtlich Wille und Einsatz schaffen wird. Solche Ausfahrten von gewissen Herren werden wohl nicht mehr geduldet. Aber es ist auch eine Chance für jeden Spieler. Der Reset-Button wurde gedrückt, Gratulation dazu.

Nun ist die Frage, wie es weiter oben in der Chefetage weiter geht? Darf man wirklich noch mit Herrn Kläy als Mens-Sportchef weiter machen? Schauen wir die Fehltransfers der letzten Jahre an, so muss man leider ganz klar Nein sagen. Er ist im Endeffekt der Hauptverantwortliche und aus Sicht des CEO's hat er mittlerweile die Firma wohl einen 6-7 stelligen Betrag gekostet. Fehler dürfen gemacht werden und es soll auch eine Fehlerkultur innerhalb einer Firma geben (ja wir machen alle Fehler und ich arbeite zum Glück in einer Firma mit solchem System) und doch muss man sich die Frage stellen, ob er nicht zu viele Baustellen und damit Fehlerpotenzial hat? Kann man ihm überhaupt einen Vorwurf machen? Er muss jetzt eigentlich einen neuen Coach für nächsten Jahr finden, dazu noch einen Vollblutcenter und eigentlich auch einen Abnehmer für Kovar, da diese Personalie mittlerweile keine Inputs mehr liefern kann. Damit wären zwei Vollblutcenter möglich und es würde komplett anders aussehen für nächstes Jahr. Nur hat er wirklich die Zeit dafür? Und ja, der Markt gibt definitiv was her (habe schon einige geile Spieler gepostet), nur muss man sich darum bemühen.

Für mich ist eigentlich klar, dass die Männermannschaft einen neuen, von extern kommenden Sportchef und Vertrauensperson braucht. Muss definitiv kein ehemaliger Hockeyspieler sein, sondern einer, der das Big Picture sieht. Die Spieler sollen spüren, dass da was Neues aufgebaut wird und man daran glaubt, dass man nächstes Jahr wieder voll dabei ist. Die Vorfreude soll ins Unermessliche steigen, dafür aber müsste man eben diesen Schritt machen. Das Karma von Herrn Kläy ist angekratzt und dies ist nicht förderlich. Bitte lieber EVZ, macht den Schritt und schafft die Stelle Mens-Sportchef intern.

Und nun das wichtigste zum Schluss: Der Stier soll aus dem Tiefschlaf erwachen und das Schrecken neu erfinden. Hopp EVZ!!!!
 
Man muss ja gewisse Fehler nicht immer ansprechen um zu wissen, dass es Fehler waren.. Kläy und Lengweiler machen Fehler, und das wissen sie sicher auch!!

Die Anstellung von Liniger war ein Risiko. Der Sportchef war von ihm überzeugt, aber der Output war nicht wie gewünscht. Meiner Meinung nach muss Kläy auch nicht hinstehen, und hier jetzt Eingeständnisse machen.... Es hätte ja auch funktionieren können. Wer garantiert den Erfolg, wenn man einen Crawford geholt hätte..? Entlassungen sind auch immer ein Eingeständnis, dass die eigenen Entscheidungen die Falschen waren..

Im Nachgang ist immer alles sooooo einfach zu kritisieren!

Etwas was man Kläy ankreiden kann beispielsweise ist die Akte Tatar, ihn als Center implementieren zu wollen. Hier war man definitiv zu naiv! Aber ob Imports funktionieren, ob Coaches funktionieren.. Hey, dass ist alles andere als in Stein gemeisselt! Und das Spieler funktionieren kann kein Kläy, Duca, Steinmann, und wie sie alle heissen garantieren! KEINER!

Beispiel aus dem Fussball..

Xabi Alonso hat Leverkusen zu Ruhm und Ehre geführt, ist aber bei Real komplett gescheitert... ist jetzt der Sportchef auch eine absolute Pfeiffe?

