NL Saison 25/26

Nicht viel vom Spiel gesehen, das wenige offenbart noch einige Baustellen. 3 Punkte und damit etwas Druck vom Ventil nehmen helfen da natürlich enorm.

Was mir gefallen hat, ist das kurze Interview vom Coach nach dem Spiel. Da ist jemand mit viel Erfahrung der nüchtern analysiert, in einfacher Sprache kommuniziert. Er scheint den Fokus nicht auf das „System“ als solches, sondern auf die kleinen Dinge wie „secondary effort“ zu legen… sieht aber eben auch, dass das nur ein kleiner Schritt war auf dem nun unter Berücksichtigung der anstrengenden letzten Wochen aufgebaut werden kann.

Kann gut kommen…
 
Bin froh über den sieg. Frage in die runde - was hätten viele hier geschrieben wenn 2 pfostentreffer reingegangen wären? Alles andere gleich.
Also ich finde es gut dass man mehr freude gezeigt hat. Darauf aufbauen. Füreinander ans ziel!
 
Bin froh über den sieg. Frage in die runde - was hätten viele hier geschrieben wenn 2 pfostentreffer reingegangen wären? Alles andere gleich.
Also ich finde es gut dass man mehr freude gezeigt hat. Darauf aufbauen. Füreinander ans ziel!

Ich wäre trotzdem zufriedener gewesen, als auch schon. Einige im Team waren um einiges präsenter wie z.B. Kuba .
Für mich ist der Sieg nicht unverdient, denn nach einem dünnen, ausgeglichenen ersten Drittel fand ich das Team im 2. Drittel stärker als die fliege(r) n. Im 3. Drittel hatten sie mehr Glück als Verstand. Für mich währe es ein persönlicher Genick Bruch gewesen wenn Simic, der auch gestern in einigen Situation ein wenig drüber war, statt Pfosten ins Tor getroffen hätte...
 
Bin froh über den sieg. Frage in die runde - was hätten viele hier geschrieben wenn 2 pfostentreffer reingegangen wären? Alles andere gleich.
Also ich finde es gut dass man mehr freude gezeigt hat. Darauf aufbauen. Füreinander ans ziel!
Hmm🧐 … nun, mit hätte, hätte, Fahrradkette wäre es möglicherweise gar nie zu den 10 Niederlagen gekommen.

Wir werden es wohl nie erfahren🤷🏼‍♂️
 
Schön fand ich auch wie "Grogu" den Grinse-Peter nach dem Abpfiff einfach ingnorierte und ab in die Garderobe ist. So ala steh nicht im Weg.
 
Balsam für die Seele

Nach 30 Tagen ohne Erfolg gelingt die dringend benötigte Korrektur: Der EV Zug versüsst seinem neuen Trainer die Feuertaufe und siegt 2:1

Zehnmal in Folge hat der
EV Zug nicht gewinnen können.
Seit 30 Tagen und seit dem
23. Dezember und dem starken Auftritt gegen Leader HC Davos lechzen die Zuger nach einem Erfolgserlebnis. Das strapaziert die Nerven aller Beteiligten. Und so sind die drei Punkte viel Balsam auf die geschundene Zuger Seele. Als Stürmer Sven Leuenberger zum Interview schreitet, hat er ein Lächeln auf den Lippen und sagt: «Wir mussten lange Zeit unten durch.
Ein schöhes Gefühl, wieder auf der anderen Seite zu stehen.»
«Neue Besen kehren besser», besagt ein altbekanntes Sprichwort, welches im Sport gerne nach Trainerwechseln angewendet wird. Eine neue Stimme, eine neue Dynamik, kann durchaus Schwung in die Bude bringen.Beim Einstand des neuen Chefs an der Bande, Benoit Groulx, ist eine Mannschaft zu beobachten, die zwar bei weitem nicht alles, aber vieles richtig macht. Und am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 2:1 siegt. Groulx frohlockt: «Ich habe ein Team gesehen, das unbedingt gewinnen wollte.Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.»

