Deinen zweiten Punkt finde ich noch spannend - der ist mir auch bei den bisherigen Beiträgen, gerade auch in Bezug aufs OYM, immer wieder mal aufgefallen.
Öfter genannt werden dabei Ernährungs"vorschriften", das damit verbundene "ungeniessbare Essen" und den an die einstige Prohibition erinnernde Umgang mit Alkohol. Wo bleibt denn hier der Spass?!
Diese Punkte, welche hier dem OYM immer wieder angekreidet werden, sagen aber glaubs mehr über unsere Fansicht auf den Spitzensport aus, als über die Athlet*innen, die den selbigen betreiben.
Heutzutage, wo sich viele Hobbyathleten mit Supplements zuschütten und sich möglicherweise nur noch von Reis und Hühnchen ernähren, ist es doch umso logischer, dass Spitzensportler*innen auch selbst das Bedürfnis haben, sich optimal zu belasten, sich optimal zu erholen und sich deshalb auch professionell zu ernähren.
So wie ich es verstanden habe besteht die wissenschaftlich fundierte Aufgabe des OYMs dabei eher, die Sportler*innen aufzuklären und zu bilden.
Wenn dir da jemand sagt, wie sich Alkohol auf deinen Körper auswirkt und was mit deiner Erholung passiert, ist das noch meilenweit weg von einer Verbotsdoktrin.
Die Aussagen von Raffi im Podcast zu diesem Thema finde ich treffend und spricht bestimmt für viele Spieler.
Ja, die Zeiten wo Spitzenfussballer und -hockeyaner noch geraucht und gesoffen haben und trotzdem bei den besten dabei waren hat sich glaubs gewandelt.
Ansonsten finde ich den Thread relativ mager.
Es wird viel behauptet und wenig belegt.
Ja, es wird Gründe geben für den derzeitigen Formstand der Mannschaft - wenn man aber nur den eigenen Bias im Kopf hat, wird man sich den wahren Gründen aber wohl kaum annähern.
Zum Thema Kausalität vs Korrelation könnte man auch noch was schreiben, ich befürchte aber, es würde bei den entsprechenden Personen wohl nicht so ankommen.
Hopp ZUG!