Ich selbst war von Anfang an kein Befürworter von Liniger. Aber es hätte auch gut kommen können....

Hätte, wäre, könnte.. Möglichkeitsformen sind immer so eine Sache.. Am Ende spielt die Realität die Musik.. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun also ist unser neuer Übungsleiter angekommen und wird wahrscheinlich noch heute zur Mannschaft sprechen. Dabei gilt die Vergangenheit als geschehen und der Fokus innerhalb des Teams gilt dem Erreichen der (Pre)-Playoffs. Es dürfte sehr zügig ein neuer, anfänglich wahrscheinlich auch kalter Wind durch die Katakomben wehen aber ich gehe schwer davon aus, dass er mit seiner Erfahrung und Autorität sehr schnell klare Verhältnisse hinsichtlich Wille und Einsatz schaffen wird. Solche Ausfahrten von gewissen Herren werden wohl nicht mehr geduldet. Aber es ist auch eine Chance für jeden Spieler. Der Reset-Button wurde gedrückt, Gratulation dazu.

Nun ist die Frage, wie es weiter oben in der Chefetage weiter geht? Darf man wirklich noch mit Herrn Kläy als Mens-Sportchef weiter machen? Schauen wir die Fehltransfers der letzten Jahre an, so muss man leider ganz klar Nein sagen. Er ist im Endeffekt der Hauptverantwortliche und aus Sicht des CEO's hat er mittlerweile die Firma wohl einen 6-7 stelligen Betrag gekostet. Fehler dürfen gemacht werden und es soll auch eine Fehlerkultur innerhalb einer Firma geben (ja wir machen alle Fehler und ich arbeite zum Glück in einer Firma mit solchem System) und doch muss man sich die Frage stellen, ob er nicht zu viele Baustellen und damit Fehlerpotenzial hat? Kann man ihm überhaupt einen Vorwurf machen? Er muss jetzt eigentlich einen neuen Coach für nächsten Jahr finden, dazu noch einen Vollblutcenter und eigentlich auch einen Abnehmer für Kovar, da diese Personalie mittlerweile keine Inputs mehr liefern kann. Damit wären zwei Vollblutcenter möglich und es würde komplett anders aussehen für nächstes Jahr. Nur hat er wirklich die Zeit dafür? Und ja, der Markt gibt definitiv was her (habe schon einige geile Spieler gepostet), nur muss man sich darum bemühen.

Für mich ist eigentlich klar, dass die Männermannschaft einen neuen, von extern kommenden Sportchef und Vertrauensperson braucht. Muss definitiv kein ehemaliger Hockeyspieler sein, sondern einer, der das Big Picture sieht. Die Spieler sollen spüren, dass da was Neues aufgebaut wird und man daran glaubt, dass man nächstes Jahr wieder voll dabei ist. Die Vorfreude soll ins Unermessliche steigen, dafür aber müsste man eben diesen Schritt machen. Das Karma von Herrn Kläy ist angekratzt und dies ist nicht förderlich. Bitte lieber EVZ, macht den Schritt und schafft die Stelle Mens-Sportchef intern.

Und nun das wichtigste zum Schluss: Der Stier soll aus dem Tiefschlaf erwachen und das Schrecken neu erfinden. Hopp EVZ!!!!
Also noch so eine volle Kostenstelle... notabene für ein 25-Mann Kader🧐. Obersportchef, Untersportchef... und schon bald ist man SCB 2.0.

Die Woche 7 Tage, der Tag hat 24 h... und zur Not gibts noch die Nacht.
Ist ja nicht so, dass Du als Sportchef viel mehr Aufgaben hast, als Scouting, Teams zusammenstellen (wobei es noch sepatate Scouts auf allen Stufen gibt), Verträge aushandeln (schreiben tun das so oder so mittlerweile Juristen bzw.Chat GPT) und vielleicht noch etwas Saisonplanung. Und auch wenn das für 3 Teams (Mens, Ladys, U20) gemacht werden muss, ist das jetzt nicht wirklich eine Monsteraufgabe. Mit der Hallenerweiterung hat man ja genauso wenig zu tun wie mit Events, Training oder Spielbetrieb...

