NL Saison 25/26

So hart müssen wir nicht ins Gericht gehen.

1. Das waren über 30 Torschüsse von Zug. Also fast 3x so viele, wie in den schlechtesten Spielen im Januar.

2. Auch der Expected-Goal-Wert war mit 2.0 deutlich höher als in gewissen Spielen (Ich kann mich an ein 0.6 erinnern - möglicherweise gab es noch schlechtere Spiele).

3. Fribourg ist Zweiter und - wenn ich das richtig in Erinnerung habe - war diese Truppe im 26 auch bereits deutlich Erster in der Formtabelle. Und wir konnten einigermassen über weite Strecken mithalen.

Summa summarum... Chillemers mal...
 
Die Mannschaft wirkt auch nach der Olympiapause wahnsinnig müde. Müde in ihren Entscheidungen, Pässe kommen zu spät, beim Abschluss wird gewartet, bis der Torhüter in Position ist, Pucks gehen massenweise verloren und im Aufbau is null Dynamik zu sehen. Alles wirkt verkrampft, ohne Spielfreude. Man spielt unglaublich kompliziert. Die Saison ist für mich tatsächlich durch, direkt Ferien würde wohl am meisten Sinn machen. Danach Frühlingsputz, da muss ein Rebuild her. Ich weis, wir sind nicht in der NHL aber die Mannschaft funktioniert einfach nicht.
 
Vergleicht mal den Gesichtsausdruck unserer Spieler mit denen von Fribourg. Bei uns alle freudlos gequält bei Fribourg scheint man gerne Eishockey zu spielen. Unsere Gruseltruppe setzt nahtlos da an wo sie aufgehört haben.
 
An alle Nörgler, ich korrigiere mich an alle die die heutige Leistung kritisieren, was werft Ihr Zug vor? Was macht diese Leistung vergleichbar mit Anfang Januar? Ich bin offen für eure Argumente.

Meiner Meinung nach, kann man Zug eine mangelnde Chancenverwertung vorwerfen. Ich sehe dies so, das Chancenverwertung viel mit Selbstvertrauen zu tun hat. Im Vergleich mit Anfang Jahr sehe ich ein Team das unbweglichen Slalomstangen glich, zu Beginn des Jahres vs. ein Team das Wille zeigt. Insbesondere das agressive Forechecking im ersten Drittel hat mir sehr gut gefallen. Das einzig negative ist, das wir jetzt Punkte brauchen (gute Ausgangslage Play-Ins) und heute nicht gepunktet haben. In den Play-Ins wird aber nicht Fribourg der Gegner sein, daher das gute mitnehmen und darauf aufbauen! Hopp Zug!!!
 
Vergleicht mal den Gesichtsausdruck unserer Spieler mit denen von Fribourg. Bei uns alle freudlos gequält bei Fribourg scheint man gerne Eishockey zu spielen. Unsere Gruseltruppe setzt nahtlos da an wo sie aufgehört haben.
Fribourg auf Platz 2, wir auf Platz 8 und du bemängelst den Gesichtsausdtuck unserer Spieler? Ist doch klar, das unsere verkrampfter und angespannter sind.
 
Unter den aktuellen Bedingungen eine akzeptable Leistung und definitiv besser als das was uns im Januar geboten wurde. Von den Topspielern kommt nach wie vor zu wenig. Wenn wir die doppelte Unterzahl überstehen, kann das Momentum durchaus auf unsere Seite kippen.
Sehe ich gleich wie du, darf von gewissen Spielern mehr kommen? Ja, dass darf man erwarten! Ist eine Steigerung spürbar? Ebenfalls ja.
 
Ich beneide euch wirklich, dass man seine eigenen Ansprüche mittlerweile so tief angesiedelt hat, dass man die Leistung heute Abend als gut taxiert und zufrieden ist...👍😉

Vielleicht bin ich noch komplett von Olympia vernebelt, how knows...

Für mich war es schlichtweg ein schwaches Gotteron gegen einen noch schwächeren EVZ...

Guet Nacht zäme
 
[...], dass man die Leistung heute Abend als gut taxiert und zufrieden ist...👍😉[...]
Das ist so nicht ganz korrekt.

Eine Steigerung im Vergleich zum Januar zu erwähnen bedeutet nicht, dass man die heutige Leistung als "gut taxiert".

So wie ich die Beiträge verstanden habe, wird vor allem betont, dass die heutige Performance nicht so schlecht war, wie vor Olympia.

