OYM - Quo Vadis

Ich hätte zwei Fragen zu denen es heute spnnend wäre etwas detailliertere Antworten zu erhalten (und diesen Thread in sachlichere Bahnen zu leiten):

1. Das OYM steht für einen wissenschaftlich fundierten Ansatz.

Welche konkreten Leistungskennzahlen (z. B. Schnelligkeit, Wiederholungsfähigkeit, Verletzungsrate, Belastbarkeit über die Saison) zeigen aus Sicht der Verantwortlichen, dass der EVZ heute physisch besser aufgestellt ist als vor der OYM-Zusammenarbeit

Und wie entwickeln sich diese Werte im Liga-Vergleich?

2. In der Sportwissenschaft (und bei uns Fans) wird oft diskutiert, dass nicht jede Off-Ice-Messung automatisch zu besserer On-Ice-Performance führt.

Wie stellt der EVZ sicher, dass die im OYM erzielten Trainings- und Testfortschritte direkt und messbar in Spielintensität, Tempo und Physis auf dem Eis übertragen werden? Gibt es dazu interne Analysen oder Erfahrungswerte?
 
hallo zäme,

sind das immer noch die definitiven Eckdaten für heute Abend?

Datum:     09.02.2026
Zeit:       19.00
Ort:        OYM Auditorium (Level 0 beim Empfang)
Gäste:     HP Strebel, evtl Matthias Strebel
 
hallo zäme,

sind das immer noch die definitiven Eckdaten für heute Abend?

Datum:     09.02.2026
Zeit:       19.00
Ort:        OYM Auditorium (Level 0 beim Empfang)
Gäste:     HP Strebel, evtl Matthias Strebel
Ja daran hat sich nichts geändert.
 
Der Fan-Höck gestern war insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Reto Kläy hat den Abend offen, präsent und mit klarer Haltung moderiert.

Zum Thema OYM hat sich H.P. Strebel persönlich geäussert. Er betonte, dass das OYM konsequent auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Aus seiner Sicht übernehmen Einzelsportler, die im OYM trainieren, grundsätzlich mehr Eigenverantwortung. Ein Einzelsportler könne sich bei ausbleibendem Erfolg nicht hinter dem Team verstecken, was sich positiv auf Trainingsdisziplin und Umsetzung auswirke.

Zur Ernährung stellte er klar, dass es im OYM keine rigiden oder totalitären Vorgaben gibt. Es gibt Fleisch, niemand wird kontrolliert, und die Sportler können essen, so viel sie wollen und benötigen. Von einem „gläsernen Athleten“ könne keine Rede sein.

In der weiteren Argumentation blieb Strebel dann eher anekdotisch. Er erwähnte einzelne Eishockeyspieler, die sich das OYM-Essen auch nach Hause liefern lassen, um dort ebenfalls davon zu profitieren. Zudem berichtete er aus eigener Erfahrung, dass er selbst regelmässig im OYM trainiert und isst und dabei eine klare positive Wirkung auf seinen Körper spüre. Als weiteres Beispiel nannte er das Frauen-Handballteam, das im OYM trainiert und seiner Einschätzung nach künftig ein wichtiges Rückgrat der Frauen-Handball-Nationalmannschaft bilden dürfte.

Gleichzeitig wurde auch angesprochen, dass ein Hockeyteam wie der EVZ stark vom Teamspirit lebt. Läuft es gut, können zusätzliche Kräfte mobilisiert werden. Läuft es schlecht, kann auch das OYM allein ein sportliches Tief nicht kompensieren.

Persönlich hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass der Nutzen des OYM für den EVZ noch stärker mit konkreten Zahlen oder Vergleichsdaten unterlegt worden wäre, insbesondere mit Blick auf die Leistung auf dem Eis.

Ich kann aber auch nachvollziehen, dass Strebel als Visionär und langfristiger Stratege wenig Motivation verspürt, Kritiker überzeugen zu wollen. Sollte sich die sportliche Situation jedoch weiter verschlechtern, könnte der Druck steigen, den Mehrwert zumindest teilweise transparenter zu machen.

Fazit:
Auf rationaler Ebene habe ich keine belastbare Bestätigung für die direkte Wirksamkeit des OYM auf die sportliche Leistung des EVZ erhalten. Auf emotionaler Ebene war es beeindruckend, dieses visionäre Gebäude zu erleben. Als EVZ-Fan bin ich H.P. Strebel dankbar für das grosse persönliche Engagement und die erheblichen Investitionen in dieses Herzensprojekt.
 
