Medienberichte

Ich finds ehrlichgesagt erfrischend, wie die LZ mit Autor Zurfluh dem EVZ immer mal wieder auf die Finger haut und selbst die Ausbrüche nach oben kritisch interpretiert und hinterfragt. Andere Lokalzeitungen würden ihr Team wahrscheinlich des öfteren über den grünen Klee loben, aber hier nicht. Gefällt mir.
 
"... er wirkt weder ratlos... "

Das sehe ich definitiv anders. Er wirkt ratlos, er ist ratlos. Wir sind nicht mehr in der 10. Runde und können sagen "die Mannschaft muss sich noch finden... "

Wer jetzt keinen Plan, kein Spielkonzept und keine klare taktische Marschrichtung hat, hat versagt. Schöner kann ich es leider nicht formulieren.
 
Wenn du 3/4 der Saison Probleme mit dem Spielaufbau hast, kannst du Spieler transferieren. Das geht allerdings nicht, weil dafür wohl kaum Budget vorhanden ist. Was aber kein Geld kostet ist, die Spielidee anzupassen. Zum Beispiel kanadisch spielen? Ist das einfachste Hockey der Welt, welches mit jedem Spielmaterial spielbar sein sollte.
 

Ambri-Piotta siegt erstmals in dieser Saison im Gotthard-Derby und durchbricht seine Negativspirale​


Der Spielbericht

lBeiden Mannschaften ist der Druck zu Beginn deutlich anzumerken. Die Aktionen wirken zunächst vorsichtig, fast gehemmt, doch mit zunehmender Spieldauer findet die Partie ihren Rhythmus. Ambri-Piotta übernimmt im Startdrittel klar die Initiative, ist aktiver, präsenter und kommt zu den besseren Möglichkeiten. Allein die Effizienz fehlt. Leonardo Genoni im Tor der Zuger präsentiert sich von Beginn weg aufmerksam und lässt sich auch bei gefährlichen Abschlüssen nicht überwinden. Auf der Gegenseite bleibt Philip Wüthrich bei den wenigen zwingenden Aktionen der Gäste ebenfalls ohne Makel und gibt seinem Team die nötige Sicherheit. Auch die erste Unterzahlsituation übersteht Ambri ohne grössere Probleme. Kurz vor der Pausensirene sorgt ein hoher Stock für ein kurzes Videostudium seitens der Schiedsrichter und hat zur Folge, dass das Heimteam den Mittelabschnitt in Überzahl in Angriff nehmen darf.

Zug übersteht die frühe Unterzahlsituation ohne grössere Mühe, auch weil Ambri-Piotta im Powerplay zu statisch agiert und kaum kreative Lösungen findet. Bei numerischer Gleichzahl bleibt das Heimteam dennoch spielbestimmend, da sich die Gäste weiterhin schwertun, nachhaltig Druck in der Offensive zu erzeugen. Die Partie entwickelt sich zunehmend zu einem Geduldsspiel, in dem beide Torhüter jederzeit bereit sind, wenn es brenzlig wird. In der 34. Minute fällt dann der überfällige Dosenöffner. Michael Joly behält beim Penalty die Nerven, verzögert clever und schiebt Leonardo Genoni die Scheibe zwischen den Beinen hindurch zur Führung für Ambri. Erst in der Schlussphase des Drittels meldet sich Zug offensiv ernsthaft an und kommt zu guten Ausgleichschancen. Doch auch da bleibt die viel zitierte Offensivkraft der Zentralschweizer zu harmlos. Nach 40 Minuten führt Ambri verdient, weil es mehr investiert und konsequenter auftritt.

Die Startphase des Schlussdrittels gehört klar dem EV Zug, der mit viel Tempo und Nachdruck auf den Ausgleich drückt. Der offensive Druck hält jedoch nur wenige Minuten an, dann findet Ambri-Piotta wieder Zugriff auf die Partie und setzt selbst gefährliche Akzente. In dieser Phase fällt bereits eine Vorentscheidung. Dominic Zwerger setzt sich im Zweikampf entschlossen durch und erhöht auf 2:0. Der Treffer gibt dem Heimteam zusätzlichen Rückenwind und nur wenig später folgt beinahe die Kopie. Wieder wird Zug in der Defensive überrannt, wieder klingelt es hinter Leonardo Genoni und das 3:0 sorgt für klare Verhältnisse. Zug wirft in der Schlussphase alles nach vorne, nimmt den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, doch Philip Wüthrich bleibt makellos und sichert sich den Shutout. Den endgültigen Schlusspunkt setzt Alex Formenton, der bei einem Breakaway auf das verlassene Tor nur noch regelwidrig gestoppt werden kann. Das fällige technische Tor besiegelt den 4:0-Endstand. Ambri-Piotta beendet damit seine Negativserie eindrücklich, während der EV Zug aufpassen muss, nicht noch tiefer in die eigene Krise zu rutschen.

