Medienberichte

Konkrete Daten nicht - aber eine allgemeine Aussage wird doch wohl möglich sein (solange der Rückschluss auf einzelne nicht möglich ist)?
Es wird keine Daten geben weil diese belegen würden das man dieses Gebäude besser abreissen würde. Es würde belegen das diverse Leute unrecht haben und das will man sich ja nicht eingestehen. Die Titanic wird bis zum bitteren Ende in den Eisberg gerammt. 😄
 
Es wird keine Daten geben weil diese belegen würden das man dieses Gebäude besser abreissen würde. Es würde belegen das diverse Leute unrecht haben und das will man sich ja nicht eingestehen. Die Titanic wird bis zum bitteren Ende in den Eisberg gerammt. 😄
Wir sind ja die Nachhaltigkeitsmeister, mehr Eisfelder als wir benötigen oder bereits hatten, mehr Küchen, Kantine, Kabinen, mehr Ausgaben, ect.
 
Es wird keine Daten geben weil diese belegen würden das man dieses Gebäude besser abreissen würde. Es würde belegen das diverse Leute unrecht haben und das will man sich ja nicht eingestehen. Die Titanic wird bis zum bitteren Ende in den Eisberg gerammt. 😄
Was ihr wieder alles wisst:) Dass die Medizindaten den Spielern gehören und nicht einfach veröffentlicht werden dürfen scheint mir einleuchtend.

Mal aus Interesse @Morant #74 und @Icepool: Wieso geht ihr bei allen Diskussionen, Infos und Äusserungen davon aus, dass euch der EVZ verarschen will? Woher das Misstraue?
 
«Ich bereue meine Zeit in Russland nicht»
Der neue EVZ-Trainer Benoît Groulx hat in seiner Karriere viel erlebt. Wer ist der Frankokanadier? Eine Antwort in fünf Kapiteln.

Benoît Groulx, 58, führt nun beim EVZ Regie und soll die chaotische Saison retten. Im ausführlichen Gespräch redet der Frankokanadier munter drauflos und streut den einen oder anderen Scherz ein. Gleichzeitig wirkt er reflektiert und entschlossen, den EVZ auf Erfolg zu trimmen vielleicht sogar über den Sommer hinaus!

Das mässige Talentis als Spieler

Aufgewachsen in Hull (Quebec) als jüngstes von drei Geschwistern, war er 4-jährig, als er mit Eishockey in Berührung kam.Als er das WM-Spiel zwischen der Sowjetunion und Kanada am TV verfolgte, stellte er die Spielzüge mit Stift und Murmeln nach. Die Faszination für den Sport war sofort da.Sein Vater Gilles war eine prominente Persönlichkeit im Quebecer Hockey und higurierte als Jugendtrainer und Scout. Benoît wurde stark von ihm beeinflusst. Er tauschte sich unzählige Stunden mit seinem Vater über das Coaching aus. «Bereits als Junior reifte in mir der Wunsch, eine Trainerkarriere zu machen statt NHL-Star zu werden. Aber meine Mutter wollte das nicht», erzählt Groulx. «Sic sagte immer, ich würde nicht genügend an mich glauben.» Und er selbst? «Ich fand, ich schätzte meine Lage ziemlich realistisch ein.» Die Wahrheit liege wohl irgendwo in der Mitte, Groulx:«Ich bin glücklich, wie es gekommen ist.»Dem früheren Mittelstürmer wurde keine prächtige Karriere prophezeit. Groulx schmunzelt: «Ich hatte einen sehr guten Hockey-IQ, eine gute Puck-Behandlung, war aber nicht der beste Skater. Eine schlechte Version von Jan Kovar.» Nachdem er den Cut im Camp der New York Rangers nicht geschafft hatte, verschlug es ihn nach Europa. Nach einer Saison in Belgien spielte er zehn Jahre in der höchsten und zweithöchsten französischen Liga.
Sein anfänglicher Jahreslohn?
Rund 25'000 Franken. «Es war toll dort, aber nicht auf dem Eis.
Es wurde fürchterliches Hockey gespielt», erzählt Groulx und grinst.

Talentförderer und Goldschmied

Mit 32 Jahren bekam er den Job als Assistenztrainer bei den Cataractes de Shawinigan, einem kanadischen Juniorenteam. Von da an war klar: Das Coaching ist seine Berufung. Sein grösster Erfolg war die Goldmedaille an den Uzo-Weltmeisterschaften 2014 mit Kanada. Im Kader standen heutige NHL-Stars wie Connor McDavid, Sam Reinhart oder Curtis Lazar.

