Medienberichte

nicht wirklich... beide hatten 50 saisonspiele, davos 5 spenglercupspiele, total 55.
zug 50+ 12 championshockeyleaguespiele + 2 playIn-spiele, total 64 spiele.... freundschaftsspiele bewusst nicht eingerechnet. falls davos durchmarschieren sollte, hätte zug gar zum schluss immer noch mehr spiele.... dazu sind die reisestrapazen viel höher ausgefallen.... aber klar 5 spiele in kürzerster zeit sind enorm, hatte aber zug wegen der chl mehrmals (klar (evtl) nicht alle spiele auf einem hohen niveau) ähnlich...
Das stimmt mit der CHL, hatte ich vergessen. Playins würde ich da nicht mitzählen, das ist selber Schuld Etage.
Falls man aber Reisestrapazen einberechnet, dann soll man aber auch das Reisen aus Davos zu den anderen Teams einberechnen :p
 
na ja. eigenverschulden oder nicht, es sind 2 spiele mehr.... aber mit deiner begründung müsstest du die reisen innerhalb der liga auch aussen vor lassen.... klar sind die wege des davos unergründlich, quatsch teils sehr lange.... hat aber nichts mit zb 5 spielen in in 6 tagen zu tun, spenglercup ist ja komplett vor ort aber als zug diese saison mehrfach sehr viele spiele in sehr wenigen tagen hatte mussten sie in europa zusätzlich weit reisen... die langen, regulären fahrten des hcd sind sind schon nicht ohne, vor allem falls sie am nächsten tag gleich wieder spielen.... zug hat da schon "glück" dass sie sehr zentral beheimatet sind.
 
Ja, das ist ein schöner Wert... seit Jahren können viele Junge Spieler bei uns ihr NLA-Debut feiern... ist wirklich super!

Aaaber: Wie viele von denen wurden dann auch zu Stammkräften, geschweige denn zu einem echten Leistungsträger? Wenn ich auf die Kaderliste schaue sehe ich da nur Leuenberger. (Muggli könnte man noch dazu zählen, bei T. Geisser dachte ich auch mal, dass er so etwas werden könnte, zweifle inzwischen aber relativ stark daran.) Aber sonst?
 
Wie sich der Erosionsprozess beim EV Zug stoppen lässt

Um wieder in die sportliche Erfolgsspur zu kommen, braucht es beim Zuger Eishockeyklub Veränderungen. EVZ-Kolumnist Reto Steinmann sagt, welche seiner Meinung nach nötig wären.

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Die Baustelle Eishalle ist gesichert durch schwarze Planen, auf welchen der Schriftzug «Raum für Leidenschaft – OYM Hall» ziert. Der Schriftzug regt zum Nachdenken an und führt zu Fragen: Ist schwarz die neue Farbe für Leidenschaft? Oder ist eher schwarzer Humor gemeint? Die zentrale Frage aber lautet, wessen Leidenschaft?

Jene der Zuschauer, die sich in den letzten neun Monaten weit mehr geärgert als gefreut haben über das Gebotene, kann es nicht sein. Jene von namhaften Sponsoren und Vertretern der Gönnervereinigungen auch nicht, denn sie sind frustriert über die dritte missratene Spielzeit de suite mit vielen Entbehrungen und Enttäuschungen. Und gegenwärtig deutet nichts darauf hin, dass der Fall ins sportliche Koma verhindert werden könnte. Der EVZ läuft Gefahr, vom Räderwerk der Realität zerrieben zu werden. Dort, wo die Kassandrarufe gehört werden müssten, will man sie nicht hören. Der Erosionsprozess geht weiter. Die Zeit wartet auf niemanden.

Wie lässt sich der freie Fall in das sportliche Niemandsland aufhalten? Wie lassen sich die angejahrten Strukturen entstauben? Die Idee: Die EVZ Holding AG, wirtschaftlich beherrscht von Hans-Peter Strebel, gibt die Aktienmehrheit an zwei der fünf in hundertprozentigem Besitz sich befindenden Tochtergesellschaften, nämlich der EVZ Sport AG und der EVZ Nachwuchs AG, ab. Zum einen Teil an den Eissportverein Zug, zum anderen Teil an namhafte Zuger Geldgeber, die im Hintergrund bereitstehen.

Damit einher geht eine Neubesetzung des Verwaltungsrates, mit Personen, die Erfahrung mitbringen in der Führung eines Unternehmens und vertraut sind mit den Eigen- und Besonderheiten des Mannschaftssports. So lässt sich die längst toxisch gewordene Verbindung zwischen dem EVZ und dem OYM auflösen, inklusive den Knebelvertrag mit Kosten für den EVZ von drei Millionen pro Jahr. Das Herti-Heimatgefühl, der Geist in der Kabine als Gravitationszentrum einer Mannschaft und die «familiäre» Verbindung der Spieler mit den übrigen EVZ-Angestellten können zusammen mit der Halle restauriert werden.

