Medienberichte

Ich nenn dir eines von diversen: Austria Salzburg.
Wie gesagt einen direkten Zusammenhang gibt es noch nicht, darum wehred den Anfängen.
Geht ja auch oft um die Identität oder Traditionen eines Klubs. Solange RB keinen Klub hier kauft oder erschafft, ist das ja nicht ein Thema.
Braucht auch immer Verkäufer. Im Fall des EVZ, wäre ja sowieso die Frage, wie viel von der EVZ Identität ist noch da, Rebranding und wieder Rebranding, OYM mit dem Präsident überall. Ein weitere Punkt ist wohl auch immer, falls RB aber auch andere einen Klub kaufen, viel Geld reinbuttern wie verändert dies die Liga. Verfolge überhaupt nicht die Frauenliga, aber könnte es sein dass wir ein riesen Allstar Team zusammengekauft haben?
 
Geht ja auch oft um die Identität oder Traditionen eines Klubs. Solange RB keinen Klub hier kauft oder erschafft, ist das ja nicht ein Thema.
Braucht auch immer Verkäufer. Im Fall des EVZ, wäre ja sowieso die Frage, wie viel von der EVZ Identität ist noch da, Rebranding und wieder Rebranding, OYM mit dem Präsident überall.
Ja genau es geht um Identität und Tradition. Was macht dich sicher, dass RB nicht auf einmal in der Liga Einfluss nehmen möchte? Man könnte ja auch in der Saison Powerbreakes einführen um deren Produkte besser zu vermarkten oder wie wärs mit Regelanpassungen um das Produkt trendy zu machen oder ähnliches?
Hier enervieren sich ja viele wegen dem ZKB-Song der ja im Grunde nur ein Werbespot ist. Bei RB bin ich recht überzeugt würde es rasch nicht bei Werbespots bleiben.
 
Quelle: Zuger Zeitung Philipp Zurfluh

Sportchef Reto Kläy: «Bis auf Spiel drei haben wir gegen Davos ordentliche Leistungen gezeigt. Auch wenn man bedenkt, wo wir im Januar gestanden sind, als wir am Tiefpunkt waren. Ich habe einen positiven Trend gesehen im Play-In und in den Playoffs, aber gegen Davos sind wir verdientermassen ausgeschieden. Bei Davos haben die Leader den Unterschied gemacht, wenn es eng wurde. Es ist nicht so, dass wir die Qualität nicht gehabt hätten. Aber sie wurde nicht ausgeschöpft. Wir wurden über viele Jahre verwöhnt. Jetzt haben andere Klubs aufgeholt. Das müssen wir neidlos anerkennen. Objektiv gesehen spricht das für unsere Liga, auch wenn das für uns ein schwacher Trost ist. In gewissen Momenten bekamen wir von einigen Spielern nicht das, was wir von ihnen erwarten dürfen. Das ist Fakt und nicht unser Anspruch. Wir befinden uns in einer Transformationsphase. Unseren Mannschaftskern, der uns über Jahre so stark gemacht hat, gilt es schrittweise zu ersetzen, das wird ein paar Jahre dauern. Das ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen. Jetzt gilt es, die Saison zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir werden mit Benoît zusammensitzen und uns auch mit anderen Trainerkandidaten austauschen. Die Fans haben uns die ganze Saison unterstützt und einen hervorragenden Job gemacht. Es tut mir leid für sie. Ich kann versprechen, dass wir wieder angreifen und wieder das erreichen, was vor ein paar Jahren geschafft haben.»

Es ist nicht so, dass wir die Qualität nicht gehabt hätten nein die hatten wir nicht, ein paar Spieler ausgenommen

Wir wurden über viele Jahre verwöhnt was für eine dumme Aussage, meint er die letzten 3 Saisons

Das ist Fakt aha daher kommt das mit den Fakten 🤣

Wir befinden uns in einer Transformationsphase. Unseren Mannschaftskern, der uns über Jahre so stark gemacht hat, gilt es schrittweise zu ersetzen, das wird ein paar Jahre dauern. Mit ihm als GM bestimmt

Jetzt gilt es, die Saison zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Schon wieder, bin sicher er wird hart mit sich ins Gericht gehen und feststellen das es vorallem an ihm liegt und kündigen. ;)
 
Ja genau es geht um Identität und Tradition. Was macht dich sicher, dass RB nicht auf einmal in der Liga Einfluss nehmen möchte? Man könnte ja auch in der Saison Powerbreakes einführen um deren Produkte besser zu vermarkten oder wie wärs mit Regelanpassungen um das Produkt trendy zu machen oder ähnliches?
Hier enervieren sich ja viele wegen dem ZKB-Song der ja im Grunde nur ein Werbespot ist. Bei RB bin ich recht überzeugt würde es rasch nicht bei Werbespots bleiben.
Nein nein, keine Umdrehen der Sachen, du bist derjenige, der mit Einfluss nehmen kam.
 