Ambri-Piotta

4:0

Zug
Beendet

Der Gewinner

Philip Wüthrich (HC Ambri-Piotta) - Feiert heute den ersten Shutout dieser Saison und verdient sich diesen obendrein mit starken Paraden. Ist besonders zu Beginn des Schlussabschnitts mehrmals im Scheinwerferlicht, hält aber seinen Kasten sauber und raubt dem EVZ mehrmals die Nerven.

Der Loser

Daniel Vozenilek (EV Zug) - Will als "Aggresive Leader" vorangehen, vergisst aber allzu oft, dass er für das Kreieren offensiver Momente bezahlt wird. Lässt sich in jeden kleinen Zweikampf verwickeln und provoziert jede Konfrontation. Dass er es besser kann, ist unbestritten, fügt sich heute aber damit nahtlos in den schwachen Auftritt seines Teams ein.

Szene des Spiels

In der 45.Minute ist die Defensive des EV Zug gedanklich irgendwo, aber nicht auf dem Eis. Nach einem schönen Doppelpass der beiden Ambri-Stürmer Chris Tierney und Manix Landry fährt Leonardo Genoni (EV Zug) mirakulös seinen Schoner aus und verhindert mit einer Glanzparade den zweiten Einschlag an diesem Abend.

Die Tore

34.Min., Tooor für HC Ambri-Piotta zum 1:0. M.Joly versenkt den Penalty

Michael Joly bricht den Bann für das Heimteam - Beim Penalty, nach einem Foul gegen Alex Formenton, übernimmt der Kanadier Führungsverantwortung. Er wartet geduldig auf die Chance und schiebt Leonardo Genoni die Scheibe durch die Hosenträger zum Führungstreffer.

48.Min., Tooor für HC Ambri-Piotta, 2:0 durch D.Zwerger

Ambri-Piotta doppelt nach und geht durch Dominic Zwerger mit 2:0 in Führung - Von einem Bully weg in der eigenen Zone überläuft der Ambri-Stürmer Gregory Hofmann, der als letzter Mann an der blauen Linie wartet, schiebt seinen Körper perfekt zwischen Tor und Gegenspieler und hebt die Scheibe über den Stock von Leonardo Genoni, der noch versucht hat die Scheibe mit einem Poke-Check zu klären

50.Min., Tooor für HC Ambri-Piotta, 3:0 durch M.Landry

Die letzten beiden Tore gleichen sich mehr oder weniger komplett, nur sind diesmal Manix Landry und Livio Stadler involviert. Der Stürmer führt die Scheibe und überläuft den Verteidiger, der nicht mehr eingreifen kann und auch Leonardo Genoni ist am Ende chancenlos.

60.Min., Tooor für HC Ambri-Piotta, 4:0 durch A.Formenton - Empty Net - Technisches Tor

Die endgültige Entscheidung fällt, ohne das die Scheibe die Linie überquert - Alex Formenton zieht alleine auf das leere Tor los und wird von David Sklenicka regelwiedrig am Torschuss gehindert. Die Schiedsrichter entscheiden daraufhin auf "Technisches Tor"
 
Nun wer dachte 2025 sei schlechtes hockey gewesen - achtung, da geht noch was! 180 minuten und kein einziges rausgespieltes tor. Muss man erstmal schaffen. Selbst im fussball wäre dies eher dürftig. Aber ja, evt spielt dieses team (wobei der begriff team wohl nicht zutreffend ist beim evz) ja einen anderen sport und gar nicht eishockey.. beim eiskunstlauf gibts ja schliesslich auch keine tore..
 