Guet Nacht zäme
 
Ich beneide euch wirklich, dass man seine eigenen Ansprüche mittlerweile so tief angesiedelt hat, dass man die Leistung heute Abend als gut taxiert und zufrieden ist...👍😉

Vielleicht bin ich noch komplett von Olympia vernebelt, how knows...

Für mich war es schlichtweg ein schwaches Gotteron gegen einen noch schwächeren EVZ...

Guet Nacht zäme
Ich hab jetzt nicht nochmal jeden Beitrag durchgelesen, aber hat wirklich jemand geschrieben „die Leistung war gut“? Es wurde geschrieben „die Leistung war besser wie im Januar“ das ist nicht das selbe. Sorry ich kann nicht verstehen, wenn geschrieben wird nichts habe sich geändert. Ja rein vom Resultat hat sich nichts geändert, es gab keine Punkte. ABER das Team hat sich deutlich kämpferischer gezeigt in meinen Augen, man konnte im Vergleich zum Januar deutlich mehr Chancen kreieren und viel öfter aufs Torschiessen. Im Januar war man gegen das Schlusslicht Ajoie chancenlos, heute konnte man gegen den zweiten bis kurz vor Schluss auf Punkte hoffen. Für mich ist das nicht „es hat sich nicht verändert“.

Hast du erwartet, dass nach der Olympiapause plötzlich jeder Gegner an die Wand gespielt wird und wieder spielerische Leichtigkeit einkehrt?
 
Ich hab jetzt nicht nochmal jeden Beitrag durchgelesen, aber hat wirklich jemand geschrieben „die Leistung war gut“? Es wurde geschrieben „die Leistung war besser wie im Januar“ das ist nicht das selbe. Sorry ich kann nicht verstehen, wenn geschrieben wird nichts habe sich geändert. Ja rein vom Resultat hat sich nichts geändert, es gab keine Punkte. ABER das Team hat sich deutlich kämpferischer gezeigt in meinen Augen, man konnte im Vergleich zum Januar deutlich mehr Chancen kreieren und viel öfter aufs Torschiessen. Im Januar war man gegen das Schlusslicht Ajoie chancenlos, heute konnte man gegen den zweiten bis kurz vor Schluss auf Punkte hoffen. Für mich ist das nicht „es hat sich nicht verändert“.

Hast du erwartet, dass nach der Olympiapause plötzlich jeder Gegner an die Wand gespielt wird und wieder spielerische Leichtigkeit einkehrt?

Nein, das habe ich nicht erwartet, aber ich hätte gerne gesehen, dass man trotzdem ein bisschen mehr Leidenschaft und spielerische Zusammenhänge erkennen könnte nach der Pause! Da wurde seitens der Flügel nicht angelaufen, nein, man wartete an der gegnerischen blauen Linie ein bisschen auf die Scheibe (Kubalik!!). Das Powerplay war wirklich ganz schwach..

Wirklich positiv waren gestern Abend Genoni (einmal mehr..), Senteler, die Jungspunde und die Rückkehr von Bengtsson und Diaz.. Aber die Herren Kubalik, Kovar, Hofmann, Künzle,Vozenilek und Lilja waren einfach unterirdisch.. da kam rein gar nichts!

Spannend ist, dass in meinem Umkreis, so ca. 20 Leute keiner das Treiben gestern Abend wirklich positiv gesehen hat, und den meisten buchstäblich das Gesicht eingeschlafen ist.. Ja, Gotteron ist 2. in der Tabelle, aber gestern Abend mehr als schlagbar. Die Fribourger waren überhaupt nicht überzeugend und traten alles andere als ein Spitzenteam auf.

Mit solch einer Leistung wie Gestern wird es in den Pre-Playoffs extrem schwer. Ich sage nicht, dass die Saison bereits vorüber ist, aber soll das noch was werden, müssen jetzt die Leader endlich aus der Versenkung kommen...

Ja, man kann sagen, wenigstens haben 90% des Teams gekämpft, zugegeben, dass war zu gewissen Phasen in dieser Saison ein merklicher Fortschritt, aber c`mon, sind wir mittlerweile soweit, dass wir mit ein bisschen Kampf "zufrieden" sind.. Ich bin es definitiv nicht!