Quelle: Zuger Zeitung Philipp Zurfluh

Sportchef Reto Kläy: «Bis auf Spiel drei haben wir gegen Davos ordentliche Leistungen gezeigt. Auch wenn man bedenkt, wo wir im Januar gestanden sind, als wir am Tiefpunkt waren. Ich habe einen positiven Trend gesehen im Play-In und in den Playoffs, aber gegen Davos sind wir verdientermassen ausgeschieden. Bei Davos haben die Leader den Unterschied gemacht, wenn es eng wurde. Es ist nicht so, dass wir die Qualität nicht gehabt hätten. Aber sie wurde nicht ausgeschöpft. Wir wurden über viele Jahre verwöhnt. Jetzt haben andere Klubs aufgeholt. Das müssen wir neidlos anerkennen. Objektiv gesehen spricht das für unsere Liga, auch wenn das für uns ein schwacher Trost ist. In gewissen Momenten bekamen wir von einigen Spielern nicht das, was wir von ihnen erwarten dürfen. Das ist Fakt und nicht unser Anspruch. Wir befinden uns in einer Transformationsphase. Unseren Mannschaftskern, der uns über Jahre so stark gemacht hat, gilt es schrittweise zu ersetzen, das wird ein paar Jahre dauern. Das ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen. Jetzt gilt es, die Saison zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wir werden mit Benoît zusammensitzen und uns auch mit anderen Trainerkandidaten austauschen. Die Fans haben uns die ganze Saison unterstützt und einen hervorragenden Job gemacht. Es tut mir leid für sie. Ich kann versprechen, dass wir wieder angreifen und wieder das erreichen, was vor ein paar Jahren geschafft haben.»

Es ist nicht so, dass wir die Qualität nicht gehabt hätten nein die hatten wir nicht, ein paar Spieler ausgenommen

Wir wurden über viele Jahre verwöhnt was für eine dumme Aussage, meint er die letzten 3 Saisons

Das ist Fakt aha daher kommt das mit den Fakten 🤣

Wir befinden uns in einer Transformationsphase. Unseren Mannschaftskern, der uns über Jahre so stark gemacht hat, gilt es schrittweise zu ersetzen, das wird ein paar Jahre dauern. Mit ihm als GM bestimmt

Jetzt gilt es, die Saison zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Schon wieder, bin sicher er wird hart mit sich ins Gericht gehen und feststellen das es vorallem an ihm liegt und kündigen. ;)
Also ich finde diese aussagen nicht schlecht. Genau das braucht es. Gezielt, langfristige erneuerung. Mit mission und vision. Nicht wieder rasch rasch feuerwehr. Bitte sich auch daran halten inkl coach der die gleiche bision hat.
 
Der EV Zug scheitert im Playoff-Viertelfinal - die Analyse zur missratenen Saison