Der EV Zug gibt ein tristes Gesamtbild ab – der Druck auf Trainer Liniger wird nach der schwachen Darbietung grösser​


Die Auswärtsmisere und der Negativtrend halten an: Der EVZ erhält die Quittung für eine ungenügende Leistung und geht beim HC Ambri-Piotta 0:4 unter.
Im Falle, dass die Fans vor der Reise ins Tessin die Auftritte des EV Zug in den letzten zwei Monaten auf fremdem Eis studiert hatten, machte sich bereits ein unwohles Gefühl breit. Die miserable Bilanz: Seit dem 30. Oktober warten die Zuger auswärts auf ein Erfolgserlebnis.
Und die beiden ersten Spiele im 2026 gaben wenig Anlass, dass die Trendwende gelingt. Auch gegen Ambri-Piotta dreht die Abwärtsspirale weiter. So machten sich die Fans nach der 0:4-Pleite mit einem Gefühlsmix aus Enttäuschung, Ärger und Fassungslosigkeit auf den Heimweg. Es war so etwas wie die Zusammenfassung des Abends aus Zuger Optik. «Ja, es war eine ungenügende Leistung. Das kann ich nicht schönreden», sagt Trainer Michael Liniger. Bereits der Blick aufs Matchblatt verheisst nichts Gutes: Abwehrchef Lukas Bengtsson kann verletzungsbedingt nicht mittun.

Eine «Jetzt-erst-recht-Attitüde» hat man erwartet, doch davon ist nichts zu spüren. «Das war von A bis Z zu wenig. Hinten agierten wir anfällig und vorne viel zu harmlos», konstatiert Stürmer Sven Leuenberger.

Genoni rettet mehrmals für seine Vorderleute​

Für diese Niederlage gibt es viele Gründe. In ihrer Summe gesehen sind sie umfangreich: Geschwindigkeit, Überzeugung, Intensität, Aggressivität – in diesen Bereichen ist der EV Zug durchgefallen. Was alarmierend ist: 1 Tor aus den letzten drei Spielen. Eine Zahl, welche das Defizit schonungslos offenlegt. Leuenberger sagt: «Wir waren zu verkrampft im Kopf. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Das fängt bei mir an.»

Zug hat nichts unversucht gelassen und die beiden U20-Nationalspieler Loris Wey und Robin Antenen einige Tage früher von Kanada zurückbeordert, wo die Weltmeisterschaft über die Bühne gegangen ist. Doch es wäre vermessen gewesen, von den beiden Teenagern zu verlangen, den Umschwung herbeizuführen.
Bereits zu Beginn passt wenig zusammen: Ambri-Goalie Philip Wüthrich wird kaum gefordert. Die gefährlichen Torszenen spielen sich vor den Augen seines Antipoden ab. Zug kann sich bei Leonardo Genoni bedanken. Dreimal pariert er stark. Die Gäste finden nicht in den Rhythmus, wirken gehemmt, ja gar ängstlich. Liniger stellt ein «hohes Stresslevel» fest, was viele Aussetzer zur Folge hat. Liniger: «Die Erwartungen an uns sind ganz andere. Das ist uns völlig bewusst.»

Weshalb die Zuger die erste Spielhälfte ohne Gegentreffer überstehen, ist einerseits Genoni zu verdanken. Andererseits einem Ambri, das auf einem überschaubaren Niveau spielt (acht Niederlagen aus den letzten zehn Spielen). Doch selbst gegen die Tessiner kann sich der EV Zug nicht profilieren.
Der Führungstreffer des Heimteams in der 34. Minute geht mehr als nur in Ordnung, auch wenn das Verdikt der Referees, bei der Szene auf Penalty zu entscheiden, höchst fragwürdig erscheint.

Was, wenn es im Kollektiv nicht klappt? Dann müssten es eben die besten Individualisten richten. Diese enttäuschen jedoch einmal mehr. Der «Ostblock» mit Jan Kovar, Dominik Kubalik und Tomas Tatar spielt unter den Erwartungen. Niemand ist in der Lage, für den Unterschied zu sorgen.
Liniger hat gefordert, für mehr Verkehr vor dem Tor zu sorgen, um bei Abprallern zur Stelle zu sein. Doch Keeper Wüthrich hat oft freie Sicht. Zwar ist die Bemühung im Schlussdrittel vorhanden, sich zurückzukämpfen, doch ein Doppelschlag (48./50.) zerstört die Hoffnungen.

Haben beim EVZ nicht alle die Lage begriffen, in der man sich befindet? Genoni winkt ab: «Wir müssen gemeinsam aus diesem Tief kommen und das Selbstvertrauen holen, das uns fehlt.» Liniger verneint, dass er sich von den Spielern im Stich gelassen fühlt. «Ich trage die Verantwortung für das Team. Ich muss jetzt klaren Kopf behalten und darf mich nicht von den Emotionen leiten lassen.» Klar ist: Der Druck auf Liniger und Co. wird grösser.
 

