Patrick Fischer

ich warte schon lange (wahrscheinlich aber vergeblich) auf die ersten worte aus dem innern des teams...
ich würde mir da schon etwas solidarität gegenüber fischi wünschen.
Es könnte ja auch sein, dass der eine oder andere seine Absetzung richtig findet. Ich glaube, es ist wie hier im Forum und in der ganzen Schweiz, einige finden es richtig andere falsch. In meinem Freundeskreis genau das selbe, man ist sich einig, dass man uneinig ist. Am Ende verlieren alle egal in welche Meinung man hat.
 
Wenn auf dem Totenschein steht:“ Coronatoter“ anstatt „Unfalltoter“…

Es ist, auch nach 6 Jahren immer noch ein emotionales Thema. Ich sage wieder. Mit heutigem Wissensstand sollte sowas nicht mehr möglich sein, zumal Fischi eine saftige Buse bezahlte. Man gefährdet damit die WM für das schweizer Team.
Was für ein Wissensstand, kannst du mal aufhören deinen Telegram/True Social scheiss in einem Eishockey-Forum zu posten?
 
Einfach ein kleiner Hinweis: Er konnte nicht machen was wer will, er wurde rechtskräftig verurteilt und zahlte knapp 40 '000 Franken Busse (was auch für ihn kein Pappenstiel sein dürfte) des weiteren galt bereits als Vorbestraft. Und weder über das eine noch das andere hat er sich beschwert.
Ich will seine Taten nicht verteidigen oder verharmlosen, aber es ist so, dass auch ein P. Fischer nicht machen kann was er will, ohne die Konsequenzen dafür zu tragen. Ob bei einer "öffentlichen" Person ein rechtskräftiges Urteil als Strafe ausreicht oder nicht, ist dann wieder eine andere Diskussion...
Ich weiss schon, dass er rechtskräftig verurteilt war. Ob er sich darüber beschwert hat weiss ich nicht. Was ich aber weiss ist, dass er als er notgedrungen zugeben musste ein Urkundenfälscher zu sein, weiter gelogen hat und behauptet hat sonst nie gegen Gesetze verstoßen zu haben. Die Wahrheit ist, dass er unter Bewährung war. 10000 Franken für zu schnelles fahren sind auch kein Kavaliersdelikt. Du hast auch recht, dass auch ein Patrik Fischer nicht machen kann was er will. Aber die richtigen Konsequenzen muss er erst jetzt tragen
 
Die Bussen und (Vor)-Strafen sind also keine richtigen Konsequenzen? Eigentlich muss er ja mehr Konsequenzen tragen als Du und ich müssten. Wir wären verurteilt worden und gut ist. Er hat nun auch noch den Job verloren und dürfte es die nächste Zeit schwer haben, wieder einen Fuss auf den Boden zu bekommen...
 
Es wird gerne der Fehler gemacht, P.F. mit unsereins zu vergleichen.
Er war der Headcoach der Nationalmannschaft, eine Figur des öffentlichen Lebens, jemand der auch mit Awards ausgezeichnet wurde. Je mehr du im Fokus der Öffentlichkeit stehst, desto mehr lösen auch kleinere Fehltritte ein entsprechendes Beben aus. Und das war nunmal etwas grösseres, was mit einer einfach Busse nicht erledigt ist - auch wenn es sich dabei um eine mächtige Summe handelt.

Er hat sich über klar definierte Regeln hinweg gesetzt, und war sich dessen vollends bewusst. Er hat dazu nicht nur einen illegalen Weg eingeschlagen um jenes Ziel zu erreichen, sondern hat dabei neben seiner Karriere auch ein Turnier und seine Spieler gefährdet. Und bei Sportlern redet man allgemein gerne mal von Vorbildern. Da kommt also einfach zu viel zusammen.

Wenn wir das versuchen wollen mit der Privatwirtschaft zu vergleichen:
wenn ich zur Covid Zeit einen Grosskunden im Ausland hätte besuchen müssen/wollen um einen Deal abzuschliessen und für jene Reise eine Quarantäne oder ein Zertifikat nötig gewesen wäre, ich letzteres aber gefälscht hatte um das über die Bühne zu bringen; der Deal wär durch gewesen und jahre später stellt sich heraus, dass ich getrickst hatte um das zu erreichen - wäre es dann auch völlig wild, wenn jener Kunde vom Vertrag zurücktreten und nie wieder mit der Firma zusammen arbeiten würde? Evtl. würde ich dann auch entlassen. Wär das dermassen unverhältnismässig? In meinen Augen nicht.

Nochmals: es geht hier nicht um ein kleines Vergehen, wie z.B. dass man mal mit Schnee in der Nase erwischt wurde oder man hat ein paar rote Ampeln missachtet oder sonstwas.
Ganz egal was man von den Regeln, der Impfung oder irgendwelchen Massnahmen hielt: sie waren da, sie waren gesetzt und sie waren pro Land für jeden gleich. Fertig. Keine Diskussion. Und entweder man hält sich dran, oder lebt mit den Konsequenzen - und diese sind in diesem Fall eben leider einiges schlimmer.
 
Ich weiss schon, dass er rechtskräftig verurteilt war. Ob er sich darüber beschwert hat weiss ich nicht. Was ich aber weiss ist, dass er als er notgedrungen zugeben musste ein Urkundenfälscher zu sein, weiter gelogen hat und behauptet hat sonst nie gegen Gesetze verstoßen zu haben. Die Wahrheit ist, dass er unter Bewährung war. 10000 Franken für zu schnelles fahren sind auch kein Kavaliersdelikt. Du hast auch recht, dass auch ein Patrik Fischer nicht machen kann was er will. Aber die richtigen Konsequenzen muss er erst jetzt tragen
Seine Worte waren glaub sich ans Recht gehalten zu haben. Ich hatte das im ersten Moment auf die Regelungen während der Pandemie interpretiert. Ich habe ein gewisses Verständnis, dass man ein Verkehrsdelikt, dass 5 Jahre zurückliegt in einem solchen Moment nicht auf dem Schirm hat. Bei 25 Tagessätzen dürfte es aber eher am unteren Ende der Übertretungen die Strafverfahren abgewickelt werden liegen (was glaube ich so ab einer Übertretung von 20-25 km/h geschieht).
Genau deshalb braucht es in solchen Situationen eine kommunikative Begleitung durch einen Profi - und hier hat man verbandsseitig versagt.
 
Die Bussen und (Vor)-Strafen sind also keine richtigen Konsequenzen? Eigentlich muss er ja mehr Konsequenzen tragen als Du und ich müssten. Wir wären verurteilt worden und gut ist. Er hat nun auch noch den Job verloren und dürfte es die nächste Zeit schwer haben, wieder einen Fuss auf den Boden zu bekommen...
Also ich finde es auch übertrieben, was gerade auf Fischer einprasselt, aber ich muss hier widersprechen.

Natürlich verliert er hier auch seinen Job. Er hat nicht nur das CH-Gesetz gebrochen, sondern arbeitsrelevante Regeln und Bestimmungen verletzt. Nämlich diese vom Verband, IIHF und die des Olympischen Kommitées.
 
Corona hin oder her - das Thema lasse ich bewusst links liegen.
Aber Fischer sagt, er wollte die Mannschaft nicht im Stich lassen... riskierte aber bei einem Auffliegen des Ganzen die Quarantäne des ganzen Teams und entsprechend auch die Olympia-Teilnahme der Schweiz. Entweder hat er das Ganze nicht fertig gedacht oder hat einfach egoistisch und nicht im Sinne der Schweiz bzw. des Teams gehandelt.
 
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