NL Saison 25/26

Denkst du die Situation des EVZ ist noch zu ertragen? Mit allem was schiefläuft. Ich wähle gerne drastische Worte, nicht so wie du.
Da muss ich dich echt enttäuschen. Ich bin dann eher jemand, der vor lauter Frust hinter der Spielerbank steht und den Jungs sagt, dass sie den Finger aus dem Arsch nehmen sollen. Ich bin echt sauer!
Herr Strebel hat massiv in den Verein investiert. Herr Lengwiler kannte zumindest, als ich noch 111 er war, keinen 8 Stunden Tag. Einige haben sich hinter den Kulissen echt den Hintern aufgerissen und sind aber irgendwann falsch abgebogen. Scheinbar und das scheint mir das schlimmste, sind sie Beratungsresistent und können , warum auch immer, nicht mehr umkehren.
Ja, ich sehe es auch so: das ganze ist mehr als eine momentane Krise. Haben das HP und Patrick auch registriert?
 
Ich höre seit langem das viele in der Mannschaft ab dem total involvierten HP genug haben. Wer möchte das der Präsident oder sonst irgend ein Cervelat Promi die starting 5 in der Kabine vor jedem Spiel bekannt gibt?! Ist ein kleines Detail, zeigt aber wie unprofessionel wir zur Zeit unterwegs sind. Hauptsache keep building und on your marks.
Das höre ich zum ersten mal und sollte das so sein, woher hat er das Fachwissen um solche Entscheidungen zu treffen?
 
Das höre ich zum ersten mal und sollte das so sein, woher hat er das Fachwissen um solche Entscheidungen zu treffen?
Unser Nachbar und Sponsor hat beim vorletzten Heimspiel in der Kabine die Starting 5 bekannt gegeben. Inklusive Billiardspiel mit den Spielern. Meh als Iissport …. und Strebel hält an Liniger fest …. Wessen Geld ich krieg, dessen Lied ich sing ….
 
Zuletzt bearbeitet:
Unser Nachbar und Sponsor hat beim vorletzten Heimspiel in der Kabine die Starting 5 bekannt gegeben. Inklusive Billiardspiel mit den Spielern. Meh als Iissport …. und Strebel hält an Liniger fest …. Wessen Geld ich krieg, dessen Lied ich sing ….
Passt irgendwie zur Werbeshow während dem Spiel!

„Wir brauchen das Geld“ sagen sie…

Ich kann es nicht mehr hören!
 
Ich wollte eigentlich nicht mehr schreiben. Aber doch noch etwas - mehr makroeben als mikroebene..

Wir kommen von kanadischem hockey und shedden zeiten wo man gutes, aber brotloses hockey spielte (zumindest ich war meist unterhalten auch wenn die tanks dann zu oft leer waren am ende). Hier ein kleiner einschub, der evz ist in der unterhaltungsbranche tätig. Man sollte also ein produkt bieten, welches mit kino, pubs, netflix, konzerten etc etc. ko kurriert und die leute unterhält.

Auf diese zeit wurde reagiert und man brachte mehr ordnung und struktur ins geschehen. Ein nordischer coach, schwedische spieler, das oym etc. und siehe da, gepaart mit einer vision und einigen königstransfers hat man erreicht was man wollte. Man war am ziel. Unterhaltsames und attraktives, erfolgreiches hockey mit diversen finals und mehreren titeln als krönung.

Der eingeschlagene weg scheint perfekt. Man will darauf aufbauen und weiter in diese erfolgreiche richtung gehen. Allen anderen voraus sein. Man wird spieler wie bachofner rüfenacht etc los. Diese hatten zuviel dreck. Man kontrolliert ernährung, man baut ein frauen team auf weil diversity ja gefragt ist heutzutage, man akzeptiert mir nichts dir nichts fehlentscheide von schiedsrichtern und verband. Und man ist so stolz und fühlt sich vom erfolg bestätigt, dass auch spieler wie suri, diaz etc gehen gelassen werden. Man sich nicht mit dem academy team einigen kann. Man wird cleaner, saubermann der liga und „keeps building“.