Auch der von manchen Usern geäußerte Vorwurf, Lengwiler stecke zu viel Energie ins ‚Keep Building‘ und Kläy in die Damenmannschaft, wurde ausgeräumt.
Und wie wurde dies ausgeräumt? Bzw. wie wurde dies belegt? Logisch sagen sie nicht: Ja, wir haben die Herrenmannschaft vernachlässigt, weil wir mit der Damenmannschaft zu beschäftigt waren.

Einfach zur Klarstellung: Ich glaube in keinster Weise, dass unsere Chefs die Herrenmannschaft aufgrund der Damenmannschaft vernachlässigt haben, aber es nimmt mich einfach Wunder wie sie denn diesen Vorwurf wirklich widerlegen.
 
Und wie wurde dies ausgeräumt? Bzw. wie wurde dies belegt? Logisch sagen sie nicht: Ja, wir haben die Herrenmannschaft vernachlässigt, weil wir mit der Damenmannschaft zu beschäftigt waren.
Genau, so ist es :)

Am Ende des Tages, spielt es gar keine Rolle ob sie es tun oder nicht, es ist deren Verantwortung und was das Herren Team angeht ist da seit mehreren Jahren nicht das was zu erwarten ist. Kosten Nutzen weit davon entfernt von guten Noten.
 
Der Fan-Höck gestern war insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Reto Kläy hat den Abend offen, präsent und mit klarer Haltung moderiert.

Zum Thema OYM hat sich H.P. Strebel persönlich geäussert. Er betonte, dass das OYM konsequent auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Aus seiner Sicht übernehmen Einzelsportler, die im OYM trainieren, grundsätzlich mehr Eigenverantwortung. Ein Einzelsportler könne sich bei ausbleibendem Erfolg nicht hinter dem Team verstecken, was sich positiv auf Trainingsdisziplin und Umsetzung auswirke.

Zur Ernährung stellte er klar, dass es im OYM keine rigiden oder totalitären Vorgaben gibt. Es gibt Fleisch, niemand wird kontrolliert, und die Sportler können essen, so viel sie wollen und benötigen. Von einem „gläsernen Athleten“ könne keine Rede sein.

In der weiteren Argumentation blieb Strebel dann eher anekdotisch. Er erwähnte einzelne Eishockeyspieler, die sich das OYM-Essen auch nach Hause liefern lassen, um dort ebenfalls davon zu profitieren. Zudem berichtete er aus eigener Erfahrung, dass er selbst regelmässig im OYM trainiert und isst und dabei eine klare positive Wirkung auf seinen Körper spüre. Als weiteres Beispiel nannte er das Frauen-Handballteam, das im OYM trainiert und seiner Einschätzung nach künftig ein wichtiges Rückgrat der Frauen-Handball-Nationalmannschaft bilden dürfte.

Gleichzeitig wurde auch angesprochen, dass ein Hockeyteam wie der EVZ stark vom Teamspirit lebt. Läuft es gut, können zusätzliche Kräfte mobilisiert werden. Läuft es schlecht, kann auch das OYM allein ein sportliches Tief nicht kompensieren.

Persönlich hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass der Nutzen des OYM für den EVZ noch stärker mit konkreten Zahlen oder Vergleichsdaten unterlegt worden wäre, insbesondere mit Blick auf die Leistung auf dem Eis.

Ich kann aber auch nachvollziehen, dass Strebel als Visionär und langfristiger Stratege wenig Motivation verspürt, Kritiker überzeugen zu wollen. Sollte sich die sportliche Situation jedoch weiter verschlechtern, könnte der Druck steigen, den Mehrwert zumindest teilweise transparenter zu machen.

Fazit:
Auf rationaler Ebene habe ich keine belastbare Bestätigung für die direkte Wirksamkeit des OYM auf die sportliche Leistung des EVZ erhalten. Auf emotionaler Ebene war es beeindruckend, dieses visionäre Gebäude zu erleben. Als EVZ-Fan bin ich H.P. Strebel dankbar für das grosse persönliche Engagement und die erheblichen Investitionen in dieses Herzensprojekt.
Danke für die Zusammenfassung.
Somit alles beim alten :)
 
dieses wissenschaftsbasierte OYM wird uns wohl oder übel noch viele jahre "begleiten" und bei misserfolg als möglicher sündenbock herhalten müssen... somit wie erwartet: status quo.
 
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