Der EV Zug gibt ein tristes Gesamtbild ab – der Druck auf Trainer Liniger wird nach der schwachen Darbietung grösser​


Die Auswärtsmisere und der Negativtrend halten an: Der EVZ erhält die Quittung für eine ungenügende Leistung und geht beim HC Ambri-Piotta 0:4 unter.
Im Falle, dass die Fans vor der Reise ins Tessin die Auftritte des EV Zug in den letzten zwei Monaten auf fremdem Eis studiert hatten, machte sich bereits ein unwohles Gefühl breit. Die miserable Bilanz: Seit dem 30. Oktober warten die Zuger auswärts auf ein Erfolgserlebnis.
Und die beiden ersten Spiele im 2026 gaben wenig Anlass, dass die Trendwende gelingt. Auch gegen Ambri-Piotta dreht die Abwärtsspirale weiter. So machten sich die Fans nach der 0:4-Pleite mit einem Gefühlsmix aus Enttäuschung, Ärger und Fassungslosigkeit auf den Heimweg. Es war so etwas wie die Zusammenfassung des Abends aus Zuger Optik. «Ja, es war eine ungenügende Leistung. Das kann ich nicht schönreden», sagt Trainer Michael Liniger. Bereits der Blick aufs Matchblatt verheisst nichts Gutes: Abwehrchef Lukas Bengtsson kann verletzungsbedingt nicht mittun.

Eine «Jetzt-erst-recht-Attitüde» hat man erwartet, doch davon ist nichts zu spüren. «Das war von A bis Z zu wenig. Hinten agierten wir anfällig und vorne viel zu harmlos», konstatiert Stürmer Sven Leuenberger.

Genoni rettet mehrmals für seine Vorderleute​

Für diese Niederlage gibt es viele Gründe. In ihrer Summe gesehen sind sie umfangreich: Geschwindigkeit, Überzeugung, Intensität, Aggressivität – in diesen Bereichen ist der EV Zug durchgefallen. Was alarmierend ist: 1 Tor aus den letzten drei Spielen. Eine Zahl, welche das Defizit schonungslos offenlegt. Leuenberger sagt: «Wir waren zu verkrampft im Kopf. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Das fängt bei mir an.»

Zug hat nichts unversucht gelassen und die beiden U20-Nationalspieler Loris Wey und Robin Antenen einige Tage früher von Kanada zurückbeordert, wo die Weltmeisterschaft über die Bühne gegangen ist. Doch es wäre vermessen gewesen, von den beiden Teenagern zu verlangen, den Umschwung herbeizuführen.
Bereits zu Beginn passt wenig zusammen: Ambri-Goalie Philip Wüthrich wird kaum gefordert. Die gefährlichen Torszenen spielen sich vor den Augen seines Antipoden ab. Zug kann sich bei Leonardo Genoni bedanken. Dreimal pariert er stark. Die Gäste finden nicht in den Rhythmus, wirken gehemmt, ja gar ängstlich. Liniger stellt ein «hohes Stresslevel» fest, was viele Aussetzer zur Folge hat. Liniger: «Die Erwartungen an uns sind ganz andere. Das ist uns völlig bewusst.»

Weshalb die Zuger die erste Spielhälfte ohne Gegentreffer überstehen, ist einerseits Genoni zu verdanken. Andererseits einem Ambri, das auf einem überschaubaren Niveau spielt (acht Niederlagen aus den letzten zehn Spielen). Doch selbst gegen die Tessiner kann sich der EV Zug nicht profilieren.
Der Führungstreffer des Heimteams in der 34. Minute geht mehr als nur in Ordnung, auch wenn das Verdikt der Referees, bei der Szene auf Penalty zu entscheiden, höchst fragwürdig erscheint.

Was, wenn es im Kollektiv nicht klappt? Dann müssten es eben die besten Individualisten richten. Diese enttäuschen jedoch einmal mehr. Der «Ostblock» mit Jan Kovar, Dominik Kubalik und Tomas Tatar spielt unter den Erwartungen. Niemand ist in der Lage, für den Unterschied zu sorgen.
Liniger hat gefordert, für mehr Verkehr vor dem Tor zu sorgen, um bei Abprallern zur Stelle zu sein. Doch Keeper Wüthrich hat oft freie Sicht. Zwar ist die Bemühung im Schlussdrittel vorhanden, sich zurückzukämpfen, doch ein Doppelschlag (48./50.) zerstört die Hoffnungen.