Der erfolg nun plötzlich weg. Man hat fragen. Ok man entlässt die schweden. Man holt mehr tschechen - schliesslich die weltmeisternatio. Und unser captain und ehemaliger amtreiber. Aber voze spielstil wird kastriert (teils wohl zu recht da unsere liga schlicht zu weich ist - aber siehe auch kommentar oben zu umgang mit ligajustiz etc, stattdessen soll lieber voze sich einkriegen, nur dass ein 80-90% voze halt nicht mehr der ist der er eigentlich sein könnte..). Auch andere spieler werden ins korsett gedrückt. Bauen ab nachdem sie integriert wurden. Schliesslich hat man ja das clean concept - man wurde vom halbfinalisten zum doppelmeister und zum krösus des dameneishockeys, sprich man weiss wie es geht.

Symptome wie „monten verlängern, den langzeit bekannten und assistenzcoach zum headcoach machen, der zkb song etc etc sind doch nur anzeichen und spitze des eisbergs. Meiner meinung nach ist es wie ein pendulum. Man kann zu dreckig sein und das pulver verschiessen, keine organisation haben, ständig auf der strafbank sitzen etc. oder eben auch zu clean und brav und durchschaubar sein. Wir kamen von a nach b und hatten das hoch in der mitte. Eine ideale balance. Doch das pendulum schwingte weiter und weiter nach b. Auch ein tagnes konnte dies nicht stoppen. So haben wir heute eine nomminell starke mannschaft, ein modernes trainingszenter und alles was man bräuchte, aber zwingt es ins korsett und nichts klappt mehr.
Man muss erkennen dass es mehr dreck braucht. Nicht einfach nur masse. Sondern dreck. Mal ne dumme strafe akzeptieren. Ne zerbrochene tafel, ein fliegender becher. Eine aussage zur ligajustiz, und halt auch mal ne runde saufen im team und von mir aus auch mal wegen hagover ein spiel verkatert verlieren. Den spielern die ganz klar talent und können besitzen, auch den freiraum lassen dieses spiel zu spielen. Denn es bleibt ein spiel. Es bleibt unterhaltung. Und hockey lebt von emotionen, von etwas dreck. Ich brauche keine 25 athlethen mit vorbildfunktion als perfekte familienväter die brav ihr mineralwasser trinken und gemüse essen. Ich will unterhatung. Ich will leidenschaft (nicht leiden, sondern leidenschaft). Ich will emotionen. Ich will ein team sehen.

Und nur um diejenigen zu beruhigen, die jetzt auf einzelaussagen eingehen:
Ich hab nichts gegen das damenteam. Ich finde es toll was die damen leisten. Ich habe auch nichts gegen familienväter (bin selber einer). Ich habe auch nichts grundsätzliches gegen das oym. Aber wenn ich alles ins grosse ganze einfüge ergibt sich für mich klar ein muster und ein bild. Und dies zeigt mir dass wir zu clean sind. Als einzelspieler, als team, als organisation. Der eingeschlagene weg war gut und richtig, doch man konnte es nicht in balance halten und muss nun zurückrudern. Auch wenn dies heisst über seinen schatzen zu springen und einzugestehen dass etwas falsch lief. Hier luegt für mich das problem.
Viel Wahres, danke für diesen Beitrag.
 
Es gibt Personen, die sich absichtlich selber verletzten, ja!
Der Verein war 2000-2002 ( so mein Gedächtnis) am Boden. Was hier in 29 Jahren passiert ist, gleicht fast einem Märchen. Bei aller Enttäuschung und Frust sollten wir dies nicht vergessen.
Auch bin ich mir sicher, das weder HO noch Patrick aktuell ruhig schlafen können. Das sollten wir auch einmal in unsere Überlegungen mit einbeziehen.
Heute Abend ist Genf angesagt und dann geht es direkt nach Schweden. Aus meiner Sicht kann man bis Mittwoch niemanden entlassen. Ich bin sicher, dass man allerdings überlegt, wie es nach Schweden weitergehen soll.
Ich bin auch traurig und echt sauer, was aber hier teilweise unterstellt wird ist , gelinde gesagt, nicht schön.
Es kann doch nicht sein dass in dieser Situation einzig der Coach seine Birne hinhaelt und red und antwort steht. Wo sind die Herren Klaey und Lengweiler ? Wenn die beiden nicht mal jetzt merken dass Fuehrungsstaerke und eine oeffentliche Ansage angesagt ist, na dann gute Nacht. Ich finde unsere GL nur noch erbaermlich und komplett unfaehig oder ueberfordert.
 
Inklusive Billiardspiel mit den Spielern.
Einige Spieler müssen sich da doch vorkommen wie Zirkusäffchen?
"Hier ist einer unserer Sponsoren, jetzt spielt mal Billard mit dem".

was soll das denn?