Der Arbeitsstil: Nicht diktatorisch- miteinander

Den Zampano in der Garderobe spielen? Kommt nicht in Frage!Seine Herangehensweise: «Ich möchte den Spielern Tipps geben, wie sie ein Spiel gewinnen können, Dafür müssen sie dir vertrauen. Erzählen kann man viel. Aber man muss die Worte richtig vermitteln.» Herumschreien sei kein Erfolgsrezept.«Ich verstelle mich nie. Das würde meine Glaubwürdigkeit untergraben.» Hockey habe viel mit Psychologie und Emotionen zu tun. «Die Spielweise eines Teams spiegelt den Coach.» Wichtig sei ihm ein offener Austausch. «Ich bin kein Diktator.Rückmeldungen aus dem Spielerkreis sind wichtig.»

Die Moral-Frage beim Russland-Abenteuer

2024 fragte ein NHL-Scout, ob Groulx an einem Engagement in der russischen KHL interessiert sei. Er zögerte und unterhielt sich mit zwölf Personen, die in Russland beschäftigt waren. Nur eine habe ihm davon abgeraten. Transfers nach Russland während des Angriffskriegs auf die Ukraine lösen vielerorts heftige Reaktionen aus.Doch Groulx unterschrieb bei Traktor Tscheljabinsk und schaffte es bis ins Endspiel. Er sagt: «Ich verstehe die Leute, die mich dafür kritisieren. Ich kann die Kritik absolut nachvollziehen.Doch ich wollte diese einmalige Chance packen.
Ich bereue es nicht.» Groulx spricht von einer«Fünf-Sterne-Behandlung», die er dort erhielt.Ihm zur Seite standen sechs Coaches und auch ein Persönlicher Chauffeur. Da nur 30 Prozent der Spieler Englisch sprachen, folgte ihm ein Dolmetscher auf Schritt und Tritt. In Tscheljabinsk galt er als Rockstar. «Ich konnte kaum in einem Restaurant essen, ohne dass mich die Fans nach Autogrammen und Selfies fragten. Das war total verrückt.» Doch die grosse Distanz zur Familie und die vielen Reisen während der Saison nagten an ihm. Er zog die Notbremse und erholte sich an seinem Wohnort in New York, um Kraft zu tanken - bis ihn im Januar die EVZ-Anfrage erreichte.

Der ungewisse Blick in die Zukunft

Etwas fehlt in seinem Lebenslauf: Headcoach in der NHL.«Wer weiss, was noch kommt», meint Groulx. Sein Leben hat schon viele unverhofite Wendungen genommen. Sein Vertrag in Zug läuft Ende Saison aus. Was dann? «Wenn sie mich mögen und ich mich wohlfühle, kann es eine
gemeinsame Zukunft geben. Aber wir müssen uns noch besser
kennenlernenen.»Ob er mit 60, 65 oder 70 Jahren noch an der Bande stehen wird, will er offen lassen. Das Trainerbusiness erfülle ihn auch noch nach bald drei Jahrzehnten, «jeden Tag», wie er betont.

LZ
 
EVZ-Goalie lässt Biel verzweifeln: «Genoni ist irgendwann in deinem Kopf»


Ja man muss es immer wieder sagen ohne Leo würden wir diese Saison wahrscheinlich in der Tabelle 3-4 Plätze schlechter da stehen!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
EVZ-Goalie lässt Biel verzweifeln: «Genoni ist irgendwann in deinem Kopf»


Ja man muss es immer wieder sagen ohne Leo würden wir wahrscheinlich nicht mal um die Play-ins kämpfen 🤷‍♂️

Hätten wir nicht unsere Lebensversicherung im Tor, würden wir knallhart mit Kloten und Ambri um den 13. Platz spielen!! Aber wir haben ihn nun mal, und das ist unser grosses Glück👍😉
 
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Kann man ihm diesen Wunsch/Traum noch erfüllen?!
 
Wohl nur möglich wenn sich ein goalieproblem bei nem nhl club ergibt, kein backup oder ahl keeper einspringen kann oder man dennoch 2 keeper will. Und mal davon abgesehen würde unser wichtigster spieler ein monat fehlen.
An seinem können würde es wohl nicht scheitern ;)
 
Luzerner Zeitung
06.03.2026

Nach dem Traumstart kommt nichts mehr
Mehr Schatten als Licht: Der EV Zug unterliegt dem SC Bern 1:2 nach Penaltyschiessen – Trainer Groulx zeigt sich tief enttäuscht.