Viele Probleme: Der EVZ sucht seine Identität

Der EV Zug ist in der Viertelfinal-Serie mit 1:4 gegen den HC Davos gescheitert. Es gibt nichts schönzureden. Die Zuger haben elf der letzten zwölf Playoff-Partien verloren eine klägliche Bilanz. Wäre gegen einen anderen Gegner mehr drin gelegen? Vielleicht. Aber der EVZ hat bekommen, was er verdient. In den Playoffs beginnt eben nicht alles bei null, wie gewisse Exponenten krampfhaft und gebetsmühlenartig versucht haben zu suggerieren. Denn wer im Herbst oder spätestens im Winter Gewohnheiten verinnerlicht und den Teamspirit stärkt, kann im Frühling davon zehren.Man muss sich vor Augen halten: Mit 1,053 Punkten pro Spiel (Qualifikation) liegt Zug in der Jahrestabelle auf Rang 13 nur Ajoie schnitt noch schlechter ab. Der EV Zug schaffte es während sechs Monaten nicht, drei Spiele in Serie zu gewinnen. Dem Team fehlt es an Lernfähigkeit, Temperament und Ausstrahlung. Im Sport spricht man gern von Winner-Mentalität. Zug ist sie nicht erst seit dieser Spielzeit abhandengekommen. Beispiel gefällig? Im letzten Qualispiel bot der EVZ eine solch schäbige Vorstellung, dass sich der Trainer veranlasst sah, ein Straftraining zu verordnen.Eine Bankrotterklärung.Der EVZ hat zwar erfahrene Spieler, die in Krisenzeiten vorangehen müssten. Doch sie taten es nicht. Kein Aggressivleader in Sicht, der die spielerische Blockade und Lethargie vom Platz scheuchen kann.Diskutiert wurde dieses Manko öfter. Nach der letzten missratenen Saison sagte Sportchef Reto Kläy: «Wir haben jeden Stein umgedreht». Falls dem so wäre: Es hat nicht geholfen.Das Scheitern hat mehrere Gesichter und Gründe. Eine unheimliche Verletzungswelle
(mehr als fünf Verletzte pro Spiel), Leistungstiefs zu vieler Akteure und emotionslose Auftritte führten zu einer noch nie dagewesenen
Niederlagenserie von zehn Spielen. Die Krise gipfelte in der Absetzung von Trainer Michael Liniger. Nur schon die Tatsache, dass es im Januar zu einem Wechsel auf der Trainer-Position kommen musste, stellt dem Team ein miserables Zeugnis aus. «Diese Mannschaft ist tot», klagte niemand Geringeres als CEO Patrick Lengwiler. Ein vernichtendes Urteil.
Schlussendlich kaschierte die Rochade nur tieferliegende Probleme. Notnagel Benoit Groulx versuchte unter schwierigen Bedingungen zu retten, was zu retten war. Doch es existieren zu viele Probleme, die nicht mit einem Handgriff aus der Welt zu schaffen sind.Ja, die Verantwortlichen erhielten im Sommer viel Lob für die Transfers, auch von unserer Zeitung. So wurde Dominik Kubalik zugetraut, der neue X-Faktor zu sein. Doch statt im Frühling aufzublühen, verwelkte die Kubalik-Blüte. Dreimal wurde er aus dem Kader gestrichen. Der Tscheche wird seine Versäumnisse (schlechte Defensivarbeit) selbstkritisch reflektieren müssen, sonst ist eine weitere Zusammenarbeit im Vorhinein zum Scheitern verurteilt.Fakt ist: Zugs Ausländer Delegation gehörte zu den schwächsten der ganzen Liga.Da wäre die Personalie Daniel Vozenilek: Einen so tiefen Punkteschnitt pro Spiel (0,36) hatte seit Jahrzehnten kein ausländischer EVZ-Stürmer, der mindestens 35 Partien absolviert hat. Oder der glücklose Tomas Tatar
(2 Tore aus den letzten 18 Spielen)
Der Slowake war für die Mittelachse eingeplant, doch rasch wurde ersichtlich, er ist nun mal kein Vollblut-Center. Kein Wunder hat er seine besten Spiele in Zug auf dem Flügel bestritten. 25 Mal wurde er als Center eingesetzt, 23 Mal als Flügel. Wie soll da so etwas wie Konstanz entstehen?Die grösste Baustelle ist die Center-Position. Diese ist von höchster Bedeutung, weil der Mittelstürmer das Spiel ankurbelt und die Nebenmänner mit Pässen füttert. Zwar verfügt Zug über «Sniper» wie Lino Martschini, Grégory Hofmann oder Kubalik. Doch Top-Flügel nützen nichts, wenn sie «verhungern».Jan Kovar wäre prädestiniert dafür. Doch er ist nicht mehr in der Lage, die erste Geige zu spielen. Mit der damaligen Vertragsverlängerung um zwei Jahre (bis 2027) ging der Verein ein viel zu grosses Risiko ein, auch wenn es menschlich aufgrund seiner Verdienste nachvollziehbar ist. Kovar ist oft nur noch Bremsklotz statt Antreiber. Selbst intern gibt es erhebliche Zweifel, ob er noch tragbar ist. Der Tscheche hat kaum noch Fürsprecher. Auch punkto Physis bestehen Be-denken. Kovar soll schon mehrmals aufgrund «inakzeptabler Werte» ins Büro des Sportchefs zitiert worden sein.In der aktuellen Verfassung ist er seine Ausländerlizenz nicht wert, so viel Ehrlichkeit gehört dazu.
Trotz aller Schwachstellen gibt es auch Lichtblicke: Aufstrebende Youngster wie Colin Lindemann, Loris Wey oder Robin Antenen haben Leistungssprünge vollzogen.Der
20 Jährige Lindemann war jüngst gar einer der konstantesten Angreifer. Auch in der Champions League (Halbfinal) hat sich Zug beachtlich aus der Aftare gezogen. Indizien, die zeigen, was möglich wäre, wenn die Einstellung stimmt.Sportchef Reto Klay ist gefordert. Doch kann er die richtigen Knöpfe drücken? Es gibt nicht wenige Stimmen, die ihm das nicht zutrauen. Denn sein Leistungsausweis genügt nicht den formulierten Ansprüchen, wenn man seine Bilanz der letzten Jahre unter die Lupe nimmt. Das macht ihn angreifbar. Es geht auch um seine Zukunft. Sicher ist der Besetzung der Center-Position muss höchste Priorität eingeräumt werden. Das Team benötigt einen spiel-und laufstarken Spieler im besten Hockeyalter.Nach der missratenen Saison stellt sich die Frage: Wofür will der EVZ eigentlich stehen? Es liegt an Spieler, Trainer, Sportchef und CEO, dass sich wieder eine klare Identität herauskristallisiert: Ein Patentrezept, um eine
Siegermentalität zu entwickeln, gibt es nicht. Klar ist nur: Sie muss in der Kabine entstehen.