Es ist ja ansich normal, dass ein Sponsor ab einem gewissen Betrag auch gewisse Vorteile geniesst. Dazu kann gehören dass man mal das Team kennenlernt, vielleicht isst man auch mal mit der Mannschaft oder schaut ihnen beim Training zu. Dazu natürlich die VIP Loge oder sonstigen Kram - und das ist ja auch alles in Ordnung und ich bin mir sehr sicher, dass manch andere Clubs das auch haben und anbieten.

Aber wenn es dann soweit ist, dass anderen den Zugang zu den Katakomben gewährt wird, dass man sie gar in die Kabine lässt, dass die Spieler auch neben dem Eis zu ihrer Unterhaltung dienen, dann ist es nur noch ein Franchisezirkus und nichts weiter.
Ich als Profisportler käm mir da nicht nur verarscht, sondern auch v.a. nicht ernstgenommen vor.
Und wenn so was hierhin vorstösst, dann wissen andere Mannschaften längst auch davon. Wer nimmt einen solchen EVZ denn noch ernst?

Meine Welt war besser als ich diese Infos noch nicht hatte. Ich finde das ganz, ganz furchtbar. Und die Spieler tun mir leid. Und ich finde immer mehr Verständnis für all jene, welche dieses Etablissement verlassen haben, wollen und werden.
Da spiel ich lieber bei einem Dorfclub im Emmental, in der Stadt der Rosen oder sonstwo, wo das Leder auf der Hantelbank mal ausgewechselt werden müsste und die Hantelscheiben Schrammen haben.
Wie soll sich unter solchen Umständen so was wie ein regelkonform-aggressives Eishockey entwickeln?

Ich meine damit nicht "Eishockey ist ein harter Männersport und wenn die Haare auf deiner Brust nicht mindestens 30cm lang sind und du früh morgens Patronenhülsen kaust, dann hast du da nichts verloren".
Ich meine, dass Eishockey durchaus eine explosive Härte und Aggressivität hat und mit sich bringt, ja eigentlich sogar gefordert wird. Und es geht nur voran, wenn du ein Team hast, wo jeder für jeden durchs Feuer geht und du genau weisst, wann der Mann neben dir das nächste mal furzen wird.
Der Unterschied zum Zirkus? Die Artisten dort wechseln immer wieder, weil es wanderndes Volk ist. Aber die Musik welche die Manege begleitet, ist bereits sehr ähnlich.

Im verlinkten Instagram Video, in welchem Strebel kaum hörbar die starting 5 vorliest, ist eigentlich schon zu sehen welchen Standpunkt Liniger in der Kabine hatte. Ja, man hört ihm zu, aber wo ist seine Präsenz? Dan betrat den Raum und er hatte ihn für sich. Das war seine Aura, das war seine Ausstrahlung und Kompetenz; alles was er mit sich brachte. Er musste dafür nichtmal laut sein. Aber er konnte es, wenn er es wollte und musste.
Liniger ist körperlich anwesend. Aber er wirkt auf mich schon in diesem Video nicht wie ein NL Coach. Und das ist 18 Wochen her, lang vor der aktuellen Misere.

Das Credo sollte nicht "keep building" lauten, sondern "start rebuilding". Und der Club muss sich wieder mehr von Strebel abkoppeln.
Ihm darf der Club als Mäzen noch immer gehören, mit diversem was das so an Plfichten und Rechten mit sich bringt, aber damit hat sich's.
Es ist nicht der Eissportverein Strebel & co., es ist der Eissportverein Zug. Du kommst nicht mehr in die Kabine, wir besuchen das OYM fürs Gym (die Geräte ansich sind ja alle exzellent) und feilen an unserer Schusstechnik & co., aber wir wohnen nicht mehr da. Wir gehen zurück auf klassisches Eis- und Krafttraining, mit einer Sportlerdiät. Proteine, gesunde Fette, Vitamine und ein paar Kohlenhydrate. Das ist keine Wissenschaft, sondern verdammt simpel. Und sobald es nur geht, verschwinden die verdammten 3 Buchstaben von der Arena. Fertig.
Und wenn das dem Hämpe nicht passt, dann findet man ganz bestimmt jemand anderen der den Club übernimmt.
 
Einige Spieler müssen sich da doch vorkommen wie Zirkusäffchen?
"Hier ist einer unserer Sponsoren, jetzt spielt mal Billard mit dem".

was soll das denn?