Es ist ein Duell auf spielerisch bescheidenem Niveau – auch weil die Passqualität oft zu wünschen übrig lässt. Bern und Zug begegnen sich auf Augenhöhe. Es ist ein Kräftemessen, bei dem die Taktik und nicht das Offensivspektakel dominiert. So überrascht es wenig, dass der Sieger erst im Penaltyschiessen erkoren wird. Dort gibt der SC Bern, der davor vier von fünf Spielen verloren hat, die deutlich bessere Figur ab. Drei der fünf Schützen treffen ins Schwarze, während bei Zug einzig Jan Kovar erfolgreich ist.

Als Trainer Benoît Groulx zur Spielanalyse schreitet, ist sein Kopf gesenkt. Man spürt sofort, er hat überhaupt keine Lust, genauer auf das Gezeigte einzugehen. Groulx macht einen zerknirschten Eindruck: «Die ersten fünf Minuten haben mir sehr gut gefallen, der Rest war schlicht ungenügend. Ich bin sehr enttäuscht über unseren Effort.» Auf die Frage nach den Gründen, die zur Niederlage geführt haben, geht er nicht ein und sagt nur: «Für diese Leistung gibt es keine Entschuldigung.» Dann verschwindet er schnurstracks in die Garderobe.

Ein 40-Jähriger ist einziger EVZ-Torschütze

Die Zuger haben in dieser Saison oft davon geredet, eine Serie starten zu wollen. Zwei Siege in Folge waren bisher das höchste aller Gefühle. Drei Siege in Serie – das bleibt für den EV Zug ein aussichtsloses Unterfangen. Neben Zug ist Ajoie der einzige Klub, der sich an dieser vermeintlich leichten Aufgabe vergeblich abmüht. Die Zentralschweizer bleiben sich treu – konstant inkonstant.

Dabei sieht die Welt zwei Stunden vor der Unmutsbekundung von Groulx noch ganz anders aus. Ready, set, go! Der EVZ legt einen Traumstart hin und überrumpelt den Gegner. Keine drei Minuten sind absolviert, schon sind die SCB-Fans ein erstes Mal verstummt.

Im Mittelpunkt steht der älteste Feldspieler: Raphael Diaz. In Überzahl reüssiert der Verteidiger. Beim Schuss des 40-Jährigen von der blauen Linie ist Keeper Sandro Zurkirchen geschlagen, weil Daniel Vozenilek im Slot für viel Verkehr sorgt. Für Diaz ist es ein besonderer Moment. Er freut sich über den ersten Treffer im EVZ-Trikot seit seiner Rückkehr im vergangenen Sommer.

Keine Ideen, keine Durchschlagskraft

Das Heimteam ist sichtlich irritiert nach dem frühen Dämpfer. Es findet den Tritt überhaupt nicht. Bern verzeichnet im Startdrittel lediglich zwei Abschlüsse auf das Tor von Leonardo Genoni. Das hängt auch damit zusammen, dass der EV Zug früh stört und zuverlässige «Büez» verrichtet.

Beide Mannschaften scheuen fortan das Risiko, sodass weder ein Berner noch ein Zuger aus einer gefährlichen Position frei stehend einen Schuss wagen kann. Doch beim EVZ schleicht sich im Mitteldrittel eine Passivität ein, die bestraft wird. Nach einem schönen Spielzug erwischt Tristan Scherwey Goalie Leonardo Genoni auf der Stockhandseite. Grégory Hofmann kommt bei dieser Aktion einen Schritt zu spät.

Mühe bekundet Zugs erster Sturmblock. Er kann sich kaum in Szene setzen. Und wenn eine Aktion einen vielversprechenden Ansatz hat, wird sie nicht sauber zu Ende gespielt. Bezeichnend: Ein Querpass von Dominik Kubalik landet bei Tomas Tatar, der eine sehr unglückliche Figur macht, weil er den Puck nicht sauber kontrollieren kann. Sonst hätte er nur noch Goalie Zurkirchen vor sich gehabt. Die Massnahme des Trainers, Tatar erstmals seit längerer Zeit wieder auf der Position des Mittelstürmers einzusetzen, hat nicht den gewünschten Effekt. Die grösste Chance bietet sich Hofmann, der gegen Zurkirchen aber keine Lösung findet.