Das OYM in Cham ist zwar weiterhin wohl auf der Welt einzigartig, was Logistik, Reha und College betrifft. Aber die Spieler haben es satt, dort quasi ein- und ausgehen zu müssen. Nicht zufällig hat die Organisation der ZSC Lions (mit einem Budget von 75 Millionen und fast 1800 Spieler und Spielerinnen die mit Abstand grösste der Schweiz) in der Swisslife-Arena alles unter einem Dach vereint, also auch das Off-Eis-Training.

Durch die Entkoppelung vom OYM wird der EVZ seine Fitnesstrainer wieder selbst rekrutieren und dadurch vor deren Verpflichtung sicherstellen, dass es sich um Personen handelt, die ihr Handwerk verstehen, um bei den Spielern die richtige Mischung aus Rohkraft, Schnellkraft, Ausdauer und Spritzigkeit zu erreichen.

Dem EVZ eigen ist ab der Beendigung der Stadionerweiterung auch die Entscheidung, wo er seine Eis- und Off-Eis-Trainings bestreiten will. Sollte dies teilweise im OYM sein, kann der EVZ wie jeder andere Kunde dort auch seine Vorstellungen inklusive Entschädigung wieder selbst einbringen und verhandeln mit der Gegenseite. Hinzu kommt, dass gute Schweizer Spieler den Arbeitsort Zug sich eher wieder vorstellen können, wenn sie wissen, dass Art und Ort insbesondere des Off-Ice-Trainings sich an bewährten, bei allen anderen Klubs üblichen Mustern orientieren.
 
Wird aber nie passieren! Da hat Strebel zu viel ins OYM und die Stadion Namensrechte investiert.

Deshalb die wichtigere Frage, wie kann man Strebel aufrütteln, so dass er beginnt sich selber und den OYM Verantwortlichen, die richtigen Fragen zu stellen!?

Wir zweifeln nicht an der Wissenschaftlichkeit!

Sondern, dass die PS nicht auf den Boden kommen.

In der Theorie sind Theorie und Praxis das selbe. In der Praxis nicht!

Hopp Zug!
 
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Wird aber nie passieren! Da hat Strebel zu viel ins OYM und die Stafion Namensrechte investiert.

Deshalb die wichtigere Frage, wie kann man Strebel aufrütteln, so dass er beginnt sich selber und den OYM Verantwortlichen, die richtigen Fragen zu stellen!?

Wir zweifeln nicht an der Wissenschaftlichkeit!

Sondern, dass die PS nicht auf den Boden kommen.

In der Theorie sind Theorie und Praxis das selbe. In der Praxis nicht!

Hopp Zug!

Danke Keibo. Du triffst den Nagel auf den Kopf.

Die nächsten ca. 20 Jahre werden die Namen Strebel und EVZ sehr eng verbunden bleiben. Von daher finde ich den Bericht von Steinmann, welchen ich manchmal für seine aufrüttelnden Kommentare schätze, für einmal recht daneben. An den Machtverhältnissen im EVZ wird sich so schnell nichts ändern.

H.P. und Lengwiler brauchen aber dringend einen gewichtigen neuen Sparing Partner in der Teppich Etage. Einer der auch mal den Finger in die offene Wunde steckt, internes kritisch hinterfragt, dem EVZ den Spiegel vorhält und eine Blick-Perspektive von ausserhalb des EVZ Gartens rein bringt. Denn Selbstkritik vermisse ich schon recht lange in der EVZ Führung. Unser Management ist erfolgsverwöhnt nach den zwei Titeln, dass sie auch sportliche Krisen managen können, diesen Beweis schulden sie noch.

Nicht falsch verstehen, ganz viel läuft beim EVZ sehr gut und es wird professionell gearbeitet, aber manchmal vermisse ich ein wenig den Pfeffer in der Suppe.
 
Wird aber nie passieren! Da hat Strebel zu viel ins OYM und die Stadion Namensrechte investiert.

Deshalb die wichtigere Frage, wie kann man Strebel aufrütteln, so dass er beginnt sich selber und den OYM Verantwortlichen, die richtigen Fragen zu stellen!?

Wir zweifeln nicht an der Wissenschaftlichkeit!

Sondern, dass die PS nicht auf den Boden kommen.

In der Theorie sind Theorie und Praxis das selbe. In der Praxis nicht!

Hopp Zug!
Genau so ist es, LEIDER....

HP und Management sind m.E. in einer kompletten Bubble oder Elfenbeinturm.
Was nicht passt ist Tabu, Jobgarantie, Eigenlob, Schuldige, Gründe ect. liegen immer bei Umständen und anderen.