Genoni pariert nach
90 Sekunden sensationell


Bis die drei Punkte in trockenen Tüchern sind, ist es ein hartes Stück Arbeit. Nach 90 Sekunden kann sich Zug bei seinem Schlussmann bedanken. Sensationell, wie Leonardo Genoni seinen Beinschoner gerade noch rechtzeitig ausfährt.Defensive und Offensive im Gleichgewicht behalten, lautete der Matchplan von Groulx. Das gelingt den Zugern, obwohl hochkarätige Szenen im ersten Drittel Mangelware sind. Was auffällt: Sie versuchen mit mehr Geschwindigkeit durch die Mittelzone zu kommen.Und sie agieren mit einer höheren Intensität, heisst: mehr Druck auf den puckführenden Spieler und ein aggressiveres Forechecking. Offensichtlich ist auch: Groulx sucht mit den Spielern oft das Gespräch und erteilt Anweisungen.Da Groulx noch nicht alle Spielernamen und deren Nummern intus hat, steht er während des Spiels im engen Austausch mit den beiden Assistenztrainern.«Sie helfen mir extrem. Ich habe noch nie zusammen mit schwedischen Trainern gecoacht. Ich habe grossen Respekt vor ihnen. Es ist eine sehr schöne und spannende Erfahrung», erläutert Groulx.Ein Manko im EVZ-Spiel bleibt das Kreieren von gefährlichen Torchancen. Vor beiden Toren läuft lange Zeit wenig.Was das Schussvolumen betrifft, wäre das EVZ-Führungstor verdient gewesen, doch die Mehrheit der Versuche wird aus der Distanz abgegeben. Dem Führungstreffer am nächsten kommt
Grégory Hofmann(37.), als er allein vor Keeper Ludovic Waeber auftaucht. Positiv aus Zuger Optik: Im Vergleich zu den vergangenen Darbietungen wird die Fehlerquote tief gehalten.
Obwohl mit Lukas Bengtsson,
Raphael Diaz und Samuel Guerra nach wie vor drei wichtige Abwehrstützenverletzungsbedingt ausfallen, steht die Defensive auf solidem Fundament, was Genoni die Arbeit erleichtert.Zu beobachten ist, dass Groulx die taktischen Fesseln etwas gelöst hat. Beispielsweise ist Topskorer Dominik Kubalik besser ins Spiel integriert. So ist es kein Zufall, dass ausgerechnet der Tscheche den mitgereisten Anhang zum Jubeln bringt.Er reüssiert in der 42. Minute im Powerplay mit seinem präzisen Schuss vom Bullykreis.Ein Halten von Verteidiger Dominik Schlumpf bringt den EVZ dann ins Zittern. Bei einem Lattenknaller (47.) wäre Genoni machtlos gewesen. Die Klotener wittern Morgenluft und setzen zur Schlussoffensive an.Ihre
Bemühungen werden belohnt. In der 54. Minute kann Genoni nichts mehr
ausrichten.Der EVZ wird nun stark in die Defensive zurückgedrängt. Ein Klotener Abschluss streift den Pfosten.Doch dann schlagen die
Gäste gnadenlos zu. Bei einem Entlastungsangriff trifft Captain
Jan Kovar (56.). Das Heimteam rennt weiter an. Und da zeigt sich Glücksgöttin Fortuna erkenntlich, die dem EV Zug in diesem Jahr nicht immer gut gesinnt war. 25 Sekunden vor Schluss scheitern die Klotener erneut am Gehäuse.Für den EVZ ist der Sieg in psychologischer Hinsicht von grosser Bedeutung. Um zu be-urteilen, ob er «die Wende zum Guten» eingeleitet hat, ist es zu früh. Das Team weiss: Will es eine nachhaltige Trendwende bewerkstelligen, bedarf es weiterer konstanter Leistungen. Ein Anfang ist gemacht.

LZ
 
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