NL Saison 25/26

Doch, ich behaupte das, und habe es selbst schon erlebt!!

Hast du jemals in einem Team gespielt? Also "gegen den Trainer" spielen ist absolut keine Floskel.. Das gibt es mehr als du denkst.. Sei es im Fussball, in der NFL oder auch im Eishockey... Ich unterstelle unseren Spielern nichts, aber die Zeichen können schon darauf deuten, auch wenn jeder Spieler dies absolut dementieren würde.. Wenn jeder ein paar Prozent rausnimmt und nicht für den Coach 100% geht, na das merkst du auf dem Feld extrem schnell.. Klar schiessen die Spieler nicht extra daneben oder ins eigene Tor, schon klar, aber mit weniger Einsatz kommt man gar nicht in die Situation vor dem Tor zu reüssieren..

Das Team hat eine enorme Macht!
Ja habe ich, sogar sehr lange und auf hohem Niveau...
Es ist aber eine ganz andere Geschichte gegen den Coach spielen und nicht 100% hinter dem Coach stehen...


Suri? Hat der überhaupt ein Trainerdiplom? Und 0 Erfahrung...

Fischer? Mit welchem Leistungsausweis auf Clubebene?

Also ich bin ja auch unzufrieden, aber gewisse Vorschläge sind ein bisschen utopisch, hoffe ich zumindest
Finde ich auch. Man ist wohl Zuger, wenn man zuerst schreit "bitte nicht Wohlwend" aber danach sich Wohlwend gewünscht hätte und nun spricht man von Kandidaten wie Suri oder Verbandsfischer.
Wer ich noch sehen könnte wäre ein Diaz als Defense Coach (A Coach), falls er nicht mehr spielen sollte.

HC soll aber einer mit Palmares sein, einem Plan, Erfahrung haben, Nachweis dass er auch junge weiter bringt.
Einer der auch ein sparring Partner für das Management ist, Leistungskultur und die Spieler spielen die er angemessen findet ohne wenn und aber.

Wir sprechen hier von einem Team mit Spielern die einen riesen Lebenslauf haben u.A. in der KHL (Kovar), Tatar in der NHL, einer der besten CH Goalies aller Zeiten, einem Gregu der es in der NHL fast geschafft hätte, einem Kubalik der stark in der NHL wäre und bei einer sehr guten Saison möglicherweise wieder nach NA gehen könnte. Auf dem Papier haben wir ein sehr starkes Kader und auch sehr teures. Da soll der Coach auch auf diesem Niveau sein, m.E.
 
Zuletzt bearbeitet:
Haha SektorT genau den Gedanken hatte ich auch schon. Mehrmals. Etwas wums und unterhaltung in 50-55 spielen und dann halt luft raus aber wenigstens einige geile monate gehabt. Gewinnen zwar eher fehlanzeige wobei auch das mit mehr breite und talent im team nicht absolut ausgeschlossen ist…
 
Ich bin schon so weit, dass ich Wohlwend den Clown oder Shedden den Vulkan feiern würde. Endlich wieder Emotionen und es knallt ein bisschen. Gewinnen tun wir dann zwar auch nichts, dafür wäre mal wieder richtig Bumms in der Bude.

Oder McSorley:D

McSorley kannst du leider vergessen. Der ist fest in einem Projekt. Wäre aber @lustig" geworden...
 
Also so oder so, ein Ersatz für Liniger müsste ein erfahrener Headcoach sein. Man hat Liniger eine Chance gegeben. Das ist in Ordnung. Aber den gleichen "Fehler" erneut zu begehen, wäre unprofessionell und naiv zugleich.
 