Haben beim EVZ nicht alle die Lage begriffen, in der man sich befindet? Genoni winkt ab: «Wir müssen gemeinsam aus diesem Tief kommen und das Selbstvertrauen holen, das uns fehlt.» Liniger verneint, dass er sich von den Spielern im Stich gelassen fühlt. «Ich trage die Verantwortung für das Team. Ich muss jetzt klaren Kopf behalten und darf mich nicht von den Emotionen leiten lassen.» Klar ist: Der Druck auf Liniger und Co. wird grösser.
Klingt ganz danach, dass sie weiterwursteln dürfen 🤮
 

Der EV Zug gibt ein tristes Gesamtbild ab – der Druck auf Trainer Liniger wird nach der schwachen Darbietung grösser​


Die Auswärtsmisere und der Negativtrend halten an: Der EVZ erhält die Quittung für eine ungenügende Leistung und geht beim HC Ambri-Piotta 0:4 unter.
Im Falle, dass die Fans vor der Reise ins Tessin die Auftritte des EV Zug in den letzten zwei Monaten auf fremdem Eis studiert hatten, machte sich bereits ein unwohles Gefühl breit. Die miserable Bilanz: Seit dem 30. Oktober warten die Zuger auswärts auf ein Erfolgserlebnis.
Und die beiden ersten Spiele im 2026 gaben wenig Anlass, dass die Trendwende gelingt. Auch gegen Ambri-Piotta dreht die Abwärtsspirale weiter. So machten sich die Fans nach der 0:4-Pleite mit einem Gefühlsmix aus Enttäuschung, Ärger und Fassungslosigkeit auf den Heimweg. Es war so etwas wie die Zusammenfassung des Abends aus Zuger Optik. «Ja, es war eine ungenügende Leistung. Das kann ich nicht schönreden», sagt Trainer Michael Liniger. Bereits der Blick aufs Matchblatt verheisst nichts Gutes: Abwehrchef Lukas Bengtsson kann verletzungsbedingt nicht mittun.

Eine «Jetzt-erst-recht-Attitüde» hat man erwartet, doch davon ist nichts zu spüren. «Das war von A bis Z zu wenig. Hinten agierten wir anfällig und vorne viel zu harmlos», konstatiert Stürmer Sven Leuenberger.

Genoni rettet mehrmals für seine Vorderleute​

Für diese Niederlage gibt es viele Gründe. In ihrer Summe gesehen sind sie umfangreich: Geschwindigkeit, Überzeugung, Intensität, Aggressivität – in diesen Bereichen ist der EV Zug durchgefallen. Was alarmierend ist: 1 Tor aus den letzten drei Spielen. Eine Zahl, welche das Defizit schonungslos offenlegt. Leuenberger sagt: «Wir waren zu verkrampft im Kopf. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Das fängt bei mir an.»

Zug hat nichts unversucht gelassen und die beiden U20-Nationalspieler Loris Wey und Robin Antenen einige Tage früher von Kanada zurückbeordert, wo die Weltmeisterschaft über die Bühne gegangen ist. Doch es wäre vermessen gewesen, von den beiden Teenagern zu verlangen, den Umschwung herbeizuführen.
Bereits zu Beginn passt wenig zusammen: Ambri-Goalie Philip Wüthrich wird kaum gefordert. Die gefährlichen Torszenen spielen sich vor den Augen seines Antipoden ab. Zug kann sich bei Leonardo Genoni bedanken. Dreimal pariert er stark. Die Gäste finden nicht in den Rhythmus, wirken gehemmt, ja gar ängstlich. Liniger stellt ein «hohes Stresslevel» fest, was viele Aussetzer zur Folge hat. Liniger: «Die Erwartungen an uns sind ganz andere. Das ist uns völlig bewusst.»

Weshalb die Zuger die erste Spielhälfte ohne Gegentreffer überstehen, ist einerseits Genoni zu verdanken. Andererseits einem Ambri, das auf einem überschaubaren Niveau spielt (acht Niederlagen aus den letzten zehn Spielen). Doch selbst gegen die Tessiner kann sich der EV Zug nicht profilieren.
Der Führungstreffer des Heimteams in der 34. Minute geht mehr als nur in Ordnung, auch wenn das Verdikt der Referees, bei der Szene auf Penalty zu entscheiden, höchst fragwürdig erscheint.

Was, wenn es im Kollektiv nicht klappt? Dann müssten es eben die besten Individualisten richten. Diese enttäuschen jedoch einmal mehr. Der «Ostblock» mit Jan Kovar, Dominik Kubalik und Tomas Tatar spielt unter den Erwartungen. Niemand ist in der Lage, für den Unterschied zu sorgen.
Liniger hat gefordert, für mehr Verkehr vor dem Tor zu sorgen, um bei Abprallern zur Stelle zu sein. Doch Keeper Wüthrich hat oft freie Sicht. Zwar ist die Bemühung im Schlussdrittel vorhanden, sich zurückzukämpfen, doch ein Doppelschlag (48./50.) zerstört die Hoffnungen.