Ich sehe nur ein Wachrütteln in dem dass das OYM und das ganze Hinterfragt wird, wie mit diesem Artikel. Ausser Behauptungen und Eigenlob sieht man nur Leistungen, Verletztungen, Mehrausgaben und nichts was für das OYM spricht/ Fakten. Fakten im Sinn von nicht Material, sondern Fakten um was es effektiv geht, die Leistungen und Entwicklung der Sportler.
 
Danke Keibo. Du triffst den Nagel auf den Kopf.

Die nächsten ca. 20 Jahre werden die Namen Strebel und EVZ sehr eng verbunden bleiben. Von daher finde ich den Bericht von Steinmann, welchen ich manchmal für seine aufrüttelnden Kommentare schätze, für einmal recht daneben. An den Machtverhältnissen im EVZ wird sich so schnell nichts ändern.

H.P. und Lengwiler brauchen aber dringend einen gewichtigen neuen Sparing Partner in der Teppich Etage. Einer der auch mal den Finger in die offene Wunde steckt, internes kritisch hinterfragt, dem EVZ den Spiegel vorhält und eine Blick-Perspektive von ausserhalb des EVZ Gartens rein bringt. Denn Selbstkritik vermisse ich schon recht lange in der EVZ Führung. Unser Management ist erfolgsverwöhnt nach den zwei Titeln, dass sie auch sportliche Krisen managen können, diesen Beweis schulden sie noch.

Nicht falsch verstehen, ganz viel läuft beim EVZ sehr gut und es wird professionell gearbeitet, aber manchmal vermisse ich ein wenig den Pfeffer in der Suppe.
Ein Sparing Partner wird es wohl auch nicht geben. Denke auch nicht an jemanden, der Präsenz hat, der womöglich das Bühnenbild des Präsidenten, des CEO und des Kläy nach hinten stellen würde. Stellt euch mal vor ein Duca würde kommen, der wäre gleich automatisch eine Persönlichkeit mit Erscheinen und einer der auch traut sein Mund zu öffnen. Das sehe ich als ziemlich unmöglich in diesem Setup.


Ja, das ist ein schöner Wert... seit Jahren können viele Junge Spieler bei uns ihr NLA-Debut feiern... ist wirklich super!

Aaaber: Wie viele von denen wurden dann auch zu Stammkräften, geschweige denn zu einem echten Leistungsträger? Wenn ich auf die Kaderliste schaue sehe ich da nur Leuenberger. (Muggli könnte man noch dazu zählen, bei T. Geisser dachte ich auch mal, dass er so etwas werden könnte, zweifle inzwischen aber relativ stark daran.) Aber sonst?
Echt schwierig, ein Balestra kam zu so viel Eiszeit aber danach keine Einsätze. M. Geisser erhielt sporadisch Chancen, wurde dann gefördert und danach weg. Moret, vielversprechend, Verletzung, danach ein bisschen gesehen, weg. Dann noch weitere Kandidaten.
Was man auch einsehen muss, zuerst waren wir fast die ganze Quali Planlos, danach einen Coach der einen Quick Fix machen musste.
 
Ein Sparing Partner wird es wohl auch nicht geben. Denke auch nicht an jemanden, der Präsenz hat, der womöglich das Bühnenbild des Präsidenten, des CEO und des Kläy nach hinten stellen würde. Stellt euch mal vor ein Duca würde kommen, der wäre gleich automatisch eine Persönlichkeit mit Erscheinen und einer der auch traut sein Mund zu öffnen. Das sehe ich als ziemlich unmöglich in diesem Setup.



Echt schwierig, ein Balestra kam zu so viel Eiszeit aber danach keine Einsätze. M. Geisser erhielt sporadisch Chancen, wurde dann gefördert und danach weg. Moret, vielversprechend, Verletzung, danach ein bisschen gesehen, weg. Dann noch weitere Kandidaten.
Was man auch einsehen muss, zuerst waren wir fast die ganze Quali Planlos, danach einen Coach der einen Quick Fix machen musste.

Hast du den Podcast Schliffts mit Genoni angehört? Hat sehr gute Antworten.
 
Genau so ist es, LEIDER....

HP und Management sind m.E. in einer kompletten Bubble oder Elfenbeinturm.
Was nicht passt ist Tabu, Jobgarantie, Eigenlob, Schuldige, Gründe ect. liegen immer bei Umständen und anderen.

Ich sehe nur ein Wachrütteln in dem dass das OYM und das ganze Hinterfragt wird, wie mit diesem Artikel. Ausser Behauptungen und Eigenlob sieht man nur Leistungen, Verletztungen, Mehrausgaben und nichts was für das OYM spricht/ Fakten. Fakten im Sinn von nicht Material, sondern Fakten um was es effektiv geht, die Leistungen und Entwicklung der Sportler.
Super geschrieben, denke genauso ist es und das Management will es einfach nicht sehen, bis wir im B spielen.
 
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