LZ
 
Zuletzt bearbeitet:
Der EV Zug scheitert im Playoff-Viertelfinal - die Analyse zur missratenen Saison

Viele Probleme: Der EVZ sucht seine Identität

Der EV Zug ist in der Viertelfinal-Serie mit 1:4 gegen den HC Davos gescheitert. Es gibt nichts schönzureden. Die Zuger haben elf der letzten zwölf Playoff-Partien verloren eine klägliche Bilanz. Wäre gegen einen anderen Gegner mehr drin gelegen? Vielleicht. Aber der EVZ hat bekommen, was er verdient. In den Playoffs beginnt eben nicht alles bei null, wie gewisse Exponenten krampfhaft und gebetsmühlenartig versucht haben zu suggerieren. Denn wer im Herbst oder spätestens im Winter Gewohnheiten verinnerlicht und den Teamspirit stärkt, kann im Frühling davon zehren.Man muss sich vor Augen halten: Mit 1,053 Punkten pro Spiel (Qualifikation) liegt Zug in der Jahrestabelle auf Rang 13 nur Ajoie schnitt noch schlechter ab. Der EV Zug schaffte es während sechs Monaten nicht, drei Spiele in Serie zu gewinnen. Dem Team fehlt es an Lernfähigkeit, Temperament und Ausstrahlung. Im Sport spricht man gern von Winner-Mentalität. Zug ist sie nicht erst seit dieser Spielzeit abhandengekommen. Beispiel gefällig? Im letzten Qualispiel bot der EVZ eine solch schäbige Vorstellung, dass sich der Trainer veranlasst sah, ein Straftraining zu verordnen.Eine Bankrotterklärung.Der EVZ hat zwar erfahrene Spieler, die in Krisenzeiten vorangehen müssten. Doch sie taten es nicht. Kein Aggressivleader in Sicht, der die spielerische Blockade und Lethargie vom Platz scheuchen kann.Diskutiert wurde dieses Manko öfter. Nach der letzten missratenen Saison sagte Sportchef Reto Kläy: «Wir haben jeden Stein umgedreht». Falls dem so wäre: Es hat nicht geholfen.Das Scheitern hat mehrere Gesichter und Gründe. Eine unheimliche Verletzungswelle
(mehr als fünf Verletzte pro Spiel), Leistungstiefs zu vieler Akteure und emotionslose Auftritte führten zu einer noch nie dagewesenen
Niederlagenserie von zehn Spielen. Die Krise gipfelte in der Absetzung von Trainer Michael Liniger. Nur schon die Tatsache, dass es im Januar zu einem Wechsel auf der Trainer-Position kommen musste, stellt dem Team ein miserables Zeugnis aus. «Diese Mannschaft ist tot», klagte niemand Geringeres als CEO Patrick Lengwiler. Ein vernichtendes Urteil.
Schlussendlich kaschierte die Rochade nur tieferliegende Probleme. Notnagel Benoit Groulx versuchte unter schwierigen Bedingungen zu retten, was zu retten war. Doch es existieren zu viele Probleme, die nicht mit einem Handgriff aus der Welt zu schaffen sind.Ja, die Verantwortlichen erhielten im Sommer viel Lob für die Transfers, auch von unserer Zeitung. So wurde Dominik Kubalik zugetraut, der neue X-Faktor zu sein. Doch statt im Frühling aufzublühen, verwelkte die Kubalik-Blüte. Dreimal wurde er aus dem Kader gestrichen. Der Tscheche wird seine Versäumnisse (schlechte Defensivarbeit) selbstkritisch reflektieren müssen, sonst ist eine weitere Zusammenarbeit im Vorhinein zum Scheitern verurteilt.Fakt ist: Zugs Ausländer Delegation gehörte zu den schwächsten der ganzen Liga.Da wäre die Personalie Daniel Vozenilek: Einen so tiefen Punkteschnitt pro Spiel (0,36) hatte seit Jahrzehnten kein ausländischer EVZ-Stürmer, der mindestens 35 Partien absolviert hat. Oder der glücklose Tomas Tatar