Es ist ja ansich normal, dass ein Sponsor ab einem gewissen Betrag auch gewisse Vorteile geniesst. Dazu kann gehören dass man mal das Team kennenlernt, vielleicht isst man auch mal mit der Mannschaft oder schaut ihnen beim Training zu. Dazu natürlich die VIP Loge oder sonstigen Kram - und das ist ja auch alles in Ordnung und ich bin mir sehr sicher, dass manch andere Clubs das auch haben und anbieten.

Aber wenn es dann soweit ist, dass anderen den Zugang zu den Katakomben gewährt wird, dass man sie gar in die Kabine lässt, dass die Spieler auch neben dem Eis zu ihrer Unterhaltung dienen, dann ist es nur noch ein Franchisezirkus und nichts weiter.
Ich als Profisportler käm mir da nicht nur verarscht, sondern auch v.a. nicht ernstgenommen vor.
Und wenn so was hierhin vorstösst, dann wissen andere Mannschaften längst auch davon. Wer nimmt einen solchen EVZ denn noch ernst?

Meine Welt war besser als ich diese Infos noch nicht hatte. Ich finde das ganz, ganz furchtbar. Und die Spieler tun mir leid. Und ich finde immer mehr Verständnis für all jene, welche dieses Etablissement verlassen haben, wollen und werden.
Da spiel ich lieber bei einem Dorfclub im Emmental, in der Stadt der Rosen oder sonstwo, wo das Leder auf der Hantelbank mal ausgewechselt werden müsste und die Hantelscheiben Schrammen haben.
Wie soll sich unter solchen Umständen so was wie ein regelkonform-aggressives Eishockey entwickeln?

Ich meine damit nicht "Eishockey ist ein harter Männersport und wenn die Haare auf deiner Brust nicht mindestens 30cm lang sind und du früh morgens Patronenhülsen kaust, dann hast du da nichts verloren".
Ich meine, dass Eishockey durchaus eine explosive Härte und Aggressivität hat und mit sich bringt, ja eigentlich sogar gefordert wird. Und es geht nur voran, wenn du ein Team hast, wo jeder für jeden durchs Feuer geht und du genau weisst, wann der Mann neben dir das nächste mal furzen wird.
Der Unterschied zum Zirkus? Die Artisten dort wechseln immer wieder, weil es wanderndes Volk ist. Aber die Musik welche die Manege begleitet, ist bereits sehr ähnlich.

Im verlinkten Instagram Video, in welchem Strebel kaum hörbar die starting 5 vorliest, ist eigentlich schon zu sehen welchen Standpunkt Liniger in der Kabine hatte. Ja, man hört ihm zu, aber wo ist seine Präsenz? Dan betrat den Raum und er hatte ihn für sich. Das war seine Aura, das war seine Ausstrahlung und Kompetenz; alles was er mit sich brachte. Er musste dafür nichtmal laut sein. Aber er konnte es, wenn er es wollte und musste.
Liniger ist körperlich anwesend. Aber er wirkt auf mich schon in diesem Video nicht wie ein NL Coach. Und das ist 18 Wochen her, lang vor der aktuellen Misere.

Das Credo sollte nicht "keep building" lauten, sondern "start rebuilding". Und der Club muss sich wieder mehr von Strebel abkoppeln.
Ihm darf der Club als Mäzen noch immer gehören, mit diversem was das so an Plfichten und Rechten mit sich bringt, aber damit hat sich's.
Es ist nicht der Eissportverein Strebel & co., es ist der Eissportverein Zug. Du kommst nicht mehr in die Kabine, wir besuchen das OYM fürs Gym (die Geräte ansich sind ja alle exzellent) und feilen an unserer Schusstechnik & co., aber wir wohnen nicht mehr da. Wir gehen zurück auf klassisches Eis- und Krafttraining, mit einer Sportlerdiät. Proteine, gesunde Fette, Vitamine und ein paar Kohlenhydrate. Das ist keine Wissenschaft, sondern verdammt simpel. Und sobald es nur geht, verschwinden die verdammten 3 Buchstaben von der Arena. Fertig.
Und wenn das dem Hämpe nicht passt, dann findet man ganz bestimmt jemand anderen der den Club übernimmt.
Dieser Klub ist extrem dekadent und seelenlos geworden und mancher in diesem Forum unterstützt das auch noch. Ekelhaft solche Leute. Man sollte nicht Liniger feuern sondern den Kreis drumherum.
 