Haben beim EVZ nicht alle die Lage begriffen, in der man sich befindet? Genoni winkt ab: «Wir müssen gemeinsam aus diesem Tief kommen und das Selbstvertrauen holen, das uns fehlt.» Liniger verneint, dass er sich von den Spielern im Stich gelassen fühlt. «Ich trage die Verantwortung für das Team. Ich muss jetzt klaren Kopf behalten und darf mich nicht von den Emotionen leiten lassen.» Klar ist: Der Druck auf Liniger und Co. wird grösser.
Ständig dieselben hohlen Phrasen von diesem Trainer und diesen Spielern. 🤬
 

Der EV Zug gibt ein tristes Gesamtbild ab – der Druck auf Trainer Liniger wird nach der schwachen Darbietung grösser​


Die Auswärtsmisere und der Negativtrend halten an: Der EVZ erhält die Quittung für eine ungenügende Leistung und geht beim HC Ambri-Piotta 0:4 unter.
Im Falle, dass die Fans vor der Reise ins Tessin die Auftritte des EV Zug in den letzten zwei Monaten auf fremdem Eis studiert hatten, machte sich bereits ein unwohles Gefühl breit. Die miserable Bilanz: Seit dem 30. Oktober warten die Zuger auswärts auf ein Erfolgserlebnis.
Und die beiden ersten Spiele im 2026 gaben wenig Anlass, dass die Trendwende gelingt. Auch gegen Ambri-Piotta dreht die Abwärtsspirale weiter. So machten sich die Fans nach der 0:4-Pleite mit einem Gefühlsmix aus Enttäuschung, Ärger und Fassungslosigkeit auf den Heimweg. Es war so etwas wie die Zusammenfassung des Abends aus Zuger Optik. «Ja, es war eine ungenügende Leistung. Das kann ich nicht schönreden», sagt Trainer Michael Liniger. Bereits der Blick aufs Matchblatt verheisst nichts Gutes: Abwehrchef Lukas Bengtsson kann verletzungsbedingt nicht mittun.

Eine «Jetzt-erst-recht-Attitüde» hat man erwartet, doch davon ist nichts zu spüren. «Das war von A bis Z zu wenig. Hinten agierten wir anfällig und vorne viel zu harmlos», konstatiert Stürmer Sven Leuenberger.

Genoni rettet mehrmals für seine Vorderleute​

Für diese Niederlage gibt es viele Gründe. In ihrer Summe gesehen sind sie umfangreich: Geschwindigkeit, Überzeugung, Intensität, Aggressivität – in diesen Bereichen ist der EV Zug durchgefallen. Was alarmierend ist: 1 Tor aus den letzten drei Spielen. Eine Zahl, welche das Defizit schonungslos offenlegt. Leuenberger sagt: «Wir waren zu verkrampft im Kopf. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Das fängt bei mir an.»

Zug hat nichts unversucht gelassen und die beiden U20-Nationalspieler Loris Wey und Robin Antenen einige Tage früher von Kanada zurückbeordert, wo die Weltmeisterschaft über die Bühne gegangen ist. Doch es wäre vermessen gewesen, von den beiden Teenagern zu verlangen, den Umschwung herbeizuführen.
Bereits zu Beginn passt wenig zusammen: Ambri-Goalie Philip Wüthrich wird kaum gefordert. Die gefährlichen Torszenen spielen sich vor den Augen seines Antipoden ab. Zug kann sich bei Leonardo Genoni bedanken. Dreimal pariert er stark. Die Gäste finden nicht in den Rhythmus, wirken gehemmt, ja gar ängstlich. Liniger stellt ein «hohes Stresslevel» fest, was viele Aussetzer zur Folge hat. Liniger: «Die Erwartungen an uns sind ganz andere. Das ist uns völlig bewusst.»

Weshalb die Zuger die erste Spielhälfte ohne Gegentreffer überstehen, ist einerseits Genoni zu verdanken. Andererseits einem Ambri, das auf einem überschaubaren Niveau spielt (acht Niederlagen aus den letzten zehn Spielen). Doch selbst gegen die Tessiner kann sich der EV Zug nicht profilieren.
Der Führungstreffer des Heimteams in der 34. Minute geht mehr als nur in Ordnung, auch wenn das Verdikt der Referees, bei der Szene auf Penalty zu entscheiden, höchst fragwürdig erscheint.