(2 Tore aus den letzten 18 Spielen)
Der Slowake war für die Mittelachse eingeplant, doch rasch wurde ersichtlich, er ist nun mal kein Vollblut-Center. Kein Wunder hat er seine besten Spiele in Zug auf dem Flügel bestritten. 25 Mal wurde er als Center eingesetzt, 23 Mal als Flügel. Wie soll da so etwas wie Konstanz entstehen?Die grösste Baustelle ist die Center-Position. Diese ist von höchster Bedeutung, weil der Mittelstürmer das Spiel ankurbelt und die Nebenmänner mit Pässen füttert. Zwar verfügt Zug über «Sniper» wie Lino Martschini, Grégory Hofmann oder Kubalik. Doch Top-Flügel nützen nichts, wenn sie «verhungern».Jan Kovar wäre prädestiniert dafür. Doch er ist nicht mehr in der Lage, die erste Geige zu spielen. Mit der damaligen Vertragsverlängerung um zwei Jahre (bis 2027) ging der Verein ein viel zu grosses Risiko ein, auch wenn es menschlich aufgrund seiner Verdienste nachvollziehbar ist. Kovar ist oft nur noch Bremsklotz statt Antreiber. Selbst intern gibt es erhebliche Zweifel, ob er noch tragbar ist. Der Tscheche hat kaum noch Fürsprecher. Auch punkto Physis bestehen Be-denken. Kovar soll schon mehrmals aufgrund «inakzeptabler Werte» ins Büro des Sportchefs zitiert worden sein.In der aktuellen Verfassung ist er seine Ausländerlizenz nicht wert, so viel Ehrlichkeit gehört dazu.
Trotz aller Schwachstellen gibt es auch Lichtblicke: Aufstrebende Youngster wie Colin Lindemann, Loris Wey oder Robin Antenen haben Leistungssprünge vollzogen.Der
20 Jährige Lindemann war jüngst gar einer der konstantesten Angreifer. Auch in der Champions League (Halbfinal) hat sich Zug beachtlich aus der Aftare gezogen. Indizien, die zeigen, was möglich wäre, wenn die Einstellung stimmt.Sportchef Reto Klay ist gefordert. Doch kann er die richtigen Knöpfe drücken? Es gibt nicht wenige Stimmen, die ihm das nicht zutrauen. Denn sein Leistungsausweis genügt nicht den formulierten Ansprüchen, wenn man seine Bilanz der letzten Jahre unter die Lupe nimmt. Das macht ihn angreifbar. Es geht auch um seine Zukunft. Sicher ist der Besetzung der Center-Position muss höchste Priorität eingeräumt werden. Das Team benötigt einen spiel-und laufstarken Spieler im besten Hockeyalter.Nach der missratenen Saison stellt sich die Frage: Wofür will der EVZ eigentlich stehen? Es liegt an Spieler, Trainer, Sportchef und CEO, dass sich wieder eine klare Identität herauskristallisiert: Ein Patentrezept, um eine
Siegermentalität zu entwickeln, gibt es nicht. Klar ist nur: Sie muss in der Kabine entstehen.

LZ
Aus dem Forum abgeschrieben: hätte ich auch gekonnt😳
 
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