Medienberichte


Kann passieren..😉

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Luzerner Zeitung
20.03.2026

FĂŒnf Mutmacher fĂŒr Aussenseiter Zug
Auf dem Papier ist die Sache eindeutig: Der EVZ hat gegen Titelfavorit HC Davos keine Chance – oder etwa doch? Wir liefern Argumente.

Heute (20 Uhr, TV 24) beginnt der Playoff-Marathon, in spĂ€testens sechs Wochen wird der Schweizer Meister erkoren. Aufgrund der Vorgeschichte verspricht die Viertelfinal-Paarung Davos – Zug ordentlich Brisanz, obwohl die sportlichen Voraussetzungen unterschiedlicher kaum sein könnten. Hier der ausgeruhte und sorgenfreie Titelfavorit, der durch die Liga pflĂŒgt, als gĂ€be es nichts Leichteres, und dessen formidable Konstanz stark an die EVZ-Meistersaison 2020/21 erinnert. Und da die Zentralschweizer, die sich auf den letzten DrĂŒcker in die Playoffs gerettet haben. Doch Obacht! Der EV Zug ist fĂ€hig, Davos ernsthaft gefĂ€hrden zu können. Die Pessimisten nennen es Tatsachenverdrehung, wir bezeichnen es als Optimismus – und unterstreichen diesen mit Argumenten.

Kein Kredit? Das Beste, was passieren kann
Die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse sind unstreitig: Davos ist Favorit, Zug Aussenseiter. Ein Weiterkommen der Zuger wĂ€re eine Überraschung. FĂŒr eine vorteilhaftere EinschĂ€tzung hat der EVZ in der Qualifikation schlicht zu wenig Fakten geliefert. Aber: Kein Kredit, das ist – so bizarr es klingt – das Beste, was den Zugern passieren kann. Dass nach der Qualifikation weniger erfolgreiche Teams in den Playoffs befreit aufspielen, war in der Vergangenheit hĂ€ufig zu beobachten. Der EVZ brillierte in den letzten Wochen nicht mit Hurra-Eishockey. Aber er hat sich trotz mĂ€ssiger Punkteausbeute in einigen Bereichen sichtbar weiterentwickelt. FĂŒr Davos wĂ€re das Viertelfinal-Out ein heftiger Schlag, zu gut ist die Mannschaft besetzt. Angesprochen auf die Ambitionen, redete StĂŒrmer Tino Kessler kĂŒrzlich nicht um den heissen Brei herum: «Alles andere als der Titel wĂ€re eine EnttĂ€uschung.» Die Zuger können, die Davoser mĂŒssen. Das bestĂ€rkt die Zentralschweizer und hemmt die BĂŒndner.

Debakel vom letzten FrĂŒhling als Ansporn
Das Debakel aus dem Vorjahr im Viertelfinal gegen den HCD hat die Zuger extrem geschmerzt. NatĂŒrlich schwingt das Verlangen nach einer Revanche mit, schliesslich waren mehr als zwei Drittel des aktuellen EVZ-Kaders dabei, als Zug in der Serie mit 0:4 unterging. StĂŒrmer Sven Senteler sagt: «Wir haben noch eine Rechnung offen.» Ob ein vor zwei Monaten aufgenommenes Bild ein weiterer Triggerpunkt ist? HCD-Raubein Brendan Lemieux packte im letzten Aufeinandertreffen Jan Kovar und Colin Lindemann am Kragen und zerrte sie ĂŒbers Eis. Ein Sujet, das der HCD in den Sozialen Medien genĂŒsslich verbreitete. Die Szene sorgte fĂŒr viel Belustigung und Spott. Sogar der stellvertretende Leiter Sport der «SĂŒdostschweiz», Stefan Salzmann, schaltete sich in die Debatte ein, hatte jedoch wenig warme Worte ĂŒbrig. In einem Kommentar schrieb er mitunter: «Der HCD erniedrigt zwei EVZ-Spieler.» NatĂŒrlich hat auch Kovar das Bild gesehen. Der Zuger Captain sagt schmunzelnd: «Ein hĂŒbsches Foto, das im richtigen Moment gemacht wurde.»