So heute gg Ambri…
Kommt heute die Reaktion die wir eigentlich schon am Samstag erwartet haben?? Bin da eher Skeptisch und mein Gefühl sagt mir das wir auch heute wieder ein Geknorze sehen werden!!! Wir dürfen gespannt sein was wir heute von der Wundertüte EVZ auf‘s Eis servieret bekommen 🥴
 
So heute gg Ambri…
Kommt heute die Reaktion die wir eigentlich schon am Samstag erwartet haben?? Bin da eher Skeptisch und mein Gefühl sagt mir das wir auch heute wieder ein Geknorze sehen werden!!! Wir dürfen gespannt sein was wir heute von der Wundertüte EVZ auf‘s Eis servieret bekommen 🥴

Naja, in diesem Jahr bisher eher Blindgänger als Wundertüte...
 
stimmt, das wäre wie wenn man den Nicht-Center Olofsson durch einen Nicht-Center ersetzen würde.... 🤔
Weisst du was ist das lustige? Olofsson war letztes Jahr auf Eliteprospects als LW/C geführt nun ist er als C geführt. Meine Vermutung er spielte in der NHL als LW und in Europa als C. Oder man sollte einfach nicht zu viel auf Eliteprospects geben.

PS: Damit will ich nicht sagen, das Olofsson zu uns passte. Aber wie bereits von einem anderen Schreiber erwähnt lag das vielleicht auch an uns, in Schweden liefert er nun:
 

Anhänge

  • Screenshot_20260106_090615_Chrome.jpg
    Screenshot_20260106_090615_Chrome.jpg
    181,5 KB · Aufrufe: 113
Zuletzt bearbeitet:
Kommt heute die Reaktion die wir eigentlich schon am Samstag erwartet haben?
Ich beantworte diese Frage mit einer Gegenfrage: was kaufen wir uns von einer Reaktion in einem einzelnen Spiel gegen den zweitletzten der aktuellen Tabelle?
Wenn man Ambri mit 3:0 schlägt, ist das dann ein Gradmesser der aufzeigt, wie man aus den vergangenen Spielen gelernt hat?

Als einen solchen würde ich höchstens 3-4 Siege hintereinander werten, und zwar gegen Teams der Ränge 4-8 oder höher. Das ist eine Reaktion. Und wir sind uns einig, aufgrund der trockenen Werte unserer Spieler in der Theorie eigentlich machbar. In der Praxis aber absolutes Wunschdenken.

Wenn man sich gegen Ambri hinstellt und ihnen keine Chance lässt, dann ist das zwar schön und gut, aber für mich nichtmal einen Tropfen auf den heissen Stein. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich Ambri oder selbst Ajoie nicht ernst nehmen würde. Jeden Gegner muss man erstmal schlagen. Und wir sorgen im Jura ja regelmässig für Punkte, ich glaub die mögen uns ganz gern 😅

Sollten die Zuger gegen Ambri gewinnen, dann sind das 3 Punkte, aber nicht mehr. Moralisch kann das Balsam fürs Team sein, aber gewonnen ist damit (ausser diesem einen Spiel) gar nichts. Das müsste eigentlich als Pflichtübung angesehen werden - und genau diese Selbstverständlichkeit hatte man in den Meisterjahren. Das ist nur ein paar Haaresbreiten von Arroganz entfernt, aber ein entscheidender Unterschied. Die untere Tabellenhälfte zu schlagen wurde zwar immer ernstgenommen, aber man war sich seiner Sache meistens relativ sicher. Und das übertrug sich vom Kopf in den ganzen Körper, in die Kufen bis aufs Eis und zu den Fans hin. Es war dieses elektrisierende Gefühl, welches mittlerweile Skepsis bis Zweifel wich. Man ist nicht mehr der Gegner der anderen mit schierer Effizienz Angst einjagt. Sondern man ist selber derjenige der ohne Kopf und mit zittrigen Händen auf dem Eis steht.