Was, wenn es im Kollektiv nicht klappt? Dann müssten es eben die besten Individualisten richten. Diese enttäuschen jedoch einmal mehr. Der «Ostblock» mit Jan Kovar, Dominik Kubalik und Tomas Tatar spielt unter den Erwartungen. Niemand ist in der Lage, für den Unterschied zu sorgen.
Liniger hat gefordert, für mehr Verkehr vor dem Tor zu sorgen, um bei Abprallern zur Stelle zu sein. Doch Keeper Wüthrich hat oft freie Sicht. Zwar ist die Bemühung im Schlussdrittel vorhanden, sich zurückzukämpfen, doch ein Doppelschlag (48./50.) zerstört die Hoffnungen.

Haben beim EVZ nicht alle die Lage begriffen, in der man sich befindet? Genoni winkt ab: «Wir müssen gemeinsam aus diesem Tief kommen und das Selbstvertrauen holen, das uns fehlt.» Liniger verneint, dass er sich von den Spielern im Stich gelassen fühlt. «Ich trage die Verantwortung für das Team. Ich muss jetzt klaren Kopf behalten und darf mich nicht von den Emotionen leiten lassen.» Klar ist: Der Druck auf Liniger und Co. wird grösser.

Nichts Weiteres als hohle, eingeübte Phrasen von unseren Akteuren…. typisch EVZ halt.
 

Der EV Zug gibt ein tristes Gesamtbild ab – der Druck auf Trainer Liniger wird nach der schwachen Darbietung grösser​


Die Auswärtsmisere und der Negativtrend halten an: Der EVZ erhält die Quittung für eine ungenügende Leistung und geht beim HC Ambri-Piotta 0:4 unter.
Im Falle, dass die Fans vor der Reise ins Tessin die Auftritte des EV Zug in den letzten zwei Monaten auf fremdem Eis studiert hatten, machte sich bereits ein unwohles Gefühl breit. Die miserable Bilanz: Seit dem 30. Oktober warten die Zuger auswärts auf ein Erfolgserlebnis.
Und die beiden ersten Spiele im 2026 gaben wenig Anlass, dass die Trendwende gelingt. Auch gegen Ambri-Piotta dreht die Abwärtsspirale weiter. So machten sich die Fans nach der 0:4-Pleite mit einem Gefühlsmix aus Enttäuschung, Ärger und Fassungslosigkeit auf den Heimweg. Es war so etwas wie die Zusammenfassung des Abends aus Zuger Optik. «Ja, es war eine ungenügende Leistung. Das kann ich nicht schönreden», sagt Trainer Michael Liniger. Bereits der Blick aufs Matchblatt verheisst nichts Gutes: Abwehrchef Lukas Bengtsson kann verletzungsbedingt nicht mittun.

Eine «Jetzt-erst-recht-Attitüde» hat man erwartet, doch davon ist nichts zu spüren. «Das war von A bis Z zu wenig. Hinten agierten wir anfällig und vorne viel zu harmlos», konstatiert Stürmer Sven Leuenberger.

Genoni rettet mehrmals für seine Vorderleute​

Für diese Niederlage gibt es viele Gründe. In ihrer Summe gesehen sind sie umfangreich: Geschwindigkeit, Überzeugung, Intensität, Aggressivität – in diesen Bereichen ist der EV Zug durchgefallen. Was alarmierend ist: 1 Tor aus den letzten drei Spielen. Eine Zahl, welche das Defizit schonungslos offenlegt. Leuenberger sagt: «Wir waren zu verkrampft im Kopf. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. Das fängt bei mir an.»

Zug hat nichts unversucht gelassen und die beiden U20-Nationalspieler Loris Wey und Robin Antenen einige Tage früher von Kanada zurückbeordert, wo die Weltmeisterschaft über die Bühne gegangen ist. Doch es wäre vermessen gewesen, von den beiden Teenagern zu verlangen, den Umschwung herbeizuführen.
Bereits zu Beginn passt wenig zusammen: Ambri-Goalie Philip Wüthrich wird kaum gefordert. Die gefährlichen Torszenen spielen sich vor den Augen seines Antipoden ab. Zug kann sich bei Leonardo Genoni bedanken. Dreimal pariert er stark. Die Gäste finden nicht in den Rhythmus, wirken gehemmt, ja gar ängstlich. Liniger stellt ein «hohes Stresslevel» fest, was viele Aussetzer zur Folge hat. Liniger: «Die Erwartungen an uns sind ganz andere. Das ist uns völlig bewusst.»