Ach so... die Rechnung für einen möglichen 7-stelligen Unkostenbeitrag würde mich noch interessieren. Soweit ich weiss, hat man für den einen oder anderen Abgang Abnehmer finden können, bevor man den Abgang verkündete... so wie Du es jetzt bei Kovar "verlangst".
Natürlich kostet das trotzdem etwas, aber 7-stellig kann ich mir auch in Summe beim besten Willen nicht vorstellen🤷‍♂️.
 
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Kleiner Tipp: Es gibt genügend Literatur zu Corporate Governance und organisationaler Führung.
Danach kann man immer noch entscheiden, ob man alles gutreden will, nur weil der EVZ angeblich in einer Bubble ist.
Nicht vergessen: Das ist kein kleiner Betrieb, sondern eine Organisation, die auch Gelder der Stadt und von börsenkotierten Unternehmen erhält.
 
Ich weiss, ich wiederhole mich – aber genau DAS ist ja das Problem. Solange Kläy Sportchef bleibt, wird sich nichts Grundlegendes ändern. Wir drehen uns im Kreis.
Seit Jahren sehen wir dieselben Muster: falsche Entscheide, zu wenig Mut, keine klare sportliche Linie. Und am Ende muss der Trainer den Kopf hinhalten. Die Akte Liniger ist doch nur das nächste Kapitel in einer langen Reihe und jetzt soll der neue HC den Scherbenhaufen zusammenkehren!Wie lange soll oder darf er noch ?
Das kostet den EVZ Unsummen. Abfindungen, neue Verträge, und alles nur, weil man an der falschen Stelle nicht den Mut hatte, Konsequenzen zu ziehen, Geld das man besser in eine klare Vision ivestieren sollte.
Der EVZ braucht frischen Wind. Neue Ideen. Leute mit Mut, die auch mal unbequeme Entscheide treffen. Nicht dieses ständige Verwalten und Schönreden. Wir sind nicht irgendein Klub – wir waren Meister, wir haben Ansprüche!
Ich frage mich ernsthaft: Wie viele Fehlentscheidungen darf ein Sportchef eigentlich treffen, bevor man sagt: Jetzt reicht’s? Noch eine Saison? Noch ein Trainer? Noch ein Millionenverlust?
Ich liebe diesen Klub. Genau deshalb tut es so weh, ihm beim Stillstand zuzuschauen.

Es braucht einen echten Neustart – und der beginnt nicht nur hinter der Bande, sondern im Büro.

Ich werfe hier mal einen Namen ins Spiel Patrick Fischer als Sportchef
Hat erfahrung connection und auch die Eier um unbequem Entscheide zu fällen!
 
(...) Nur hat er wirklich die Zeit dafür? Und ja, der Markt gibt definitiv was her (habe schon einige geile Spieler gepostet), nur muss man sich darum bemühen.
Für mich ist eigentlich klar, dass die Männermannschaft einen neuen, von extern kommenden Sportchef und Vertrauensperson braucht. Muss definitiv kein ehemaliger Hockeyspieler sein, sondern einer, der das Big Picture sieht. Die Spieler sollen spüren, dass da was Neues aufgebaut wird und man daran glaubt, dass man nächstes Jahr wieder voll dabei ist. Die Vorfreude soll ins Unermessliche steigen, dafür aber müsste man eben diesen Schritt machen. Das Karma von Herrn Kläy ist angekratzt und dies ist nicht förderlich. Bitte lieber EVZ, macht den Schritt und schafft die Stelle Mens-Sportchef intern.
Die Geschäftsstelle nimmt Deine Bewerbung bestimmt gerne entgegen.
 
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