Wir alle waren der Meinung, man hätte nach, oder vielleicht auch tatsächlich wegen dem vorweihnachtlichen Monsterprogramm die Kurve gekriegt. Die Leichtigkeit war nicht zurück, aber man sah einen müden aber kämpfenden EVZ, der sich jeden Sieg als Teamleistung hart erarbeitet hatte. Man war der Meinung, dass die Mannschaft somit zu einander gefunden hätte. Dass man als Einheit mit viel Einsatzwillen die Punkte auf die Tabelle bugsieren kann. Und dann kommen die ersten beiden Spiele nach der Pause mit einer Ohrfeige wie sie satter nicht sein könnte.
Also selbst mit 3 Siegen aus 4 Spielen war noch immer nicht genug Selbstvertrauen ins eigene Team da, dass man dies hätte weitertransportieren können. Weder bei der Mannschaft selber noch bei mir in diesem Fall.
Darum: dieses eine Spiel gegen Ambri, selbst wenn es dominant sein sollte, ist für mich kein Indikator. Es fiele für mich unter die Kategorie "schön, und weiter?".
Solange da nicht eine Siegesserie entsteht, oder zumindest eine ununterbrochene Reihe an Spielen in denen man sich sichtlich den Hintern aufreisst und an sich glaubt - selbst wenn man letztendlich verlieren sollte - dann ist da noch rein gar nichts gewonnen oder verändert worden.

Die einzige Konstante in dieser Saison ist der stetige Weg nach unten.
 
Ich beantworte diese Frage mit einer Gegenfrage: was kaufen wir uns von einer Reaktion in einem einzelnen Spiel gegen den zweitletzten der aktuellen Tabelle?
Wenn man Ambri mit 3:0 schlägt, ist das dann ein Gradmesser der aufzeigt, wie man aus den vergangenen Spielen gelernt hat?

Als einen solchen würde ich höchstens 3-4 Siege hintereinander werten, und zwar gegen Teams der Ränge 4-8 oder höher. Das ist eine Reaktion. Und wir sind uns einig, aufgrund der trockenen Werte unserer Spieler in der Theorie eigentlich machbar. In der Praxis aber absolutes Wunschdenken.

Wenn man sich gegen Ambri hinstellt und ihnen keine Chance lässt, dann ist das zwar schön und gut, aber für mich nichtmal einen Tropfen auf den heissen Stein. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich Ambri oder selbst Ajoie nicht ernst nehmen würde. Jeden Gegner muss man erstmal schlagen. Und wir sorgen im Jura ja regelmässig für Punkte, ich glaub die mögen uns ganz gern 😅

Sollten die Zuger gegen Ambri gewinnen, dann sind das 3 Punkte, aber nicht mehr. Moralisch kann das Balsam fürs Team sein, aber gewonnen ist damit (ausser diesem einen Spiel) gar nichts. Das müsste eigentlich als Pflichtübung angesehen werden - und genau diese Selbstverständlichkeit hatte man in den Meisterjahren. Das ist nur ein paar Haaresbreiten von Arroganz entfernt, aber ein entscheidender Unterschied. Die untere Tabellenhälfte zu schlagen wurde zwar immer ernstgenommen, aber man war sich seiner Sache meistens relativ sicher. Und das übertrug sich vom Kopf in den ganzen Körper, in die Kufen bis aufs Eis und zu den Fans hin. Es war dieses elektrisierende Gefühl, welches mittlerweile Skepsis bis Zweifel wich. Man ist nicht mehr der Gegner der anderen mit schierer Effizienz Angst einjagt. Sondern man ist selber derjenige der ohne Kopf und mit zittrigen Händen auf dem Eis steht.