Ich erwarte keine Wunderdinge, aber das Spiel gegen Gotteron gab zumindest mir nicht das Gefühl, dass das Team in dieser Saison noch irgendeine Rolle spielen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab nur anderthalb Drittel gesehen. das Powerplay mitte 2. Drittel fand ich unterirdisch. Eine Leistungssteigerung sah ich aber trotzdem im Vergleich zum Januar, auch wenn der 8. Platz unbedingt behalten werden muss. Wenn die Anspannung, Nervosität und Unsicherheit in den Gesichtern erkennbar ist, doch verständlich aufgrund der Situation. Hätte Spielfreude auch lieber aber es ist wie es ist. Wir sind einfach zu Erfolgsverwöhnt und sehen diese Saison nur schwarz. Hoffe das wir uns nun im Graubereich ansiedeln. Im Gegensatz zu den Olympiaspielen wars sehr langsam Gestern, auch wenn nicht jedes so krass war wie der Final und habe doch einige reingezogen
 
Ich fand das gezeigte gestern jetzt nicht so schlecht wie viele (oder die laute Minderheit) hier drin. Klar, wir sind weit weg von 2020-22, aber aus meiner Sicht eine klare Steigerung gegenüber der Zeit mit Liniger.

Gerade im ersten Drittel kann man mit etwas mehr Selbstvertrauen und etwas weniger Pech an der Schaufel gut mit einer Führung in die Pause. Berra war da oft nicht Herr der Lage und der Puck hätte eigentlich eher mal auf dieser Seite reinfallen dürfen.

Sehr positiv aufgefallen sind mir die vielen Puckeroberungen im Angriffsdrittel, v.a. Wey, Senti und Lindemann, auch Voze gefiel mir besser als zu Linis Zeiten, auch wenn er nicht wusste wohin teilweise.

Die beiden Rückkehrer hinten werden uns noch Freude bereiten, da merkt man bereits wieder, dass mehr Qualität da ist.

Grottenschlecht war das PP, vor allem das erste, und Kuba. Der kämpfte gerade defensiv deutlich weniger als andere und nach vorne kam auch nicht viel.

Aber für ein Spiel gegen Fribourg, die 9 der letzten 10 Spiele gewonnen haben, war das definitiv ein Schritt nach vorne für mich.
 
Als der EVZ-Trainer um eine Einschätzung der Leistung nach der 1:3-Niederlage gebeten wird, kommt vor allem das ungenügende Mitteldrittel zur Sprache, in dem der EV Zug keinen guten Eindruck hinterlässt.Benoit Groulx bedauert: «Unser System ist ausgefallen, die Spieler sind nicht mehr dem Matchplan gefolgt. Gegen ein Top-Team wie Fribourg kannst du dir das nicht erlauben.» Was für den EVZ erschwerend hinzukommt:
Stürmer Sven Leuenberger fällt früh aus. Wie schlimm es um die Verletzung des Stürmers tatsächlich steht, kann der Trainer nach dem Spiel nicht einschätzen.
Das Torschussverhältnis von 39:27 Schüssen zugunsten von Fribourg-Gottéron zeigt: Der Sieg des Zweitplatzierten ist nicht gestohlen. Und trotzdem haben die Zuger ihrem Widersacher über weite Strecken die Stirn bieten können.Groulx sagt:
«Wenn wir unser Engagement
aus den ersten 20 Minuten
durchgezogen hätten,wäre mehr möglich gewesen.»Mit Lukas Bengtsson (24 Minuten Eiszeit) und Raphael Diaz (8) melden sich zwei spielstarke Abwehrkräfte "zurück. Deren Bedeutung ist sofort ersichtlich beide kommen dank guten Aktionen optimal ins Spiel.Trotz Misserfolg: Diaz huscht ein Lächeln über die Lippen, als er über sein Comeback nach langer Leidenszeit spricht: «Der Spielrhythmus fehlt natürlich noch. Aber es ist unglaublich schön, wieder zurück zu sein. Es hat Spass gemacht.»