Acht Playoff-Niederlagen in Serie – jetzt reicht's

In einem Playoff-Spiel das Eis als Sieger verlassen – dieses GefĂŒhl kennt der EV Zug nur noch vom Hörensagen. Sage und schreibe 8 (!) Partien in Folge (exklusive Play-In gegen Rapperswil) hat der EV Zug verloren. Er ist ambitioniert genug, um diese Schmach tilgen zu wollen. Die Mannschaft fĂŒhlt sich in der Rolle des JĂ€gers pudelwohl. Trainer BenoĂźt Groulx ist es gelungen, die Handbremse in den Köpfen seiner Spieler zu lösen. Mit jedem Sieg ist das Vertrauen in die eigenen FĂ€higkeiten gewachsen. Nach Gegentreffern fĂ€llt das Team nicht mehr auseinander, wie das oft im Januar der Fall war. Offensichtlich ist auch: Diverse StĂŒrmer haben ein besseres defensives Bewusstsein entwickelt, was auch den gegen Ende Saison tieferen Schnitt bei der Anzahl Gegentore pro Spiel bestĂ€tigt.

Ein Comeback verleiht FlĂŒgel
In den Playoffs braucht es keine spielerische Kunst, sondern rustikales Handwerk. Das Metier von StĂŒrmer Andreas Wingerli. Mit der Abwesenheit des meistunterschĂ€tzten EVZ-Akteurs fehlte dem Team ein temporeiches, «eckliges» Element. Rechtzeitig zum Playoff-Start ist der 28-JĂ€hrige genesen. Wir vermuten: Er nimmt heute in Davos den Platz von Daniel Vozenilek ein. Seine RĂŒckkehr dynamisiert die Zuger, er sorgt fĂŒr einen Energieschub. Körperliche PrĂ€senz, FlexibilitĂ€t, Schnelligkeit – all diese Komponenten kann Wingerli einbringen. Wenn sein Akku aufgeladen ist, dĂŒrfte er dem Gegner auf die Nerven gehen und Unheil anrichten. Der Schwede steht nicht fĂŒr Skorerpunkte am Fliessband, besticht aber durch grossen Arbeitsfleiss und macht die Mannschaft unter dem Strich besser. Ein weiteres Plus: Bis auf die Langzeitabwesenden Lino Martschini und Nic Balestra und dem verletzten Dominik Schlumpf melden sich alle Spieler fit fĂŒr die Viertelfinal-Reprise.

Ein Hochdekorierter als Rettungsanker
Haben die ersten vier GrĂŒnde zu wenig Überzeugungskraft? Der EV Zug hat ein weiteres Ass im Ärmel – den Meistermacher persönlich. Er ist 38-jĂ€hrig und hat schon sieben Mal den Pokal in seinen HĂ€nden gehabt: Leonardo Genoni. Der erfolgreichste Goalie des Playoff-Zeitalters dĂŒrfte sich gegen die HCD-Tormaschine (191 Treffer in der Qualifikation) nicht ĂŒber fehlende Arbeit beklagen. Insbesondere im Duell mit ScharfschĂŒtze Matej Stransky (28 Saisontore) werden Genonis Erfahrung,Gedankenschnelligkeit und ReflexstĂ€rke vonnöten sein. Der nach dieser Saison in seine Heimat zurĂŒckkehrende tschechische Weltmeister glĂ€nzte in der Regular Season mit einer exzellenten Schussquote von 21,4  Prozent. Doch Genoni kann mit Drucksituationen umgehen, weil er sich im Kampf gegen WiderstĂ€nde nicht verrĂŒckt machen lĂ€sst. Er trĂ€gt eine RĂŒstung aus Selbstvertrauen. Mentale Robustheit nennt sich das. Allein schon seine PrĂ€senz ist Grund genug fĂŒr Optimismus.
 

Kann passieren..😉
Dann hat man sicher den Pommeskopf und den lĂ€cherlichen ZKB Spot mit verhandelt, nein natĂŒrlich nicht, wer zahlt befiehlt. So lĂ€ufts, ausser es betrifft die Fans die haben nichts zu melden.
 
Packt HCD-Rumpler Lemieux die Zuger wieder am Kragen?

Es ist ein Bild fĂŒr die Hockey-Götter: In einem Duell zwischen Davos und Zug schleifte HCD-Haudegen Brendan Lemieux die Zuger Kovar und Lindemann ĂŒbers Eis zur Spielerbank zurĂŒck.

Polemik wie der Schuldner.

Ich hoffe unsere Spieler können den bereits als Meister geschriebene HCD richtig fordern und ein grossen Fight bieten. Um allen HCD Fans, aus ZĂŒrich, Aargau und dem restlichen Unterland das Maul zu stopfen! Hat man doch seit Jahren nichts von ihnen gehört, sind sie seit den letzten Playoffs aus ihren Löchern gekommen.
 
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