Wir alle waren der Meinung, man hätte nach, oder vielleicht auch tatsächlich wegen dem vorweihnachtlichen Monsterprogramm die Kurve gekriegt. Die Leichtigkeit war nicht zurück, aber man sah einen müden aber kämpfenden EVZ, der sich jeden Sieg als Teamleistung hart erarbeitet hatte. Man war der Meinung, dass die Mannschaft somit zu einander gefunden hätte. Dass man als Einheit mit viel Einsatzwillen die Punkte auf die Tabelle bugsieren kann. Und dann kommen die ersten beiden Spiele nach der Pause mit einer Ohrfeige wie sie satter nicht sein könnte.
Also selbst mit 3 Siegen aus 4 Spielen war noch immer nicht genug Selbstvertrauen ins eigene Team da, dass man dies hätte weitertransportieren können. Weder bei der Mannschaft selber noch bei mir in diesem Fall.
Darum: dieses eine Spiel gegen Ambri, selbst wenn es dominant sein sollte, ist für mich kein Indikator. Es fiele für mich unter die Kategorie "schön, und weiter?".
Solange da nicht eine Siegesserie entsteht, oder zumindest eine ununterbrochene Reihe an Spielen in denen man sich sichtlich den Hintern aufreisst und an sich glaubt - selbst wenn man letztendlich verlieren sollte - dann ist da noch rein gar nichts gewonnen oder verändert worden.

Die einzige Konstante in dieser Saison ist der stetige Weg nach unten.

@CaptainMumpitz .... in der aktuellen Situation von einer Siegesserie zu träumen ist recht optimistisch gedacht ;-)
beim letzten Absatz gebe ich dir aber recht, eine Serie von Spielen in denen man sich den Hintern aufreisst. Diesen Anspruch darf man haben.

Wir sind im knallharten Kampf um Platz 6 bis 9. Jeder Match zählt und jeder einzelne Punkt zählt. Und das geht im Moment nur über Einsatz und Kampf.

Sind wir gespannt, was heute Abend und am Donnerstag in der Höhle der Drachen zu holen sein wird.
 
Ich beantworte diese Frage mit einer Gegenfrage: was kaufen wir uns von einer Reaktion in einem einzelnen Spiel gegen den zweitletzten der aktuellen Tabelle?
Wenn man Ambri mit 3:0 schlägt, ist das dann ein Gradmesser der aufzeigt, wie man aus den vergangenen Spielen gelernt hat?

Als einen solchen würde ich höchstens 3-4 Siege hintereinander werten, und zwar gegen Teams der Ränge 4-8 oder höher. Das ist eine Reaktion. Und wir sind uns einig, aufgrund der trockenen Werte unserer Spieler in der Theorie eigentlich machbar. In der Praxis aber absolutes Wunschdenken.

Wenn man sich gegen Ambri hinstellt und ihnen keine Chance lässt, dann ist das zwar schön und gut, aber für mich nichtmal einen Tropfen auf den heissen Stein. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich Ambri oder selbst Ajoie nicht ernst nehmen würde. Jeden Gegner muss man erstmal schlagen. Und wir sorgen im Jura ja regelmässig für Punkte, ich glaub die mögen uns ganz gern 😅

Sollten die Zuger gegen Ambri gewinnen, dann sind das 3 Punkte, aber nicht mehr. Moralisch kann das Balsam fürs Team sein, aber gewonnen ist damit (ausser diesem einen Spiel) gar nichts. Das müsste eigentlich als Pflichtübung angesehen werden - und genau diese Selbstverständlichkeit hatte man in den Meisterjahren. Das ist nur ein paar Haaresbreiten von Arroganz entfernt, aber ein entscheidender Unterschied. Die untere Tabellenhälfte zu schlagen wurde zwar immer ernstgenommen, aber man war sich seiner Sache meistens relativ sicher. Und das übertrug sich vom Kopf in den ganzen Körper, in die Kufen bis aufs Eis und zu den Fans hin. Es war dieses elektrisierende Gefühl, welches mittlerweile Skepsis bis Zweifel wich. Man ist nicht mehr der Gegner der anderen mit schierer Effizienz Angst einjagt. Sondern man ist selber derjenige der ohne Kopf und mit zittrigen Händen auf dem Eis steht.

