Was wurde zwischen Mai 22 und März 23 (Playoff Beginn) geändert? (Punkte nach Wichtigkeit geordnet)
- Die Academy wurde aufgelöst, fortan war es deutlich mühsamer für die jungen Spieler, sich in Zug Eiszeit zu verdienen. Man musste aus der Bubble raus z.B. nach Schodfo oder in den Thurgau, um zu Spielen, wenn gerade nicht so viele Verletzte an Bord waren. Alles wurde umständlicher und mühsamer
- Der grosse Hunger der Spieler war nach 2 Titeln gestillt. Gerade die historische Wende gegen Zürich war wohl für jeden etwas Einmaliges, was sowieso nicht wiederholt werden kann. Da fehlten ab Hebst 22 wohl immer die letzten 1-2 Prozent, es reichte im VF noch gegen Rappi, aber danach war im HF gegen hungrige Genfer kein Kraut gewachsen.
- Der Verein verlegte seinen Fokus neben die 1. Mannschaft. 'Meh als Iissport', statt einfach nur Eishockey. Es wurde u.a. ein gewaltiges Women & Girls Programm aus dem Boden gestampft. Finde ich toll, gerade für die vielen Mädchen, aber der Fokus von Lengwiler, Strebel und Kläy war dadurch logischerweise viel weniger oft beim Männerteam, auch wenn alle Beteiligten bei jeder Gelegenheit gebetsmühlenartig wiederholen, dass das Frauenteam keinen Einfluss auf irgendwas in der National League hat.
- Josh war im Kopf vielleicht schon in Davos, je länger je mehr habe ich das Gefühl, dass er das Mastermind hinter den Titeln war.
Und zu guter letzt:
- Der Torsong wurde ohne Not geändert. Ich sagte es schon damals, kleines Detail das vielleicht viel ausmacht.
Vielleicht brauchen wir ab nächstem Jahr den ZGKB-Song bei den Toren. Frei nach dem Motto, je fragwürdiger desto erfolgreicher, ach nein, lassen wir das lieber...