Senteler und sein Solo übers ganze Feld

Der Beginn lässt die EVZ-Fans noch hoffen. Das Team startet mit einer gesunden Portion Aggressivität und prüft die Wachsamkeit von Goalie Reto Berra.Zug setzt den Gegner in dessen Zone unter Druck, was ihn zu Fehlern zwingt, doch kann vorerst die Lücke bei Berra nicht finden.
Bitter fürs Heimteam.Gottérons Führungstreffer 12 Minute fällt entgegen dem Spielverlauf. Stürmer Samuel Walser bleibt im Slot einen kurzen Moment unbewacht, was dieser ausnutzt.Weshalb die Freiburger die zweitbeste Offensive stellen,zeigt sich mit Fortdauer der Partie. Mit schnörkellosem und schnellem Spiel nehmen sie das Heft in die Hand. Sie bringen die Zuger mehrmals ins Schwitzen, können aber aus ihrem spielerischen Übergewicht kein Kapital schlagen. Dass der EV Zug in dieser Phase nicht schon mit zwei oder drei Treffern ins Hintertreffen gerät, verdankt er seinem Schlussmann.Olympia-Blues? Von wegen! Leonardo Genoni lässt sich nie aus dem Konzept bringen.In der 36. Minute krönt Sven Senteler seinen sehr guten Auftritt mit einem herrlichen Solo und dem Ausgleich. Mit seinem unnachahmlichen Stil nimmt der Stürmer in der eigenen Zone Tempo auf und lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten.Allerdings machen sich die Zuger das Leben kurz vor Ablauf des Mitteldrittels selbst schwer. Zunächst kassiert Jan Kovar eine Strafe, die man in der Diplomatensprache als unnötig bezeichnet. Dem nicht genug, muss mit Mike Künzle ein weiterer Spieler auf der Strafbank Platz nehmen, da dieser den Puck über das Plexiglas weg spediert (Spielverzögerung). Dieses «Geschoss» trifft ausgerechnet den sich schon auf der Strafbank befindenden Kovar im Gesicht.
Der Captain verschwindet blutend in der Garderobe, kehrt aber fürs Schlussdrittel zurück. Auch bei Gotteron gibt es plötzlich ein neues Gesicht zu sehen zwischen den Pfosten.Loic Galley ersetzt Berra, der sich scheinbar beim EVZ-Treffer wegen des Zusammenpralls mit Senteler wehgetan hat. Die erste der beiden Strafen kann Zug überdauern, doch dann fällt die Gäste-Führung (41.) doch noch. Gleich anschliessend offeriert sich Daniel Vozenilek eine hundertprozentige Chance.Doch es passt ins Bild seiner schwachen Saison, dass sein Schuss von einem Verteidiger von der Linie gekratzt wird. Zug rennt bis zum Schluss an vergebens.Und was zeigt Neuzugang Jakob Lilja in seiner ersten Partie auf Schweizer Eis in diese Saison? Gegen seine früherer Teamkollegen bekundet er grosse Anlaufschwierigkeiten. In den meisten Zweikämpfen zieht er den Kürzeren, dazu gesellen sich Puckverluste. Der Schwede kann noch nicht jene Energie kreieren, so wie man sich das von ihm erhofft hatte. In der 43.Minute hat der Flügelstürmer seine auffälligste Szene, als et den 2:2-Ausgleich aus bester Position vergibt. Lilja und seinen Kollegen steht noch viel Arbeit bevor.

LZ
 
Ja, man kann sagen, wenigstens haben 90% des Teams gekämpft, zugegeben, dass war zu gewissen Phasen in dieser Saison ein merklicher Fortschritt, aber c`mon, sind wir mittlerweile soweit, dass wir mit ein bisschen Kampf "zufrieden" sind.. Ich bin es definitiv nicht!
BeastMode, noch vor kurzem sagtest du:" Man darf verlieren, die Frage ist wie." Heute schreibst du:" sind wir mittlerweile soweit, dass wir mit ein bisschen Kampf "zufrieden" sind.".....;)
 
Einfach nur noch traurig was da abläuft. Man hatte eine Olympiade lang Zeit für den reset. Und ich sehe immer noch die gleichen Probleme.
Am Willen mangelt es nicht. Der war vorhanden gestern. Aber wir bringen kein Spielsystem hin, welches uns mit Tempo ins gegnerische Drittel rein bringt.

Leaderfiguren sind in diesem Team Fehlanzeige. Und genau diese wären jetzt bitter nötig. Es fehlt ein Schweizer Kern. Zuger Jungs die etwas reissen und voran gehen.

Neues Logo, neue Sitzplätze und höhere Preise. Vorsicht EVZ passt auf, dass ihr nicht ausrutscht. Seit 3 Jahren gibt es eigentlich wenig Gründe warum wir ein 9000er Stadion brauchen. Um so ein Stadion zu füllen braucht es ein Team mit Emotionen, welche die drei Buchstaben repräsentieren und den Funken der Begeisterung wieder über springen lassen.

Ganz schlimm, wenn man als alter Fan fast hofft, dass wir die Playoffs verpassen.....
 
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