Wir alle waren der Meinung, man hätte nach, oder vielleicht auch tatsächlich wegen dem vorweihnachtlichen Monsterprogramm die Kurve gekriegt. Die Leichtigkeit war nicht zurück, aber man sah einen müden aber kämpfenden EVZ, der sich jeden Sieg als Teamleistung hart erarbeitet hatte. Man war der Meinung, dass die Mannschaft somit zu einander gefunden hätte. Dass man als Einheit mit viel Einsatzwillen die Punkte auf die Tabelle bugsieren kann. Und dann kommen die ersten beiden Spiele nach der Pause mit einer Ohrfeige wie sie satter nicht sein könnte.
Also selbst mit 3 Siegen aus 4 Spielen war noch immer nicht genug Selbstvertrauen ins eigene Team da, dass man dies hätte weitertransportieren können. Weder bei der Mannschaft selber noch bei mir in diesem Fall.
Darum: dieses eine Spiel gegen Ambri, selbst wenn es dominant sein sollte, ist für mich kein Indikator. Es fiele für mich unter die Kategorie "schön, und weiter?".
Solange da nicht eine Siegesserie entsteht, oder zumindest eine ununterbrochene Reihe an Spielen in denen man sich sichtlich den Hintern aufreisst und an sich glaubt - selbst wenn man letztendlich verlieren sollte - dann ist da noch rein gar nichts gewonnen oder verändert worden.

Die einzige Konstante in dieser Saison ist der stetige Weg nach unten.
Guter Beitrag mit der Zusammenfassung des Status Quo.

Würde mich erstaunen falls die Zahlen etwas anderes belegen würde, auch nicht so einfach zu vergleichen da es viele Komponenten gibt.
Wir sind aber m.E. noch schwächer als letzte Saison, da wir ja ordentliche Upgrades gemacht haben. Auch hatten wir Dan der möglicherweise zum Teil mit Kopf nicht mehr ganz bei uns war, zudem auch noch nicht Lösungen finden konnte. Und jetzt haben wir einen neuen alten Wind mit Liniger...

Gegen Ambri ist und war immer keine leichte Aufgabe. Ein Sieg ist Pflicht, nicht weil es einfach sein sollte gegen Ambri, überhaupt nicht und war es auch ziemlich nie, aber da das Team so schlecht spielte. Nach dem Motto, wer seine Hausaufgaben nicht machte muss halt dann ein "all-nighter" machen.

Wir hatten die Hoffnung auf den nötigen Funken in Form von Rückkehr von Bengtsson, von Tatar, usw. Man arbeitet endlich mal als Team bei dem jeder alles gibt und zeigt Erfolge wie vor Weihnachten, verliert dann dank den Beamten... zu wenig Energie. Das sollte doch ein Team zusammen schweissen... Aber was macht dann unser Coach bei der ersten Möglichkeit, zerstört die Linie, nimmt den Tatar wieder auf den Flügel, stellt Wolf als Goalie und Zielscheibe ins Tor bei der zweitbesten Offensive der Liga mit den offensiv stärksten Einzelspielern der Liga. Schon nur die Überlegung dies zu machen und dann es auch so auszuführen ist höflich gesagt, speziell.... Das Team spielt als wäre gar keine Serie vor Weihnachten gewesen.

Was jedoch ganz krass ist, ist das unser Coach laut eigenen Aussagen und sogar öffentlich in diese Richtung sagt: er wisse nicht woran die Probleme liegen und somit auch keine Lösungen hat. Wessen Job ist es denn? Sollen die Spieler gut spielen und auch Coach sein? Stellt euch mal vor das wäre der Kapitän auf dem Schiff, viel Spass... Dazu noch das Copains Thema... Als Spieler fühlt man sich dann bestimmt sehr gut und kann sich auch auf sein Spiel konzentrieren :rolleyes:
 
Das Spiel in Ambri ist wegweisend, wohin die Reise geht. Mit 3 Punkten ist man immer noch voll im Kampf um Platz 4-6 dabei.. Verliert man, ist man dann eher langsam aber sicher im Pulk von 7-11..