Strebel/Lengwiler gehören trotz der berechtigten Kritik zur raren Spezie der Visionäre und Strategen!

OYM, korrekt umgesetzt, macht Spieler besser und müsste uns für alle Talente zum bevorzugten Arbeitgeber machen. Nur … der Spielermarkt hat längst für sich entschieden, dass das OYM aktuell keinen Mehrwert bietet.

Vertrauen scheint für Herr Strebel ein sehr wichtiges Gut zu sein. Ist es gerechtfertigt? Meine Einschätzung aus der Ferne. Seit 3 Jahren werden die Spieler nicht mehr besser. Irgendjemand hat sich hier verrannt. Liniger zu entlassen, löst das Problem nicht.

Ohne Ausbau des Stadions auf 9000 Plätze fallen wir strukturell hinter Zürich, Lausanne und Fribourg zurück. Eine Investition in die Zukunft hat aber Kosten im hier und jetzt! Aber das ist ok und ist die Konsequenz von strategisches Denken und Handeln.

Der Fisch stinkt vom Kopf! Im OYM muss sich etwas ändern. Liniger zu entlassen ist in dieser Situation leider unumgänglich, löst das Problem aber nicht.

Ich liebe unsere Tschechoslowaken! Aber etwas ist faul. Auch gestern wieder fast alle mit negativer +- Statistik. Redet mit den Tschechen. Hört ihnen zu. Löst das Problem!
 
Wenn ein sponsor die starting five bekannt gibt und noch mit den spielern billiard spielen kann wäre für mich dann schon noch wichtig zu wissen ob das nur die zwei grössten sponsoren betrifft welche diese goodies kriegen (einmal pro saison?) oder ob das an jedem heimspiel mit einem anderen sponsor der fall ist. Und wie viele spieler beträfe das billiard spielen? Jeden match zwei und somit jeweils pro spieler ca. zwei mal pro saison (wenn überhaupt, jenachdem wie viele sponsoren in den genuss dieses angebots kommen)? 🤯

Und strebel: an jedem spiel die startingfive bekannt giebt oder nur zweimal pro saison aus purer freude???

Wären dann doch GROSSE unterschiede…

und gibt es das wirklich in keinem amderen verein??

Und wo zieht man die grenze? Wenn zwei spieler die fanclub GV xy besuchen ist es dann kein problem? Oder müssten sie sich wegen dem auch schon verarscht vorkommen??

Bitte um antworten wenn jemand mehr weiss
 
Einige Spieler müssen sich da doch vorkommen wie Zirkusäffchen?
"Hier ist einer unserer Sponsoren, jetzt spielt mal Billard mit dem".

was soll das denn?

Es ist ja ansich normal, dass ein Sponsor ab einem gewissen Betrag auch gewisse Vorteile geniesst. Dazu kann gehören dass man mal das Team kennenlernt, vielleicht isst man auch mal mit der Mannschaft oder schaut ihnen beim Training zu. Dazu natürlich die VIP Loge oder sonstigen Kram - und das ist ja auch alles in Ordnung und ich bin mir sehr sicher, dass manch andere Clubs das auch haben und anbieten.

Aber wenn es dann soweit ist, dass anderen den Zugang zu den Katakomben gewährt wird, dass man sie gar in die Kabine lässt, dass die Spieler auch neben dem Eis zu ihrer Unterhaltung dienen, dann ist es nur noch ein Franchisezirkus und nichts weiter.
Ich als Profisportler käm mir da nicht nur verarscht, sondern auch v.a. nicht ernstgenommen vor.
Und wenn so was hierhin vorstösst, dann wissen andere Mannschaften längst auch davon. Wer nimmt einen solchen EVZ denn noch ernst?

Meine Welt war besser als ich diese Infos noch nicht hatte. Ich finde das ganz, ganz furchtbar. Und die Spieler tun mir leid. Und ich finde immer mehr Verständnis für all jene, welche dieses Etablissement verlassen haben, wollen und werden.
Da spiel ich lieber bei einem Dorfclub im Emmental, in der Stadt der Rosen oder sonstwo, wo das Leder auf der Hantelbank mal ausgewechselt werden müsste und die Hantelscheiben Schrammen haben.
Wie soll sich unter solchen Umständen so was wie ein regelkonform-aggressives Eishockey entwickeln?