Weil die Berner im dritten Drittel ihre Beine mehr bewegen als der Gegner, muss Genoni seine Kollegen mehrmals vor einem Rückstand bewahren. Auf der anderen Seite verpasst Hofmann im Eins-gegen-eins-Duell mit Zurkirchen den Lucky Punch. Dem EV Zug fehlt es in der Offensive an kreativen Einfällen, um den Abwehrriegel zu knacken.

Das Hauptproblem an diesem Abend spiegelt die in dieser Saison vielen offensiv matten Auftritte. Zug hat keinen Ausnahmespieler in den Reihen, der den Unterschied herbeiführen kann. Der EVZ flösst dem Gegner keine Furcht ein. So ist er in dieser entscheidenden Meisterschaftsphase ein leicht auszurechnender Kontrahent – für jeden Gegner. Ein Umstand, der Trainer Groulx nicht akzeptiert und bei der internen Aufarbeitung des Spiels noch viel zu reden geben dürfte.
 
„Keinen ausnahmespieler“ und dies mit hoffmann, herzog, künzle, senteler, kovars, kubalik, vozenilek, tatar…. Areivierte NHL spieler, nationalmannschaftsspieler und vermutlich grossverdienern welche fast 3 linien füllen. Und man muss ja nicht den puck reinjonglieren - man darf auch reinwürgen… dazu brauchts keinen ausnahmekönner.
aber wer bitteschön wäre denn ein ausnahmespieler wenn diese alle es anscheinend nicht sind?
 
„Keinen ausnahmespieler“ und dies mit hoffmann, herzog, künzle, senteler, kovars, kubalik, vozenilek, tatar…. Areivierte NHL spieler, nationalmannschaftsspieler und vermutlich grossverdienern welche fast 3 linien füllen. Und man muss ja nicht den puck reinjonglieren - man darf auch reinwürgen… dazu brauchts keinen ausnahmekönner.
aber wer bitteschön wäre denn ein ausnahmespieler wenn diese alle es anscheinend nicht sind?

Die genannten „wären“ es ja allesamt (die einen bisschen mehr, die anderen weniger), zeigen es aber einfach nicht…
 
Die genannten „wären“ es ja allesamt (die einen bisschen mehr, die anderen weniger), zeigen es aber einfach nicht…Eher
Nicht „wären“ sondern waren es in jüngeren Jahren mal….zu alt und zu gesättigt…. da sucht man wirklich fast vergeblich einen Ausnahmespieler im Team, fast nur maximal Durchschnitt. Viele andere Teams haben ein besseres Kader.
 
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„Keinen ausnahmespieler“ und dies mit hoffmann, herzog, künzle, senteler, kovars, kubalik, vozenilek, tatar…. Areivierte NHL spieler, nationalmannschaftsspieler und vermutlich grossverdienern welche fast 3 linien füllen. Und man muss ja nicht den puck reinjonglieren - man darf auch reinwürgen… dazu brauchts keinen ausnahmekönner.
aber wer bitteschön wäre denn ein ausnahmespieler wenn diese alle es anscheinend nicht sind?
Ausnahmespieler haben wir nur auf der Lohnliste mit Ausnahme von Genoni und Diaz... oder für eine persönliche Serie von einer Handvoll Spielen bis sie wieder untertauchen und man sich fragen muss ob wir nicht besser dran wären mit dem Lehrling oder ersten NLA Vertrag Spieler.
 
"Der EVZ ist die grosse Enttäuschung der Saison, auch unter dem im Januar eingestellten kanadischen Trainer Benoît Groulx lässt Zug nicht nur die Resultate, sondern rätselhafterweise auch die Spielfreude vermissen. Nach einem behäbigen Auftritt in Bern am Donnerstag zählte Groulx sein Team öffentlich an und forderte eine Reaktion. Das Resultat: Zug unterlag am Samstag nach einer indiskutablen Leistung auch Rapperswil. Ohne die Heldentaten des bedauernswerten Torhüters Leonardo Genoni hätte es eine Klatsche abgesetzt. Groulx hat seit seiner Anstellung wenig Argumente für eine Weiterbeschäftigung sammeln können. Und in dieser Verfassung muss der EVZ aufpassen, dass nicht schon das Play-in das Saisonende bedeutet." (NZZ, 9.3.26)
 
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