In Anbetracht, dass man in Fribourg antreten muss, und zu Hause die Lions empfängt, sind 3 Punkte ohnehin ein Muss um ein bisschen Druck wegzunehmen. Bei Gotteron werden wir wahrscheinlich wieder überfahren, und auch die Lions, wenn auch überhaupt nicht im Strumpf, werden geladen nach Zug kommen..

Gegen den Zweitletzten in der Tabelle, in jener Lage sich der EVZ befindet, ist ein reiner Charaktertest! Wenn wir am Samstagabend mit O-1 Punkten da stehen, na dann wird es sehr heiss rund um das Herti! 🔥

Meine Tipps...

Ambri = Sieg nach Penaltyschiessen..... Ein brutales Geknorze mit 2:2 nach 60min.. Genoni und Tatar retten uns den Arsch..
Fribourg = Hohe Niederlage, so 1:6.... Absolut kein Stich, und werden brutal überfahren mit Rückstand nach 00:48...
ZSC = Niederlage nach Overtime.... Ordentliches Spiel mit sehr viel Chrampf und Kampf... 3:3 nach 60min... Dann haut uns der Ghettoboy den Kobold in die Maschen..

Insgesamt 3 Punkte würde den Start in das 2026 wiederspiegeln...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich beantworte diese Frage mit einer Gegenfrage: was kaufen wir uns von einer Reaktion in einem einzelnen Spiel gegen den zweitletzten der aktuellen Tabelle?
Wenn man Ambri mit 3:0 schlägt, ist das dann ein Gradmesser der aufzeigt, wie man aus den vergangenen Spielen gelernt hat?

Als einen solchen würde ich höchstens 3-4 Siege hintereinander werten, und zwar gegen Teams der Ränge 4-8 oder höher. Das ist eine Reaktion. Und wir sind uns einig, aufgrund der trockenen Werte unserer Spieler in der Theorie eigentlich machbar. In der Praxis aber absolutes Wunschdenken.

Wenn man sich gegen Ambri hinstellt und ihnen keine Chance lässt, dann ist das zwar schön und gut, aber für mich nichtmal einen Tropfen auf den heissen Stein. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich Ambri oder selbst Ajoie nicht ernst nehmen würde. Jeden Gegner muss man erstmal schlagen. Und wir sorgen im Jura ja regelmässig für Punkte, ich glaub die mögen uns ganz gern 😅

Sollten die Zuger gegen Ambri gewinnen, dann sind das 3 Punkte, aber nicht mehr. Moralisch kann das Balsam fürs Team sein, aber gewonnen ist damit (ausser diesem einen Spiel) gar nichts. Das müsste eigentlich als Pflichtübung angesehen werden - und genau diese Selbstverständlichkeit hatte man in den Meisterjahren. Das ist nur ein paar Haaresbreiten von Arroganz entfernt, aber ein entscheidender Unterschied. Die untere Tabellenhälfte zu schlagen wurde zwar immer ernstgenommen, aber man war sich seiner Sache meistens relativ sicher. Und das übertrug sich vom Kopf in den ganzen Körper, in die Kufen bis aufs Eis und zu den Fans hin. Es war dieses elektrisierende Gefühl, welches mittlerweile Skepsis bis Zweifel wich. Man ist nicht mehr der Gegner der anderen mit schierer Effizienz Angst einjagt. Sondern man ist selber derjenige der ohne Kopf und mit zittrigen Händen auf dem Eis steht.