Weshalb die Zuger die erste Spielhälfte ohne Gegentreffer überstehen, ist einerseits Genoni zu verdanken. Andererseits einem Ambri, das auf einem überschaubaren Niveau spielt (acht Niederlagen aus den letzten zehn Spielen). Doch selbst gegen die Tessiner kann sich der EV Zug nicht profilieren.
Der Führungstreffer des Heimteams in der 34. Minute geht mehr als nur in Ordnung, auch wenn das Verdikt der Referees, bei der Szene auf Penalty zu entscheiden, höchst fragwürdig erscheint.

Was, wenn es im Kollektiv nicht klappt? Dann müssten es eben die besten Individualisten richten. Diese enttäuschen jedoch einmal mehr. Der «Ostblock» mit Jan Kovar, Dominik Kubalik und Tomas Tatar spielt unter den Erwartungen. Niemand ist in der Lage, für den Unterschied zu sorgen.
Liniger hat gefordert, für mehr Verkehr vor dem Tor zu sorgen, um bei Abprallern zur Stelle zu sein. Doch Keeper Wüthrich hat oft freie Sicht. Zwar ist die Bemühung im Schlussdrittel vorhanden, sich zurückzukämpfen, doch ein Doppelschlag (48./50.) zerstört die Hoffnungen.

Haben beim EVZ nicht alle die Lage begriffen, in der man sich befindet? Genoni winkt ab: «Wir müssen gemeinsam aus diesem Tief kommen und das Selbstvertrauen holen, das uns fehlt.» Liniger verneint, dass er sich von den Spielern im Stich gelassen fühlt. «Ich trage die Verantwortung für das Team. Ich muss jetzt klaren Kopf behalten und darf mich nicht von den Emotionen leiten lassen.» Klar ist: Der Druck auf Liniger und Co. wird grösser.
Bla bla bla
 

Ein weiterer Rückschlag für den EV Zug​

Der EVZ muss einen weiteren Rückschlag verkraften​

Lukas Bengtsson verpasste am Dienstagabend das Spiel gegen den HC Ambri-Piotta. Mittlerweile ist der Schwede im Medical Report aufgelistet, was einen Einsatz in den kommenden Partien fraglich macht.
EVZ-Verteidiger Lukas Bengtsson bleibt aufgrund einer Verletzung für die kommenden Partien fraglich. Details zur Blessur gab der Club bislang nicht bekannt. Im aktuellen Medical Report ist der Schwede am Dienstag aufgelistet worden und wird täglich neu beurteilt.

Für Bengtsson ist es ein erneuter Rückschlag: Bereits zu Beginn der Saison musste der 31-Jährige eine längere Pause einlegen. Der Verteidiger spielt eine Schlüsselrolle in der Zuger Abwehr, ist bekannt für seine Stabilität und seine Fähigkeit, auch offensiv Akzente zu setzen.

Für das Team von Michael Liniger ist die Verletzung ein herber Schlag. Die Zentralschweizer stecken derzeit in einem ziemlichen Tief, verloren drei Partien hintereinander und konnten in diesem Jahr noch keinen Sieg einfahren.
 
Unsere Jungs spielen mit verschiedenen Mindsets. Der Aufbau unserer Angriffe ist ein gutes Beispiel dafür. Es funktioniert nicht. Eine der wichtigsten Aufgaben des Trainers ist nun halt einmal diesen Fokus für jeden einzelnen in die gleich Richtung zu stellen. Ein "harmonisches" Spiel funktioniert nur auf dieser Basis.
Liniger hatte genügend Zeit dies umzusetzen. Er hat es nicht geschafft!
Wer glaubt noch daran, dass er es schafft?
 
Ich finds ehrlichgesagt erfrischend, wie die LZ mit Autor Zurfluh dem EVZ immer mal wieder auf die Finger haut und selbst die Ausbrüche nach oben kritisch interpretiert und hinterfragt. Andere Lokalzeitungen würden ihr Team wahrscheinlich des öfteren über den grünen Klee loben, aber hier nicht. Gefällt mir.
Seine Beiträge sind meistens gut, sogar bis sehr gut.
Dieser m.E. jedoch nicht, der Coach sagt ja selbst dass sie in Richtung Ratlos gehen bzw. Ratlos sind...
Zudem schiebt der Artikel die Verantwortung zumeist auf die Spieler, wenig auf den Trainer und über das Management wird gar nicht gesprochen.
 
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