Ich meine damit nicht "Eishockey ist ein harter Männersport und wenn die Haare auf deiner Brust nicht mindestens 30cm lang sind und du früh morgens Patronenhülsen kaust, dann hast du da nichts verloren".
Ich meine, dass Eishockey durchaus eine explosive Härte und Aggressivität hat und mit sich bringt, ja eigentlich sogar gefordert wird. Und es geht nur voran, wenn du ein Team hast, wo jeder für jeden durchs Feuer geht und du genau weisst, wann der Mann neben dir das nächste mal furzen wird.
Der Unterschied zum Zirkus? Die Artisten dort wechseln immer wieder, weil es wanderndes Volk ist. Aber die Musik welche die Manege begleitet, ist bereits sehr ähnlich.

Im verlinkten Instagram Video, in welchem Strebel kaum hörbar die starting 5 vorliest, ist eigentlich schon zu sehen welchen Standpunkt Liniger in der Kabine hatte. Ja, man hört ihm zu, aber wo ist seine Präsenz? Dan betrat den Raum und er hatte ihn für sich. Das war seine Aura, das war seine Ausstrahlung und Kompetenz; alles was er mit sich brachte. Er musste dafür nichtmal laut sein. Aber er konnte es, wenn er es wollte und musste.
Liniger ist körperlich anwesend. Aber er wirkt auf mich schon in diesem Video nicht wie ein NL Coach. Und das ist 18 Wochen her, lang vor der aktuellen Misere.

Das Credo sollte nicht "keep building" lauten, sondern "start rebuilding". Und der Club muss sich wieder mehr von Strebel abkoppeln.
Ihm darf der Club als Mäzen noch immer gehören, mit diversem was das so an Plfichten und Rechten mit sich bringt, aber damit hat sich's.
Es ist nicht der Eissportverein Strebel & co., es ist der Eissportverein Zug. Du kommst nicht mehr in die Kabine, wir besuchen das OYM fürs Gym (die Geräte ansich sind ja alle exzellent) und feilen an unserer Schusstechnik & co., aber wir wohnen nicht mehr da. Wir gehen zurück auf klassisches Eis- und Krafttraining, mit einer Sportlerdiät. Proteine, gesunde Fette, Vitamine und ein paar Kohlenhydrate. Das ist keine Wissenschaft, sondern verdammt simpel. Und sobald es nur geht, verschwinden die verdammten 3 Buchstaben von der Arena. Fertig.
Und wenn das dem Hämpe nicht passt, dann findet man ganz bestimmt jemand anderen der den Club übernimmt.
100%ige Zustimmung! Stark geschrieben 💪🏻
 
Jetzt müssen wir hier mal ein bisschen auf die Bremse treten...

Die "Leistungen" auf dem Eis sind eine absolute Frechheit und der Headcoach komplett überfordert aber wir sollten jetzt nicht alles verteufeln und auf dem Scheiterhaufen werfen!!

Es ist nicht alles schlecht beim EVZ! Im Frust und Ärger ist es total normal wenn man überkompensiert, besonders wenn einem der Verein am Herzen liegt.. Ich bin da teilweise auch nicht besser!

Es muss zwingend etwas passieren im Bereich des Teams der Herren, da sind wir uns alle einig, aber trotzdem noch den Anstand wahren..

Eine gewisse Fairness und Objektivität bitte walten lassen👍
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Klub ist extrem dekadent und seelenlos geworden und mancher in diesem Forum unterstützt das auch noch. Ekelhaft solche Leute. Man sollte nicht Liniger feuern sondern den Kreis drumherum.
Ich stimme Dir mit dem Anfang Deines ersten Satzes und dem letzten Satz zu.
Es ist jedoch jedem freigestellt und voll O.K., wenn er nicht gleich denkt und fühlt. Ekelhaft sind diese Leute deswegen nicht, finde ich.
 
Das Verkünden der Aufstellung ist nicht das machen der Aufstellung. Ein paar Namen von einem Blatt abzulesen braucht kein Fachwissen.

Ob das ganze Sinn macht oder nicht ist dann ein anderes Blatt.

Schon richtig, Derzmä. Die Frage ist aber, wollen die Spieler den Präsi oder andere ausser dem Trainer in der Kabine, respektive empfinden sie als ein Zirkus mit dem Verkünden der Aufstellung?

Ich weiss noch, als die Spieler nicht wollten, dass sie nicht einzeln auf das Eis gerufen werden und gehen müssen.
 
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