Wir alle waren der Meinung, man hätte nach, oder vielleicht auch tatsächlich wegen dem vorweihnachtlichen Monsterprogramm die Kurve gekriegt. Die Leichtigkeit war nicht zurück, aber man sah einen müden aber kämpfenden EVZ, der sich jeden Sieg als Teamleistung hart erarbeitet hatte. Man war der Meinung, dass die Mannschaft somit zu einander gefunden hätte. Dass man als Einheit mit viel Einsatzwillen die Punkte auf die Tabelle bugsieren kann. Und dann kommen die ersten beiden Spiele nach der Pause mit einer Ohrfeige wie sie satter nicht sein könnte.
Also selbst mit 3 Siegen aus 4 Spielen war noch immer nicht genug Selbstvertrauen ins eigene Team da, dass man dies hätte weitertransportieren können. Weder bei der Mannschaft selber noch bei mir in diesem Fall.
Darum: dieses eine Spiel gegen Ambri, selbst wenn es dominant sein sollte, ist für mich kein Indikator. Es fiele für mich unter die Kategorie "schön, und weiter?".
Solange da nicht eine Siegesserie entsteht, oder zumindest eine ununterbrochene Reihe an Spielen in denen man sich sichtlich den Hintern aufreisst und an sich glaubt - selbst wenn man letztendlich verlieren sollte - dann ist da noch rein gar nichts gewonnen oder verändert worden.

Die einzige Konstante in dieser Saison ist der stetige Weg nach unten.
Ich verstehe deine Sichtweise, was einen Sieg gegen Ambri angeht. Wie siehst du die Situation denn, wenn es heute eine lustlose Niederlage gibt? Dann hätte das Spiel heute durchaus einen Stellenwert, welcher nicht ausser Acht gelassen werden sollte.
 
Ich verstehe deine Sichtweise, was einen Sieg gegen Ambri angeht. Wie siehst du die Situation denn, wenn es heute eine lustlose Niederlage gibt? Dann hätte das Spiel heute durchaus einen Stellenwert, welcher nicht ausser Acht gelassen werden sollte.
Wenn sie heute in Ambri verlieren, dann brennt der Baum definitiv! Gegen Fribourg gibt es keine Punkte und wenn wir dann am Samstag nach zwei weiteren Niederlagen die Zürcher zu Gast haben, folgt wahrscheinlich die nächste Pleite. Dann kannst du am Sonntag gemütlich den Timer runterlaufen lassen bis zur Headline "Liniger beim EVZ per sofort entlassen"
 
Sollte es heute eine lustlose Niederlage gegen Ambri setzen, dann ist es grundsätzlich erstmal nur eine weitere von vielen. Wobei man aber natürlich auch einsehen muss, dass jede einzelne dieser Art von Niederlagen eine zu viel sein sollte.

TLDR:
- ein Sieg gegen Ambri, egal ob mit Chnorz oder Eleganz: schön, aber für mich noch nichtmal ein Funke
- eine Machtdemonstration mit einem 5:0 oder höher: kann man nehmen, sollte man aber nicht zu hoch einschätzen. Das wär ein Lebenszeichen, welches aber mehr als doppelte Bestätigung braucht.
- eine lustlose Niederlage: mehr vom Bekannten und bringt uns evtl. einen Schritt weiter an eine interne Veränderung.
- eine Niederlage gegen die man sich 60 Minuten lang mit Händen und Füssen wehrt, sie aber trotzdem nicht abwenden kann: eigentlich schon fast schlimmer. Weil das würde bedeuten, man kann es wohl einfach nicht besser.
 
Ich verstehe deine Sichtweise, was einen Sieg gegen Ambri angeht. Wie siehst du die Situation denn, wenn es heute eine lustlose Niederlage gibt? Dann hätte das Spiel heute durchaus einen Stellenwert, welcher nicht ausser Acht gelassen werden sollte.
Mit Blick auf die dann folgenden 2 Spiele, mit vermutlich null Punkten, wird der schlafenden Vereinsführung nichts anderes übrig bleiben, als sofort die Reissleine zu ziehen. Weil dann ist selbst eine Playoff Qualifikation via Play-In plötzlich alles andere als sicher (notabene mit diesem Kader).
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten