Medienberichte

Naja ist doch normal das sich die Spieler von der besten Seite Zeigen wenn ein neuer Trainer seine Arbeit beginnt…

Das ist logisch. Allerdings hoffe ich, er hat das gesagt um das Team für sich zu gewinnen und ist nicht wirklich so naiv denen alles zu glauben....

Korrogiere gerade mich selber
... gut hat er das gesagt. Will das Team wieder nicht, kann er sie darauf festnageln...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein paar gute Keywords:
- Balance
- Speed, Transition, compete
- Trust the instincts
- Grow together

Bald werden wir sehen, ob dies umsetzbar ist.

PS: Ich mag seine Ehrlichkeit. Er wisse nichts von Zug, er habe Zug nicht verfolgt. Kein "habe schon immer davon geträumt in Zug zu arbeiten oder richtig cool das ich genau in diesem Unternehmen arbeiten darf"
 
Ein paar gute Keywords:
- Balance
- Speed, Transition, compete
- Trust the instincts
- Grow together

Bald werden wir sehen, ob dies umsetzbar ist.

PS: Ich mag seine Ehrlichkeit. Er wisse nichts von Zug, er habe Zug nicht verfolgt. Kein "habe schon immer davon geträumt in Zug zu arbeiten oder richtig cool das ich genau in diesem Unternehmen arbeiten darf"

Naja er wurde ja als notnagel angefragt, da muss man ja nichts unnötig rühmen in seinem alter und seiner erfahrung 🤷🏻‍♂️
 
Ich weiss nicht wie ihr es handhabt aber ich lernte mal internes bleibt intern vorallem wenn hinz und kunz oder in dem Fall die Presse lange Ohren machen. Mein innerster Kern weiss natürlich schon mehr aber da geht nichts raus.

Denke aber schon das er als die erste Kontaktaufnahme vom EVZ kam, er sich informierte und Videos oder so ansah
 

Mission Playoffs statt Zigarre in New York: Wie der EVZ-Trainer das Team aus dem Schlamassel ziehen will​

photo of author of the article

Am Donnerstag um 8.03 Uhr landet die Maschine mit der Nummer UH 134 aus New York in Zürich. Mit an Bord: Benoît Groulx. Der Nachfolger von EVZ-Trainer Michael Liniger wird von Sportchef Reto Kläy am Flughafen abgeholt und direkt ins Trainingszentrum OYM nach Cham chauffiert. Dort spricht er erstmals zu den Spielern. «Er hat eine klare Linie und setzt hohe Standards. Ein starker Kommunikator, aber auch ein Mensch, der für einen kleinen Spass zu haben ist», berichtet Verteidiger Livio Stadler.
Um 12.16 Uhr betritt der 57-Jährige das Eis. Mit Trainingsanzug und Trillerpfeife leitet er die erste Einheit. Auf Englisch gibt er taktische Anweisungen, nimmt Anpassungen vor. Er nimmt sich auch Zeit für individuelle Gespräche mit Spielern wie Jan Kovar oder Tomas Tatar. Nach weniger als einer Stunde ist das Training zu Ende. «Mein erster Eindruck ist positiv. Ich wurde sehr willkommen geheissen», sagt Groulx. Was er besonders geschätzt habe, sei die Offenheit der Spieler. «Sie sind auf mich zugekommen und haben sich für mich interessiert», erzählt der Kanadier, der sich bis anhin erst ein einziges Spiel des EV Zug angesehen hat.
Groulx wirkt ruhig, gelassen und souverän. Er strahlt das Selbstbewusstsein und die Autorität eines Trainers aus, der genau weiss, was er will. Es ist ihm nicht anzumerken, dass er im Flugzeug wenig geschlafen hat. Der Trainer sagt: «Ich bin motiviert. Viele Trainer würden gerne an meiner Stelle stehen.»

Spieler sollen mit einem Lächeln ins Training kommen​

Der neue Mann an der EVZ-Bande wurde am späten Dienstagabend nach dem Champions-League-Spiel in Lulea von Kläy informiert, dass die Wahl auf ihn gefallen sei. «Ich habe keine Sekunde gezögert», so Groulx, der einen Vertrag bis Ende Saison unterschrieben hat. Im Stadtteil Queens in New York zu Hause, sei er in der glücklichen und privilegierten Situation, dass seine Freundin immer hinter seinen Entscheidungen stehe. Denn: «Coaching ist mein Leben.» Dem EVZ kommt der Zufall zu Hilfe, dass der Kanadier auch den französischen Pass besitzt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte es einige Tage gedauert, bis die Arbeitsbewilligung eingetroffen wäre. Der EV Zug hätte zunächst auf eine Interimslösung setzen müssen.
Auch mit Trainern wie Christian Dubé oder Luca Cereda, die das Schweizer Eishockey kennen, hat sich Kläy kurz befasst. Aber: «Durch die Gespräche mit Benoît habe ich gespürt, dass er am besten ins Profil passt. Manchmal ist es ganz gut, wenn eine unvoreingenommene Person für frischen Wind sorgt. Eine nordamerikanische Stimme ist das, was wir jetzt brauchen», erläutert Kläy.
In Zug begegnet Groulx nur wenigen Spielern, deren Namen ihm geläufig sind. Witzige Anekdote am Rande: Er hat schon viel über den Schweizer Nationalgoalie Leonardo Genoni gehört, aber er wusste nicht, dass dieser in Zug unter Vertrag steht. Groulx: «Zwei Freunde haben mir geschrieben und gesagt: ‹Bei dir spielt übrigens der beste Goalie in der Schweiz.›»
Groulx sorgt mit Sprüchen für eine entspannte Atmosphäre. Erst einmal gilt es, das neue Umfeld kennenzulernen. «Ich möchte herausfinden, wie ich den Spielern helfen kann.» Er streicht das Familiäre hervor, das ihm wichtig sei, den Zusammenhalt, der über allem stehe. «Ich möchte, dass die Spieler jeden Tag mit einem Lächeln ins Training kommen, dass sie Positivität ausstrahlen. Ich will ihnen Freude vermitteln. Man soll ihnen ansehen, dass sie Spass haben bei der Arbeit.»
Es sei ein spezielles Gefühl, erzählt Stürmer Sven Senteler, dass von heute auf morgen ein anderer Trainer in der Garderobe stehe. «Für uns Zuger ist das ungewohnt. Bei anderen Klubs sieht das etwas anders aus», sagt Senteler und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. So hat beispielsweise der SC Bern in knapp sieben Jahren bereits acht Trainer «verbraucht». Senteler findet: «Es herrscht eine Mischung aus Freude und Nervosität. Alle wollen dem Trainer zeigen, was sie können.»
Wird nun alles gut beim EV Zug? Der erste Arbeitstag weckt bei den Spielern jedenfalls Hoffnung. Groulx sagt, er möchte nah am Puls des Teams sein. «Lockerheit muss da sein. Aber sie wissen auch genau, wo ich die Leitplanken setze und was ich unter Disziplin verstehe.» Welche Ziele hat er? «Die Playoffs erreichen, dann schauen wir weiter.» Wie er das anpacken will? «Es braucht eine gesunde Balance zwischen Defensive und Offensive.»
Am Freitag steht für den EV Zug in Kloten das nächste Spiel an. Was Groulx machen würde, hätte er den Job in Zug nicht angenommen? «Ich wäre wohl mit meiner Freundin Abendessen gegangen. Und wenn ich Lust bekommen hätte, hätte ich mir eine grosse Zigarre gegönnt», sagt Groulx und lächelt. Doch nun heisst es: Hockey statt Zigarre. Die Mission Playoff-Qualifikation hat begonnen.

 
Ich mag Klay und fand immer, dass er sehr gut und klar analysierte und kommunizierte. Jetzt wirkt er auf mich alleine gelassen. So wie vorher Liniger.

Man gewinnt als Team. Man verliert als Team.

Mal sehen, ob sich seine beiden Bosse hinter ihn stellen. Sonst haben wir den nächsten Schuldigen.
 
Ich mag Klay und fand immer, dass er sehr gut und klar analysierte und kommunizierte. Jetzt wirkt er auf mich alleine gelassen. So wie vorher Liniger.

Man gewinnt als Team. Man verliert als Team.

Mal sehen, ob sich seine beiden Bosse hinter ihn stellen. Sonst haben wir den nächsten Schuldigen.
Ich mag Kläy auch. Er ist nun Sportchef in Zug seit 2014. Das ist wirklich lange. Auch in der Privatwirtschaft tut ein Jobwechsel mit neuen Anreizen, ob intern oder extern manchmal gut.

Aus deinen Worten schliesse ich, du verortest das Problem weiter oben. Fakt ist als aussenstehende können wir nur mutmassen. Den anders als bei Lausanne in der Svoboda-Zeit, packt kein Beteiligter in den Medien aus. Die Mutmassungen sind sehr vielfältig:
- Das OYM ist Schuld
- Dr. Toigo (OYM) ist Schuld
- HP mischt sich zu stark ein
- Lengwiler hat den Fokus verloren
- Kläy ist Schuld
- Liniger ist Schuld
- Monten ist Schuld
- Das Team ist Schuld

Gut möglich, das etwas davon stimmt oder alles davon stimmt oder der Hund sonst wo begraben liegt. Ganz ehrlich ich hoffe Liniger war das Problem, glaube aber auch, das dahinter leider mehr steckt.

PS: Wenn jemand etwas über die Aussage in den Watson-Kommemtaren über Dr. Toigo weiss, bitte auspacken. Gemäss Interviews schläft Dr. Toigo jede Nacht ungefähr 7h. Glaube kaum, das er also Spieler die mehr als 4h Schlaf benötigen als Faul betitelt.
 
Wenn ein System nicht läuft, wie es sollte, liegt das Problem meist etwas tiefer. Sonst hätte man es bereits mit einer einfachen Massnahme gelöst.

Meist kommt man dem Problem mit der Warum-Frage auf den Grund. Aber es liegt häufig 4-5 Ebenen darunter. Und ist anstrengend (unser Hirn ist auf Energiesparen getrimmt).

Strebel/Lengwiler sind uns keine Rechenschaft schuldig. Und ich habe den Eindruck, dass sie relativ smart und strategisch denkend sind.

Aber ich bin in Boards immer wieder überrascht, wie denkfaul gewisse Leute sind. Es wird die erste plausible Antwort akzeptiert, ohne durch Nachfragen in die Tiefe zu gehen.

Wenn dann im VR starke Persönlichkeiten kombiniert mit Seilschaften den Lead haben, gewinnt das gut tönende Narrative. Keine Konfrontation mit dem Geldgeber oder der starken Persönlichkeit, spart Energie und Zeit. Und führt zu strategischen Fehlentscheiden.

Mal sehen. Vielleicht war das Problem ja wirklich ganz einfach zu beheben!

Falls nicht, werden wir eine weitere enttäuschende Saison haben.

Und vielleicht sind der EVZ und OYM VR ja gespickt mit intelligenten Leuten, die die richtigen Fragen stellen und nachhaken, bis die Ursache gefunden wurde.

Time will tell! Wäre schade und teuer, wenn wir das erweiterte Stadion nicht füllen können, weil Fehlentscheide lange nicht erkannt wurden.

Hopp Zug
 
Zurück
Oben Unten